Pferdsfeld: Das Dorf ist verschwunden, sein Archiv geblieben

Dass Kirchengemeinden durch Zusammenschlüsse aufgelöst werden und ihren Namen verlieren, ist keine Seltenheit. Die Orte und Gebäude, in denen sich über Jahrhunderte das Gemeindeleben abgespielt hat, bleiben für gewöhnlich bestehen. Anders im Fall von Pferdsfeld im Hunsrück: Hier verschwand nicht nur die Gemeinde, sondern wenige Jahre später auch das gesamte Dorf mitsamt seiner Kirche.

Phantom auf dem Flugplatz Pferdsfeld, im Hintergrund die Evangelische Kirche; Foto: Archiv Werner Bohn

Pferdsfeld, unweit von Bad Sobernheim gelegen, war seit Einführung der Reformation im Jahr 1557 evangelisch. Bei Betrachtung der Gemeindegeschichte fällt vor allem der mehrfache Neu- bzw. Wiederaufbau ihrer Kirche ins Auge. 1673 setzten französische Truppen das Gotteshaus in Brand, wodurch es einschließlich des Turms und der Glocken vollständig ein Raub der Flammen wurde. Der 1683 fertiggestellte Nachfolgebau war Mitte des 19. Jahrhunderts marode. Die letzte Pferdsfelder Kirche wurde 1870 eingeweiht. Bereits 1928 war der Kirchturm so schadhaft, dass er abgetragen und ersetzt werden musste. Im März 1945 erlitt das Gebäude durch Granatbeschuss erneut schwere Schäden. Ihren Wiederaufbau überdauerte die Kirche nur für gut drei Jahrzehnte, bevor sie im Zuge der Aufgabe des Dorfes endgültig abgerissen wurde.

Abriss des Kirchturms, 1928; aus Bestand: AEKR Boppard 4KG 094B (Pferdsfeld), Nr. 151

Ursache dieser radikalen Maßnahme war die zunehmende Lärmbelastung durch den nahe gelegenen Militärflugplatz, den die Bundeswehr 1958 übernommen hatte. Hier wurden seit Oktober 1975 die besonders lauten Kampfflugzeuge vom Typ Phantom eingesetzt. Der infernalische Krach machte das Wohnen und Leben in Pferdsfeld und dem benachbarten Eckweiler unzumutbar. Nach 1976 begann daher die Umsiedlung der beiden Dörfer. Die meisten Einwohner ließen sich in Bad Sobernheim nieder und bauten dort neu. Die Kirchengemeinde Pferdsfeld ging am 1. Januar 1979 mit ihrer Filiale Seesbach in der neugebildeten Kirchengemeinde Monzingen-Seesbach auf. Anfang der 1980er Jahre wurden die verlassenen Häuser und die Kirche abgerissen und eingeebnet (zur Umsiedlung siehe beispielweise hier oder hier). Am 26. Januar 1984 sprengte man schließlich auch den Kirchturm in Pferdsfeld. Erhalten ist heute nur noch der alte Dorfbrunnen, der Friedhof und die 1897 gepflanzte Dorflinde. Eine Gedenkstele erinnert zudem an den wohl bekanntesten Sohn des Ortes, den am 28. August 1897 in Pferdsfeld geborenen Pfarrer Paul Schneider, der 1939 im Konzentrationslager Buchenwald ermordet wurde.

Ansicht von Pferdsfeld, vor 1928; aus Bestand: AEKR Boppard 4KG 094B (Pferdsfeld), Nr. 151

Geblieben ist auch die schriftliche Überlieferung der Kirchengemeinde. Ihr Archiv wird in der Evangelischen Archivstelle Boppard aufbewahrt. Die Unterlagen reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück, sind allerdings überwiegend fragmentarisch. Zu den ältesten Archivalien gehören die 1773 begonnen Zensurprotokolle. Eine Gemeindechronik (1871–1887), Presbyteriumsprotokolle (1881–1933 und 1970–1979), Jahresberichte sowie statistische Erhebungen geben Einblicke in das kirchliche Leben. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die kirchlichen Gebäude und ihre Ausstattung.

