Neue Serie auf Facebook + Twitter

Unter dem Hashtag #NichtNurPapier hat das Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland auf den Social Media Plattformen Facebook und Twitter den Followern über ein Jahr hinweg verschiedene Objekte und Kuriositäten präsentiert. Diese reichten über Schenkungen, Vasa Sacra, Siegel bis hin zu Karnevalsorden und sogar Einrichtungsgegenstände wie einen Kanonenofen. Neben dieser Serie möchten wir in der kommenden Zeit gerne eine weitere Reihe etablieren.

Auf Grund dessen, dass die Fotosammlung des Fotografen Hans Lachmann von einem breiten Publikum so gut angenommen wurde, haben wir uns dazu entschieden, Ihnen einen Einblick in seine unzähligen und internationalen Reisen zu geben. So werden sie künftig regelmäßig Bilder dazu unter dem Hashtag #LachmannAufReise finden.

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Tag der rheinland-pfälzischen Landesgeschichte in Ingelheim

Am 9. Oktober 2021 fand in Ingelheim der 2. Tag der Landesgeschichte Rheinland-Pfalz statt, an dem auch das Team der Evangelischen Archivstelle Boppard aktiv beteiligt war.

Das Team der Evangelischen Archivstelle Boppard am Infostand auf dem Tag der Landesgeschichte in Ingelheim. V.l.n.r.: Andrea Rönz M.A., Dr. Andreas Metzing, Dipl.-Archivar Uwe Hauth (Foto: N. Reichert).
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Quellentexte zu den rheinischen Provinzialsynoden online

Das Archiv der Ev. Kirche im Rheinland weitet seinen Service hinsichtlich der Bereitstellung von Quellen weiter aus. Auf unserer Website können nun unter der bekannten Rubrik „Quellentexte zur Rheinischen Kirchengeschichte“ fortan auch die Digitalisate zu den rheinischen Provinzialsynoden der Jahre 1835 bis 1935 eingesehen werden. Die einzelnen protokollierten Verhandlungen können über einen Link aufgerufen und natürlich kostenfrei als PDF herunter geladen werden. Mittels OCR (Texterkennung) sind die PDFs auch in der Frakturschrift, z.B. über eine Stichwortsuche, problemlos recherchierbar.

Nachdem im 18. Jahrhundert die Regelmäßigkeit des Zusammenkommens der Synoden abnahm (sie tagten noch 1766, 1778, 1791, 1806), fanden sie im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in einem erfreulichen ca. dreijährigen Turnus abwechselnd in Koblenz, Bonn, Elberfeld, Barmen, Duisburg, vornehmlich aber in Neuwied wieder statt.

Neben den regulären Versammlungen finden sich in den Digitalisaten auch die Verhandlungen zu den außerordentlichen Rheinischen Provinzialsynoden 1892, 1898, 1908, 1909, 1919, 1932, 1934 und 1935, wobei die beiden letzten Treffen unter NS-Auspizien in Köln zusammen kamen.

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Hat Luther existiert?

Beweis, daß Luther nie existiert hat – Eine Satire auf alte und neue „Christusmythen“

Diesen Buchhinweis fand ich in einem Konvolut von Sammlungsgut, das noch erschlossen werden muss. Neugierig geworden sah ich mir diesen „Flyer“ in Postkartenformat genauer an.

Im Internet fand ich dann folgenden Hinweis auf diese Veröffentlichung: Bratenvorlesung beim Luther-Schiller Festmahle am 10. November 1837 in Berlin, gehalten von Professor Friedrich Heinrich von Hagen.

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Neues zum Onlinebildarchiv „Alltag in der frühen Bundesrepublik“

Über die vor einem Monat abgeschlossene Digitalisierung von 5.000 Bildern des Fotografen Hans Lachmann hatten wir ja im Blog berichtet. Jetzt liegen weitere Texte zu dem Projekt auf ekir.de vor: Eine Motivauswahl und ein Interview finden Sie hier, ferner die Medienmitteilung.

Pergamentrecycling im Stiftsarchiv St. Goar

Das Stift St. Goar verfügte offenbar einst über eine gut sortierte Bibliothek mittelalterlicher lateinischer Handschriften. Vermuten lässt dies die Verwendung einzelner Buchseiten aus Pergament zum Einbinden von Rechnungen des Stifts und des Hospitals aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die im Stiftsarchiv überdauert haben. Mit Einführung der Reformation in der Niedergrafschaft Katzenelnbogen 1527/28, dem Erlöschen der Klerikergemeinschaft von „Sanct Gewere“ wenige Jahrzehnte später und der gleichzeitigen Entwicklung des Buchdrucks hatten die Handschriften ihre Funktion verloren. Nun ist die Verwendung von Pergamentmakulatur an sich nichts Ungewöhnliches, dennoch finden sich in dem Bestand einige besonders schöne Beispiele, die vorzustellen sich lohnt.

In Pergamentmakulatur eingebundene Rechnungsbücher; aus Bestand: AEKR Boppard 5WV 021B (Stift St. Goar)
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Nachlass des BK-Theologen Fritz Stasch neu erschlossen

Friedrich Wilhelm (Fritz) Stasch wurde am 4. Januar 1909 in Essen geboren. Nach dem Studium der Evangelischen Theologie in Bonn, Tübingen und Marburg leistete er 1933-34 zunächst das Vikariat in der Kirchengemeinde Königswinter ab.  Früh engagierte er sich bei der Bruderschaft der Hilfsprediger und Vikare innerhalb der Rheinischen Pfarrbruderschaft. Bei einem Jugendarbeiter-Schulungskurs für Lehrvikare in Hainstein/Eisenach im September 1934 eskalierte der Konflikt vieler Vikare mit der offiziellen Reichskirche. Auch Stasch wurde daraufhin als Disziplinarmaßnahme vom Rheinischen Konsistorium entlassen und unterstellte sich fortan der Bekennenden Kirche.

Pfarrer Friedrich Wilhelm Stasch, aus Bestand: AEKR 7NL226(Pfarrer Friedrich Wilhelm Stasch), Nr. 46
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