Über Annika Hansen

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Der erste Rosenmontagszug nach Krieg und Krise

Blick auf die Königsallee: Foto aus Bildsammlung
des Stadtarchivs Düsseldorf veröffentlicht in :
Wintgens, Frank: Mit der Vergangenheit leben:
Feste und Feiern in Düsseldorf 1945-1955

Der Düsseldorfer Karneval har eine lange Tradition und ist hier kaum wegzudenken. Traurigerweise konnte Pandemiebedingt der Rosenmontagszug zwei Jahre lang nicht stattfinden. Und auch im letzten Jahr wurde er zunächst ins Frühjahr verschoben und schlussendlich auf Grund des Krieges in der Ukraine ersatzlos gestrichen.
Dieses Jahr soll alles wie gewohnt stattfinden und man erwartet einen riesigen Festumzug mit geschmückten Wagen und Kostümen. Wie auch in anderen Bereichen des sozialen Lebens kann man sich vorstellen, dass die Begeisterung und der Zuspruch der Einwohner groß ist und man rechnet mit einer Vielzahl von Teilnehmern.

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14. Februar – Woher kommt eigentlich der Valentinstag ?

Liebespaar am Schaufenster beim Anschauen von Trauringen Ohne Datum Fotograf: Hans Lachmann Signatur: AEKR 8SL046 (Bildarchiv)

Am heutigen Tag fühlt man sich wie jedes Jahr erschlagen von den kommerziellen Angeboten und Werbungen zum Valentinstag.
Aber woher stammt dieses Brauchtum? Die Geschichte und Herkunft des Valentinstages ist einigermaßen kompliziert. Bischof Valentin von Terni in Italien wurde oftmals mit dem gleichnamigen Priester Valentin von Rom verwechselt und quasi zu einer Person formiert, da beide am selben Tag verehrt wurden. Der Gedenktag des hl. Valentinus am 14. Februar wurde von Papst Gelasius im Jahre 496 für die ganze Kirche eingeführt. Im Jahre 1969 wurde dieser jedoch aus dem römischen Generalkalender wieder gestrichen. Das Fest des heiligen Valentinus wurde erstmals im 14. Jahrhundert, als die Tradition der höfischen Liebe ein großes gesellschaftliches Thema war. Im 18. Jahrhunderts entwickelte sich der Tag vor allem in England zu einer Möglichkeit, seine Liebe mit kleinen Aufmerksamkeiten wie Blumen und oder Grußkarten zum Ausdruck zu bringen.
Gesamteuropäisch betrachtet ist der Valentinstag ein eher neuerer Brauch, der sich vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Kontinent ausbreitete, da er aus vorwiegend kommerziellen Gründen ab 1948 von einem Floristenverband eingeführt wurde.

Liebespaar sitzend am Fluss Ohne Datum Fotograf: Hans Lachmann Signatur: AEKR 8SL046 (Bildarchiv)
Liebespaar auf Parkbank Arm in Arm Ohne Datum Fotograf: Hans Lachmann Signatur: AEKR 8SL046 (Bildarchiv)

Neues Findbuch online: Evangelische Akademie Mülheim an der Ruhr Bestand II

Das Teilfindbuch des Bestandes 2LR 010II Evangelische Akademie Mülheim an der Ruhr ist nun auf unserer Homepage als PDF-Datei abrufbar. Die Mülheimer Akademie diente als Konferenzzentrum und Tagungshaus und daher umfasst das Findbuch vornehmlich das Tagungsgeschehen der Akademie, sowie Veranstaltungen, Schriften und Publikationen. Darüber hinaus beinhaltet es auch einige Fotografien des Hauses (zahlreiche Außen- und Innenansichten), sowie einzelner Veranstaltungen vor Ort. Aber auch die kreativ gestalteten Gästebücher innerhalb des Bestandes sind nicht uninteressant. Lesen Sie dazu auch den Blogbeitrag aus Oktober 2022.