Sprengung der Pferdsfelder Kirchturms, 1984; Foto: Archiv Werner Bohn

Bemerkenswert sind auch die Unterlagen aus den letzten Jahrzehnten der Kirchengemeinde. Bereits für die 1950er Jahre finden sich Schriftstücke und Zeitungsartikel zum angrenzenden Militärflugplatz. Eine Akte aus den Jahren 1975 bis 1977 behandelt die Umsiedlung der Dörfer Pferdsfeld und Eckweiler. Dokumentiert sind auch die kirchlichen Neuordnungen der 1970er Jahre bis hin zur Aufhebung der Kirchengemeinde.

Essener Gemeindegründungen in der Industrialisierung

Mit dem Beginn der Industrialisierung entwickelte sich das Ruhrgebiet zum zentralen Hotspot der Kohle- und Eisenindustrie. Die neuen Industrien mussten zwangsläufig mit Arbeitskräften versorgt werden, sodass das Ruhrgebiet seit dem Ende des 19. Jahrhunderts durch Migrationsströme geprägt wurde. Wie bereits im vorherigen Beitrag ausführlich beschrieben, fand um 1900 erstmals eine größere Anzahl von evangelischen Arbeitern ihren Weg in das Ruhrgebiet. In der heutigen Zeit, in der sämtliche Kirchengemeinden mangels Mitgliederzahlen zusammengelegt werden, scheint es fast unglaublich, dass es im Ruhrgebiet um das Jahr 1900 zu einem regelrechten Boom an Gemeindegründungen kam. Exemplarisch für den rasanten Gesellschaftswandel kann die Stadt Essen dienen. Bis 1813 zählte das kleine Landstädtchen lediglich 4.000 Einwohner, die überwiegend katholischer Konfession waren. Als im Jahre 1900 die Ruhrsynode in Essen abgehalten wurde, hatte sich die Zahl der Gemeinden bereits von 8 auf 24 erhöht, wobei nur 5 dieser Gemeinden ihren Ursprung im 16. Jahrhundert verzeichnen konnten. Noch deutlicher gestaltete sich der Anstieg der „Seelenzahl“, die auf 230.000 angestiegen war. Dieser Anstieg hing natürlich eng mit dem Fortschreiten der Industrialisierung zusammen, die immer mehr Arbeiter nach Essen spülte. Bereits im Jahre 1856 erfolgte die Gründung der Kirchengemeinde Borbeck, die sich von der historischen Gemeinde Essen-Altstadt abspaltete. Von Borbeck spalteten sich wiederum 1877 bzw. 1893 Altendorf und Dellwig ab und bildeten fortan ebenfalls eigenständige Gemeinden. Zwischen 1875 und 1896 folgten weitere Gemeindegründungen, u. a. in Altenessen, Stoppenberg und Katernberg. Auffällig erscheint hier, dass die Gemeinden allesamt in Stadtteilen entstanden, welche in unmittelbarer Nähe zu größeren Zechen lagen. Die Gewalt des Struktur- und Gesellschaftswandels spiegelt sich auch in amtlichen Dokumenten wider. In den „Kirchlichen Amtsblättern“ der Jahre 1875-1905 finden sich vermehrt Gründungsurkunden.

Kirchliches Amtsblatt, Nr. 12, 1905.

Oftmals erfolgte eine Neugründung einer Gemeinde aus Abspaltungen von den „Muttergemeinden“. Als Beispiel kann neben der bereits erwähnten Gemeinde Borbeck, auch die Kirchengemeinde Schonnebeck dienen (siehe Abb.). Während Borbeck sich bereits im Jahre 1856 abspaltete, erfolgte die Abspaltung Schonnebecks, welches vorher zu den umliegenden Gemeinden Kray und Stoppenberg zählte, erst im Jahre 1905. In den Gründungsurkunden finden sich auch die geografischen Parameter zur Errichtung der neuen Gemeinde. So legt die Gründungsurkunde der Kirchengemeinde Stoppenberg, die im Jahre 1895 im Kirchlichen Amtsblatt veröffentlicht worden ist, fest, dass „Die Evangelischen in Stoppenberg und Frillendorf, Landkreis Essen werden aus der Gemeinde Essen a. d. Ruhr, Synode an der Ruhr, die Evangelischen im sogenannten Schonnebecker Bruch, d.h. in dem nordwestlich von der Mittellinie der Wilhelm- und Portendickstraße gelegenen Theile von Schonnebeck, Landkreis Essen, aus der Kirchengemeinde Caternberg, Synode an der Ruhr, ausgepfarrt und zu einer selbstständigen Kirchengemeinde Stoppenberg (…)“ vereinigt werden.

