Über Annika Hansen

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Laurenz die Staubmaus zu Besuch im Archiv

Mitte Juli durften wir einen ganz besonderen Gast bei uns begrüßen: Maria Wego besuchte gemeinsam mit ihrer neugierigen Staubmaus Laurenz unser Archiv. Der Besuch fand im Rahmen der beliebten Kinderreihe „Laurenz – Eine Staubmaus im Archiv“ statt, die auf NRWision veröffentlicht wird.

Die Sendereihe richtet sich vor allem an Kinder und zeigt auf spielerische und leicht verständliche Weise, was Archive eigentlich sind und warum sie für unsere Geschichte so wichtig sind. Gemeinsam mit der kleinen Staubmaus Laurenz entdeckt das junge Publikum spannende Orte, interessante Objekte und die vielfältige Arbeit von Archivarinnen und Archivaren.
Auch bei uns gab es für Laurenz viel zu entdecken. Mit seiner typischen Neugier warf die kleine Staubmaus einen Blick hinter die Kulissen unseres Archivs, stellte viele Fragen und begab sich auf eine spannende Entdeckungsreise durch das Neandertal und unsere Bestände.

Wir freuen uns sehr, Teil dieses besonderen Projekts zu sein. Das fertige Ergebnis können sie sich nun hier anschauen.

Ein herzliches Dankeschön an Maria Wego und Staubmaus Laurenz für den schönen Besuch – wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!

Rheinischer Archivtag 2026 in Ratingen

59. Rheinischer Archivtag, Foto: A. Hansen
Archivteam AEKR, Foto: A. Hansen
Stadthalle Ratingen, Foto: A. Hansen

In der vergangenen Woche fand der alljährliche Rheinische Archivtag passend zum 750-jährigen Stadtjubiläum in Ratingen statt. Dabei waren wir vom landeskirchlichen Archiv zahlreich vertreten. Die zwei Tage standen unter dem Motto „Archive und Demokratie“ und machten deutlich, dass Archive weit mehr als Aufbewahrungsorte historischer Dokumente sind. Sie sichern Transparenz, fördern gesellschaftliches Vertrauen, bewahren das kulturelle Gedächtnis und stärken demokratische Werte. Ein Schwerpunkt war dabei vor allem auch die politische Bildungsarbeit, die besonders am zweiten Tag im Fokus der Diskussionen stand.

Nach dem Eröffnungsvortrag von Volkan Baran (MdL, stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien im Landtag NRW) ging es direkt in die erste Sektion des Tages. Im Mittelpunkt stand das Spannungsfeld zwischen Archiven und Transparenz.

Das Hessische Landesarchiv beleuchtete die Frage, ob archivische Schutzfristen und Transparenz tatsächlich im Widerspruch zueinander stehen oder vielmehr einen notwendigen Ausgleich zwischen Informationszugang und dem Schutz sensibler Daten schaffen. Mit einem Blick auf die digitale Transformation widmete sich ein Folgevortrag den Anforderungen an die Sicherstellung von Authentizität und Integrität archivischer Informationen in Zeiten zunehmenden KI-Einsatzes. Die Vorträge wurden im Anschluss durch Fragen und Anmerkungen aus dem Plenum ergänzt.

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Fortbildung: Bildungsarbeit für Archive beim LWL Archivamt in Münster

Gestern habe ich an einer Fortbildung zum Thema Bildungsarbeit in Archiven beim LWL-Archivamt in Münster teilgenommen.

Geleitet wurde das Seminar von Dr. Jan Matthias Hoffrogge (Stadtarchiv Münster), der die Inhalte sehr strukturiert und zugleich praxisnah vermittelt hat. Neben einer Einführung in die Rahmenbedingungen archivischer Bildungsarbeit lag der Schwerpunkt vor allem auf der konkreten Umsetzung. Anhand modular aufgebauter Konzepte wurde gezeigt, wie sich wiederholbare Formate entwickeln lassen, die flexibel an unterschiedliche Zielgruppen und Archivgrößen angepasst werden können.

LWL Archivamt Westfalen, Münster

Ein zentraler Bestandteil des Seminars waren Partner- und Gruppenarbeitsphasen, in denen wir einzelne Ansätze – etwa Formen des Stationenlernens – exemplarisch erarbeitet und anschließend im Plenum diskutiert haben. Diese Arbeitsweise hat deutlich gemacht, wie wichtig eine klare Struktur, zielgruppenspezifische Ansprache und die Einbindung originaler Quellen für gelingende Bildungsangebote sind.

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Rückblick: Düsseldorfer Woche der Archive

Im Rahmen der diesjährigen Düsseldorfer Woche der Archive vom 8. bis 15. März beteiligen sich zahlreiche Archive in Düsseldorf mit Führungen, Vorträgen und Informationsangeboten. Auch wir konnten in den ersten Tagen bereits viele spannende Eindrücke sammeln und zahlreiche Interessierte begrüßen.

