Tag der Archive in Düsseldorf

Oder wohl eher Woche der Archive. Wir Archivarinnen und Archivare in Düsseldorf haben uns auch in diesem Jahr wieder dazu entschieden nicht nur einen Tag unsere Pforten für die Öffentlichkeit zu öffnen, sondern gleich eine ganze Woche. Dadurch erhoffen wir uns natürlich einen regen Zulauf an allen Stationen zu denen Sie herzlich eingeladen sind.
Das genaue Programm können Sie nun vollständig hier entnehmen.

Wir vom Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland sind natürlich auch wieder dabei und beteiligen uns sowohl hier auf unserem Blog mit Beiträgen, als auch mit einer Präsenzveranstaltung am 7.3.2024 ab 16 Uhr in der Neanderkirche auf der Bolkerstraße in der Düsseldorfer Altstadt. Wir werden an drei Themenstationen ausgewählte Quellen zur Geschichte der evangelischen Gemeinden in Düsseldorf präsentieren. Die Quellen stammen aus der Bauzeit der Neanderkirche im 17. Jahrhundert, präsentieren passend zum diesjährigen Motto „Essen und Trinken“ vor allem Koch- und Arzneirezepte aus dem 18. Jahrhundert oder dokumentieren das Gemeindeleben während der Weltkriege im 20. Jahrhundert. Zu den Originalen werden Reproduktionen und Transkriptionen gereicht, die die Besucherinnen und Besucher mit nach Hause nehmen können. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen.
Weiterhin lohnt sich in der Woche auch ein Blick auf unseren Youtubekanal. Dort werden wir einen virtuellen Einblick in die verschiedenen Archivaliengattungen gewähren, die sich in unserem Haus befinden.

Ein Tag im Tonstudio

Vom 4. bis zum 8. März 2024 findet in Düsseldorf wieder die Woche der Archive statt, bei denen die teilnehmenden Archive ihre Pforten öffnen und ihre Schätze präsentieren. Im Rahmen des Programms entstand die Idee ein Hörspiel aufzunehmen, welches vor einigen Jahren bereits einmal als Theaterstück aufgenommen wurde. Dankenswerter Weise stellte uns das LVR-ZMB am Düsseldorfer Hauptbahnhof sein Tonstudio und professionelle Unterstützung durch Herrn Christian Lehr zur Verfügung. Es war eine tolle Erfahrung einmal hinter die Kulissen zu blicken und Teil einer solchen Produktion zu sein. Nach einem Probedurchlauf ging es direkt in die Tonkabine zur Aufnahme. Mit jeweils 3-4 Personen haben wir das Hörspiel etappenweise ohne viele Versprecher in kurzer Zeit aufnehmen können. Abschließend gehen die Aufnahmen jetzt in die Verarbeitung. So werden zu lange Sprechpausen rausgeschnitten und Musik und Hintergrundgeräusche eingefügt.

Tonstudio des LVR-ZMB Düsseldorf

Ich bin gespannt auf das Endergebnis und ich hoffe unsere Leser hier auch. Also rühre ich jetzt schonmal die Werbetrommel: Tragen Sie sich die Woche der Archive in ihren Kalender ein und halten Sie das Programm im Auge, welches auf dem Blog zum Tag der Archive Düsseldorf mit Vorlauf veröffentlicht wird.

Neues Video zur Schriftgutverwaltung online: Ersetzendes Scannen – Ja oder nein?

Nach den drei Videos zur Einführung in die Schriftgutverwaltung, widmet sich das neue Video speziell der Frage, ob und wie Ersetzendes Scannen in den Verwaltungen der Evangelischen Kirche im Rheinland zum Einsatz kommen kann. Es gibt ein wenig rechtlichen Hintergrund und viele praktische Tipps für die Herangehensweise.

Wenn Sie noch weitere Fragen zur Schriftgutverwaltung haben, die wir auf diesem Wege beantworten sollen, schreiben Sie mir gerne eine Email.

Abschluss der Kunstaktion „Rheinische Kirchenköpfe“

Mit dem Lieddichter Joachim Neander hatte 2015 alles begonnen. Nun, sieben Jahre später, ist die vom Archiv der EKiR begleitete Kunst- und Erinnerungsaktion „Rheinische Kirchenköpfe“ aus fünf Jahrhunderten zu ihrem Abschluss gelangt:

Heute wurde das Portrait des im KZ Buchenwald ermordeten Pfarrers Paul Schneider (1897-1939) der Öffentlichkeit vorgestellt. Realisiert hat das Werk die Kölner Streetart-Künstlerin Layla Xing.

Lernvideo 3 zum Thema Schriftgutverwaltung ist jetzt online

Im dritten Lernvideo zum Thema Schriftgutverwaltung geht es um die elektronische Parallelregistratur, die in der Übergangszeit von analoger Aktenführung hin zur volldigitalen E-Akte die Verwaltungsarbeit erleichtern soll. Die Regelungen dazu finden sich in der novellierten Schriftgutverordnung von 2021. Im neuen Video gibt es praktische Tipps zu Ablagestruktur, Dateiformaten und den Umgang mit vollen Email-Postfächern.

Einführung in die Schriftgutverwaltung – Teil 3: Die elektronische Parallelregistratur

Wir freuen uns über Feedback und Vorschläge für weitere Videothemen!

Neues Lernvideo zum Thema Schriftgutverwaltung ist online

Im März ist die neue Reihe von Lernvideos zum Thema Schriftgutverwaltung mit einer Einführung in die neue Schriftgutverordnung (SGVO) gestartet. Jetzt ist das zweite Video online und diesmal geht es direkt in die Praxis und um die Frage: Wie lege ich eine Registratur an? Dazu wird das zentrale Hilfsmittel zur Schriftgutverwaltung, der Einheitsaktenplan der EKiR, näher beleuchtet und Wege aufgezeigt, wie man mit Hilfe des Aktenplans die Registratur auf die jeweilige Verwaltung zuschneidet.

Dieses Schulungsmaterial kann von Interessierten zu jeder Zeit in Anspruch genommen werden.

Einführung in die Schriftgutverwaltung – Teil 2: Anlegen der Registratur nach dem Einheitsaktenplan

Wir freuen uns über Feedback und Vorschläge für weitere Videothemen!

Tag der Archive 2022 – Ein Resümee

Obwohl uns die Pandemie auch in diesem Jahr noch nicht losgelassen hat, haben wir uns sehr gefreut, dass der Tag der Archive in Düsseldorf mit einem hybriden Programm stattfinden konnte und es seitens der einzelnen Archive rege Beteiligung gab. Dabei wurden wir unter www.geschichte-in-duesseldorf.de stehts über das Programm auf dem laufenden gehalten. Darüber hinaus waren die Beiträge sehr vielseitig. So möchte ich besonders hervorheben, dass „Laurenz die Staubmaus“ eine wirklich schöne Idee war, das Thema Archiv und seine Aufgaben auf eine spielerische Art und Weise auch Kindern nahe zu bringen.

Weiterhin haben uns Audiogramme mit Allerlei kuriosen Archivalien die Woche durch begleitet. Dies war besonders interessant, da dort Archivalien in den Fokus gerückt wurden, von denen man nicht vermutet hätte, sie so in den Archiven zu finden. Auch die Umsetzung und Gestaltung dieser Audiogramme durch das Henkel-Archiv möchte ich an dieser Stelle loben.

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