Kirchliches Amtsblatt, Nr. 20, 1895.

Anhand der Kirchlichen Amtsblättern lässt sich analysieren, dass das Wachstum der Protestanten in der Stadt Essen keinesfalls temporärer war. Vielmehr dauerte das Wachstum der Gemeinde mindestens 50 Jahre an. Die Homepage des Kirchenkreises Essen gibt für das Jahr 1960 gar eine Zahl von ca. 300 000 Protestanten an. Diese Zahl übersteigt die genannte Zahl von 230 000 aus dem Jahre 1900 deutlich. Mit der Gründung der zahlreichen neuen Kirchengemeinden ging auch ein Bedürfnis an Gotteshäusern einher. Anfänglich verfügten viele Gemeinden noch nicht über eine eigene Kirche. Dies war bspw. auch in Stoppenberg der Fall, wo die Gemeinde erst im Jahre 1900 in die neue Thomaskirche einziehen konnte. Die diversen Kirchenbauten der Jahre 1875-1905 prägen bis in die Gegenwart das Stadtbild Essens und agieren somit als wichtige zeithistorische Dokumente, die unabdingbar für die jüngere Erinnerungskultur sind.

Zum Porträt von Georg Maus

Schulausflug des Gymnasiums Betzdorf nach Grafenwerth bei Bonn am 12. Juli 1933. Signatur: AEKR 8SL 046 (Bildarchiv), 012M_0174. Fotosammlung: 10. M/63

Die knapp vierminütige Podcastfolge über Georg Maus aus der Reihe Rheinische Kirchengeschichte(n) ist zwischendurch oder auch in der Mittagspause lohnenswert zu hören. Das im Podcast abgebildete Foto von Georg Maus ist ein Ausschnitt von einem Gruppenbild, das auf einem Schulausflug des Gymnasiums Betzdorf nach Grafenwerth bei Bonn am 12. Juli 1933 entstand und in der Festschrift zum 50jährigen Bestehen des Gymnasiums in Betzdorf („Gymnasium des Kreises Altenkirchen zu Betzdorf (Sieg) 1901-1951„, Betzdorf 1951, S. 44) abgebildet ist. Im Mediencenter des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland steht der Schnappschuss digital zur Verfügung. Die Rückseite der überlieferten Fotografie ist mit dem Titel „Stiftungsfestexbummel der Rheinmark E. Th. V.“ beschriftet. Dieser traditionelle Ausflug-„Bummel“ der Evangelisch-Theologischen Verbindung „Rheinmark“ zu Bonn fand zum Abschluss des Stiftungsfestes im Sommer 1933 statt. Ein Fotograf ist nicht bekannt. Georg Maus (mit Baskenmütze) steht vorne links auf der Treppenstufe. Zu seiner Linken stehen laut rückseitiger Beschriftung Frau Roloff und Fräulein Reilinghaus. Weitere abgebildete Personen sind u.a. Bruder Blodau, Bruder Opel, Bruder Butz (obere Reihe).

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Georg Maus im Porträt – Neues aus dem Podcast „Rheinische Kirchengeschichte(n)“

Wer sich im Landeskirchenamt in Düsseldorf mit einem Kaffee stärken will, kommt an ihm nicht vorbei: Georg Maus. Sein Wandbild befindet sich nämlich in direkter Nähe zum Kaffeeautomaten im 1. Obergeschoss. Georg Maus zählt zu den 20. Persönlichkeiten, die die Ev. Kirche im Rheinland mit der Aktion „Kirchenköpfe“ würdigte. Nun widmet ihm auch der Podcast „Rheinische Kirchengeschichte(n)“ eine Folge und wirft ein Schlaglicht darauf, was es bedeutet, trotz aller Widerstände nach seinen Überzeugungen zu leben und für diese einzustehen.