Evangelische Akademie Mülheim/Ruhr Hans Lachmann, Schachtel Nr. 141: Arbeitslose

Jahresrückblick 2022

Wie auch in den vergangen Jahren möchten wir das Jahr 2022 Revue passieren lassen. Auf Grund der gelockerten Pandemiemaßnahmen, konnten endlich wieder Veranstaltungen in Präsenz stattfinden wie beispielsweise der 55. Rheinische Archivtag. Allgemein gab es in diesem Jahr auch vermehrt hybride Angebote die teils in Präsenz und teils online stattfanden, wie der Tag der Archive zu beginn des Jahres. Ebenso konnten wir erstmals seit 2020 wieder Praktikanten in unserem Archiv begrüßen.
Intern konnten wir vor allem unsere Onlinepräsenz auf unserer Homepage ausbauen und interessante Quellen wie die Protokolle der Kreissynoden, Amtsbücher und die Quellen des Provinzialkirchenarchivs für Benutzer zugänglich machen. Im Zuge der Novellierung des Einheitsaktenplanes haben wir zudem unser Schulungsangebot ausgebaut. Sie finden nun mehrere Lernvideos auf unserer Homepage zur Schriftgutverwaltung. Wie auch im vergangenen Jahr konnten wir unser Bildarchiv wieder kontinuierlich erweitern, ebenso unsere Findmittel im Archivportal NRW.

Insgesamt kann man sagen, fühlt es sich seit Mitte des Jahres endlich wieder wie ein „back-to-normal“ im Archiv an. Wir arbeiten fast vollständig wieder in Präsenz und können uns nun auch wieder vor Ort austauschen und Projekte die mehr als nur zwei helfende Hände benötigen, umsetzen.

Das Archiv der Evangelischen Kirche wünscht ihnen damit allen schöne und erholsame Weihnachtstage und einen guten Rutsch in das Jahr 2023 !

Das Archivjahr 2022

Bücher als ein beliebtes Weihnachtsgeschenk- auch in der Zeit des Nationalsozialismus

Deutsche Weihnacht, deutsche Bücher, deutsche Weihnacht… “ aus der Archivbibliothek des AEKR unter der Signatur: He 082

Trotz technischer Neuerungen der letzten Jahrzehnte wie beispielsweise Computer, Tabletts und Spielekonsolen, zählen Bücher immer noch zu einem der beliebtesten Geschenke in der Weihnachtszeit. Dabei sind vor allem Thriller und Krimis bevorzugte Genres. Bei Jugendlichen sind es wahrscheinlich vor allem Abenteuererzählungen oder „Coming of Age“ Romane die die meisten ansprechen.

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Düsseldorf zur Weihnachtszeit – Bilderstrecke

AEKR 8SL046 (Bildarchiv), Schachtel 1781

In den kommenden Wochen bis zum 24. Dezember finden sie hier wöchentlich Einträge mit Bezug rund um das Weihnachtsfest. Dazu starten wir passend zum 1. Dezember mit einer kleinen Fotoserie mit Bildern rund um die Düsseldorfer Innenstadt. Vielleicht erkennen sie die einzelnen Plätze ja wieder?
Vor allem der Bahnhofsvorplatz sieht heute ähnlich aus wie damals.

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World Digital Preservation Day am 3.11.2022

Wie auch in den vergangenen Jahren, beteiligte sich das LVR-AFZ mit einer Vortragsveranstaltung am World Digital Preservation Day der in regelmäßigen Abständen seit 2017 stattfindet. Das diesjährige Motto lautete dabei „Data For All, For Good, Forever.“ Der Beitrag bestand dabei aus einem Vortrag zum Thema „Lesbare Dateien gestern, heute und morgen? Digitale Bestandserhaltung als Daueraufgabe der digitalen LZA“. Weiterhin standen Fragen nach der Notwendigkeit und Bedeutung von Bestandserhaltung bei digitalen Daten im Fokus.
Es wurde vor allem der Frage nachgegangen, welches Format zur digitalen Bestandserhaltung gewählt werden sollte. Grundsätzlich sollte man normierte und standardisierte (bspw. durch ISO-Norm) Formate zurückgreifen, die nicht von einem einzigen Programm abhängig sind und vor allem verbreitet sind. Darüber hinaus wurden Szenarien erläutert, die eintreten können, sollte man nicht gut genug auf Dateien acht geben. Dabei lag der Schwerpunkt des Vortrages auf Bilddateien. Im Anschluss wurden Tools zur Qualitätsprüfung von Formaterkennung, zur Validierung und zur Extraktion von Metadaten diskutiert.

Zum Abschluss des Vortrages war es allen Teilnehmenden möglich, noch einmal spezifische Fragen zu stellen. Es zeigte sich deutlich, dass das Interesse dabei zum Großteil auf der digitalen Bestandserhaltung von Fotografien lag.