Den Auftakt bildete am Montag ein Besuch meiner Kolleginnen und Kollegen bei einer Führung im Düsseldorfer Stadtarchiv. Dabei erhielten sie Einblicke in die Arbeit des Archivs, seine Bestände und die vielfältigen Aufgaben der archivischen Praxis.

Im Anschluss war ich gemeinsam mit einem Kollegen auf dem Gelände von Henkel in Holthausen. Dort stellten sich mehrere Wirtschaftsarchive vor: die Archive von Henkel, ERGO und Rheinmetall. In Vorträgen unter dem gemeinsamen Thema des diesjährigen Archivtages „Alte Heimat – Neue Heimat“ präsentierten sie ihre Perspektiven auf Unternehmensgeschichte und Standortentwicklung. Die Beiträge waren dabei stark standortbezogen aufgebaut und zeigten anschaulich, wie eng Unternehmensgeschichte, regionale Entwicklung und Archivarbeit miteinander verbunden sind.

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Vorbereitungen für die Woche der Archive fast abgeschlossen

Die Vorbereitungen für die Woche der Archive in Düsseldorf vom 8. bis 14. März 2026 gehen in die letzte Phase. Sie können sich schon auf das Programm freuen, welches heute erschienen ist.

Zur Einstimmung darauf können hier noch einmal tolle Projekte aus den vergangenen Jahren bestaunt werden.

Hergehört! Kurze Audiogramme der Teilnehmenden Archive:

https://tdad.hypotheses.org/hergehoert

Hergehört!
Audiogramme  – Berichte aus Düsseldorfer Archiven
https://tdad.hypotheses.org/hergehoert abgerufen am 30.01.2026

Hörspiel: Akten erzählen aus ihrem Leben

https://www.nrwision.de/mediathek/akten-erzaehlen-aus-ihrem-leben-hoerspiel-zum-tag-der-archive-2024-240131/

Akten erzählen aus ihrem Leben – Hörspiel zum Tag der Archive 2024,
https://www.nrwision.de/mediathek/akten-erzaehlen-aus-ihrem-leben-hoerspiel-zum-tag-der-archive-2024-240131/ abgerufen am 30.01.2026

Jahresrückblick 2025

Das Jahr 2025 war für das Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland ein Jahr der (kleinen und großen) Veränderungen. Neben vielen spannenden Projekten, die unseren Arbeitsalltag geprägt haben, stand vor allem der personelle Wechsel im Mittelpunkt. In der Archivleitung wie auch in verschiedenen Aufgabenbereichen wurden neue Rollen übernommen, Verantwortlichkeiten neu verteilt und frische Perspektiven eingebracht.

In unserem Jahresrückblick möchten wir auf die letzten 12 Monate zurückschauen:

Ein besonderer Schwerpunkt lag auch in diesem Jahr auf der Digitalisierung von Archivgut. Zahlreiche neue Digitalisate konnten online gestellt und damit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Der Rheinische Archivtag war auch in diesem Jahr ein wichtiger Ort des fachlichen Austauschs. Archivarin­nen und Archivare aus der Region diskutierten aktuelle Herausforderungen, neue Entwicklungen und gemeinsame Perspektiven. Themen wie Digitalisierung, Erschließung, Nutzerorientierung und rechtliche Rahmenbedingungen standen im Mittelpunkt. Der Austausch stärkte nicht nur die fachlichen Netzwerke, sondern auch das Bewusstsein für gemeinsame Aufgaben in einer sich stetig wandelnden Archivlandschaft.

Ein weiterer Fortschritt in diesem Jahr waren detaillierte Neuerungen beim Archivportal NRW. Die verbesserten Funktionen und Inhalte erleichtern die Recherche und Nutzung archivischer Beständen. Aus diesem Grund sind wir auch weiterhin bemüht, unser Angebot dort stetig auszubauen.

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Das Archiv im Studio – Videodreh zum Tag der Archive 2026

In der vergangenen Woche wurde es bei uns im hausinternen Studio des Landeskirchenamtes richtig lebendig: Wir hatten einen Videodreh! Im Mittelpunkt stand ein Thema, das viele Benutzer*innen immer wieder beschäftigt – Familienforschung und wie diese bei uns im Archiv abläuft.

Wir geben im Video Einblicke darin, mit welchen Hilfsmitteln wir arbeiten, welche Rolle Kirchenbücher spielen und welche Angaben man für eine erfolgreiche genealogische Recherche eigentlich benötigt.
Hinter der Kamera führte Anastasia souverän die Regie. Vor der Kamera standen Marius und Annika als Protagonisten. Marcel Kuss begleitete den gesamten Dreh und übernimmt anschließend auch den Schnitt als Videoredakteur.

Der Drehtag hat uns richtig Spaß gemacht und wir freuen uns schon darauf, das fertige Ergebnis zu präsentieren. Das Video erscheint nächstes Jahr zum Tag der Archive – also unbedingt vormerken!