Viel Spaß beim Reinhören!

Feldpost von Pfarrer Harry Weisberg an Oberkirchenrat Schlingensiepen

Feldpostbriefe stellen eine vielbeachtete Quelle innerhalb der Disziplin der Geschichtswissenschaft dar. Umso wichtiger erscheint es, den Charakter dieser Dokumente richtig zu erfassen. Dr. Stefan Flesch berichtete bereits in „Feldpost und sonstige Kriegskorrespondenz im Archiv der EKiR„, dass die regulären Feldpostbriefe in allen Kriegen einer rigiden Zensur mit ggf. scharfen Verfolgungsmaßnahmen unterlagen. Zumal wurde die Feldpost in den Jahren 1939-1945 unter den Bedingungen des nationalsozialistischen Staates weiter verschärft. Umso erstaunlicher erscheint der Brief von Pfarrer Harry Weisberg an Oberkirchenrat Schlingensiepen vom 1. März des Jahres 1944, welcher durchaus kritische Töne anklingen lässt. Der Brief findet sich im Bestand „6HA002 – Oberkirchenrat Johannes Schlingensiepen„. Wie besonders diese Form des Dokuments ist zeigt sich auch anhand des Findbuches, wo sich folgendes Zitat finden lässt:

„Die Feldpostbriefe wie auch die Briefe der Nachkriegszeit geben Auskunft über die
persönlichen Lebensumstände des Schreibers, so z.B. über seinen Gesundheitszustand, seine Familie, seine Fronterlebnisse, seine Nöte als Seelsorger,
seine Sorgen hinsichtlich der Gemeinde, usw. Stellungnahmen zur Lage der Bekennenden Kirche, zum Nationalsozialismus, zum Krieg, usw. sind rar.“

6HA002 – Oberkirchenrat Johannes Schlingensiepen

Im Egodokument des Pfarrers finden sich sowohl Angaben bezüglich seiner Familie und seiner Gesundheit als auch kritische Stimmen zum Krieg. Eine weitere Besonderheit ist, dass auch konkrete Ortsangaben getroffen werden, sodass der Einsatzverlauf von Herrn Weisberg teilweise rekonstruiert werden kann. Folglich formuliert Pfarrer Weisberg bereits in der Einleitung, wie sehr er bedaure, dass die früheren Verbindungen so sehr unterbrochen werden durch diesen „bösen“ Krieg. Weiter berichtet Weisberg von der Taufe seines zweiten Kindes, welches in seiner Anwesenheit getauft werden konnte. Interessant erscheint auch, dass der Feldpostbrief zum einen Aussagen über die Gesundheit des Pfarrers enthält und zum anderen auch konkrete Orte inkludiert. So schrieb Weisberg: „Am 3. Dezember kam ich nach einem Schuß durch das rechte Unterarmgelenk vom Brückenkopf Nikopol weg (nachdem ich im Oktober noch rechtzeitig von der Krim weggekommen war!)“ und zurück – und war dann vom 20.12. bis zum 2.2. im Lazarett im Erzgebirge.(…)“ Nach Aufenthalten im Lazarett und einem Urlaub, müsse der Pfarrer wieder zurück bei seinem Ersatztruppenteil sein. Im weiteren Verlauf wird der Wunsch eines raschen Kriegsendes geäußert. So findet sich folgende Aussage: „Hoffentlich setzt GOTT diesem Kriege bald ein Ende. Möchte er doch Seine Hand ausrecken und Seine erklärten Feinde demütigen und ganz entmächtigen, damit seine Gemeinde nicht weiter zerstört werde und sein Wort in allen Ländern frei verkündigt werden kann! (…)“. Des Weiteren wusste Pfarrer Weisberg scheinbar von der „Bedrängung“ der Kirche durch die Nationalsozialisten. So spricht er jene selig, die „um des Evangeliums willen leiden“. Weiter führt er aus, dass dazu wohl die „meisten Diener am Wort zu rechnen“ wären, welche „heute noch in ihren Gemeinden das Wort verkünden. (…)“ Weisberg ist hierbei bewusst, dass die Geistlichen „Schmähungen“ und „Nachstellungen“ ausgesetzt sind.

