Frohe Ostergrüße!

Das Team des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland wünscht ein frohes Osterfest.

Für unseren Gruß haben wir ein bisschen mit KI gespielt et voilà: so stellt sich die KI eine Postkarte im Stil der 1960er und 1970er Jahr vor, die Elemente enthält, die klassisch mit Ostern und dem Archivwesen assoziiert werden. Na, gelungen?

KI-generiertes Bild, erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026.

Das Archiv im Studio – Videodreh zum Tag der Archive 2026

In der vergangenen Woche wurde es bei uns im hausinternen Studio des Landeskirchenamtes richtig lebendig: Wir hatten einen Videodreh! Im Mittelpunkt stand ein Thema, das viele Benutzer*innen immer wieder beschäftigt – Familienforschung und wie diese bei uns im Archiv abläuft.

Wir geben im Video Einblicke darin, mit welchen Hilfsmitteln wir arbeiten, welche Rolle Kirchenbücher spielen und welche Angaben man für eine erfolgreiche genealogische Recherche eigentlich benötigt.
Hinter der Kamera führte Anastasia souverän die Regie. Vor der Kamera standen Marius und Annika als Protagonisten. Marcel Kuss begleitete den gesamten Dreh und übernimmt anschließend auch den Schnitt als Videoredakteur.

Der Drehtag hat uns richtig Spaß gemacht und wir freuen uns schon darauf, das fertige Ergebnis zu präsentieren. Das Video erscheint nächstes Jahr zum Tag der Archive – also unbedingt vormerken!

Podcast „Rheinische Kirchengeschichte(n)“ – 3 neue Folgen

Man kommt ja fast nicht hinterher, so fleißig produziert der Podcast „Rheinische Kirchengeschichte(n)“ seine Beiträge. Letzte Woche erst machten wir auf die sechste und siebte Folge aufmerksam. Nun sind drei neue hinzukommen!

In „Die Hochzeit, die im 16. Jahrhundert einen Krieg auslöste“ geht es um die kriegerischen Folgen eines aus Liebe getätigten Konfessionswechsel im 16. Jahrhundert.

Tersteegens Blutbrief“ zeigt, welche Ausmaße die extreme Hingabe an Gott in einem pietistisch geführten Leben annehmen kann. Zudem wird ein Liebesbrief der etwas anderen Art vorgestellt.

Einen Schnelleinstieg in das Thema Diakonissengemeinschaften, Mutterhaus und weibliche Arbeitsfelder im 19. und 20. Jahrhundert gibt es mit der 10. Folge „Wie Diakonissengemeinschaften Frauen das Ausüben eines Berufes ermöglichten„.

Viel Spaß beim Reinhören!

Neue Folgen des Podcasts „Rheinische Kirchengeschichte(n)“

Der Podcast „Rheinische Kirchengeschichte(n)“ wartet mit zwei neuen Folgen auf! In der sechsten Folge „Paul Schneider (1897-1939) und der Schulstreik“ geht es um die Überlegungen und die Intention des Hunsrücker Pfarrers, mit einem Schulstreik ein Zeichen gegen die Politik des NS-Regimes zu setzen.

Der Nachlass von Paul Schneider, verwahrt im Archiv der EKiR, liegt größtenteils auch digitalsiert vor. Auf unserer Homepage steht er Interessierten zur Verfügung.

In der siebten Folge „Christsein in der NS-Zeit – Die Gründung der Bonner Evangelischen Studentengemeinde (ESG)“ wird ein Schlaglicht auf die Studierendenschaft der Bonner Universität geworfen. Hier wird der Frage nachgegangen, wie sich die Studierenden im Dritten Reich positionierten.

Alle Folgen des Podcast können gerne nochmal nachgehört werden. Den Link gibt es hier.

Otium cum dignitate

Bevor wir unseren Archivleiter, Dr. Stefan Flesch, in den wohlverdienten Ruhestand schicken und der Staffelstab offiziell weitergegeben wird, begleiten wir ihn auf seiner letzten Archivführung. Aber entscheiden Sie selbst für sich und wählen die KISS1 Variante mit einem Augenzwinkern oder alternativ die längere Fassung mit Archivalien „en détail” weiter unten.

Wer es ausführlicher mag, schaut gerne hier vorbei:


  1. Apronym aus dem Marketing mit der Bedeutung „Keep It Short and Simple“ / „Gestalte es kurz und einfach“ ↩︎

Podcast „Rheinische Kirchengeschichte(n)“ ist gestartet

Der neue Podcast „Rheinische Kirchengeschichte(n)“ ist mit den ersten beiden Beiträgen online gegangen: Im Podcast „Der Kölner Dom wäre beinahe evangelisch geworden“ geht es um überraschende mögliche konfessionelle Weichenstellungen im 16. Jahrhundert. Unter dem Titel „Evangelische Pfarrer im KZ Dachau“ erfährt man hingegen kaum Glaubliches wie die Trauung eines inhaftierten Geistlichen im Konzentrationslager selbst.

In kurzen Episoden von drei bis fünf Minuten werden Begebenheiten und Entwicklungen aus der rheinischen Kirchengeschichte erzählt – verständlich, kompakt und mit Blick auf die Menschen dahinter.

Das neue Angebot zur Erinnerungskultur der Evangelischen Kirche im Rheinland wird kontinuierlich ausgebaut werden. Drei weitere Episoden sind bereits in der Pipeline und werden bis Sommer veröffentlicht.

10 Jahre Archivblog

Aus der Perspektive eines Archivs, das nunmehr seit 171 Jahren besteht, mögen zehn Jahre eher wenig anmuten. Mit Blick auf die Kurzlebigkeit vieler Webangebote ist man hingegen schon beinahe ein Langläufer. Am 28.11.2014 ging jedenfalls das Blog des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland online. Seither sind hier 850 Artikel erschienen, die von 22 Autorinnen und Autoren stammen.

Die Bandbreite der Artikel reicht von Hinweisen auf aktuelle Fortbildungsveranstaltungen oder Publikationen hin zu längeren Miszellen über ausgewählte historische Themen. Praktikanten berichten über ihre Eindrücke und Erfahrungen im Archiv, die sie entweder in Düsseldorf oder in Boppard erlebt haben.

Regelmäßiges Feature sind auch die Informationen über „frische“ benutzungsrelevante Online-Findmittel sowie digitalisierte Quellenbestände. Letztere sind über unsere 2023 vollständig überarbeitete Homepage bequem abrufbar.

Auch weiterhin werden wir gemeinsam versuchen, für eine bunte Vielfalt an interessanten Archivthemen zu stehen.