6HA002 – Oberkirchenrat Johannes Schlingensiepen

Gesammelte Predigten vom 3. Oktober 1990

Beim Anlegen einer thematischen Sammlung im Archiv ist es manchmal gar nicht so einfach zu entscheiden, was in der Zukunft einmal wichtig und interessant wird. Bei diesem Ereignis waren sich aber wohl alle Stellen einig. Die Wiedervereinigung Deutschlands sollte auf möglichst vielfältige Weise dokumentiert werden.

Einsendung für die Predigtsammlung zum 3. Oktober 1990, aus Bestand: 8SL 042

Als Beitrag der evangelischen Kirchen initiierte die EKD noch im Herbst 1990, unmittelbar nach der erfolgten Wiedervereinigung, eine Sammlung von Predigten, die im Zusammenhang mit dem 3. Oktober 1990 gehalten worden waren.

„Wahrscheinlich wird die Nachwelt wissen wollen, wie die evangelische Christenheit sich angesichts des 3. Oktober verhalten hat“, stand in dem Aufruf des EKD-Kirchenamtes an die Gliedkirchen.

In der rheinischen Kirche übernahmen Archivdirektor Dr. Dietrich Meyer und Oberkirchenrätin Gisela Vogel die Koordination. Rund 80 Predigten aus dem Rheinland flossen in die Auswertung aller eingesandten Predigten durch Frau Dr. Ingrid Goldhahn-Müller mit ein.

„In ihrer Vielfalt und Verschiedenheit sind die Predigten repräsentativ für die vielen ungenannten Stimmen, die im Oktober 1990 in den Gemeinden zu hören waren“, befand sie. Als thematische Schwerpunkte der Predigten stellte sie Freude, Dank und Gotteslob zum einen heraus, zum anderen aber auch einen vorsichtigen Realismus im Hinblick auf die Aufgaben und Herausforderungen, die mit der Wiedervereinigung einher gingen.

Heute bilden die Predigten im Archiv der EKiR den Bestand 8SL 042. Auch im Hinblick auf die heutige Erinnerungskultur sind solche Quellen wichtig, denn sie helfen, die Wiedervereinigung nicht nur als politisches Ereignis, sondern auch auf einer persönlichen und emotionalen Ebene zu begreifen. Die Entscheidung, diese Sammlung anzulegen war auch aus heutiger Sicht die richtige.

„Rheinische Kirchengeschichte(n)“ – neue Podcast-Folgen

Podcast-und Geschichtsenthusiasten mögen aufhorchen. Denn es gibt wieder neue Folgen aus der Reihe „Rheinische Kirchengeschichte(n)“.

Waren die bisherigen Beiträge alles Stand-alone-Folgen, gibt es diesmal eine vierteilige Sonderreihe zum Umgang der Kirche mit im Dritten Reich verfolgten Jüdinnen und Juden. Beleuchtet werden die Jahre 1933, 1935, 1938 und der Zeitraum zwischen 1941-1945.

„Wie positionierte sich die rheinische Kirche während der Zeit des Nationalsozialismus? Welche Reaktionen gab es auf den Boykott jüdischer Geschäfte, die zunehmende Ausgrenzung und Entrechtung jüdischer Menschen, die Reichspogromnacht und die späteren Deportationen? Und was erlebten die Verfolgten in Städten wie beispielsweise Köln, Düsseldorf und Essen?“. Das sind einige der Fragen, die Prof. Dr. Siegfried Hermle näher beleuchtet. Näheres über Episoden und Autor gibt es in der Pressemitteilung.

Die Ev. Kirche und die Verfolgung von Jüdinnen und Juden in der NS-Zeit. Das Jahr 1933

Die Ev. Kirche und die Verfolgung von Jüdinnen und Juden in der NS-Zeit. Das Jahr 1935

Die Ev. Kirche und die Verfolgung von Jüdinnen und Juden in der NS-Zeit. Das Jahr 1938

Die Ev. Kirche und die Verfolgung von Jüdinnen und Juden in der NS-Zeit. Die Jahre 1941-45