Fotodigitalisierung im Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland

Unser Bildarchiv umfasst eine Vielzahl von Abbildungen, die zum Teil digitalisiert und mit Metadaten versehen sind und auf die Sie über Datenbanken und Kataloge zugreifen können. Dennoch ist der Großteil unserer Fotosammlung noch nicht digital abrufbar.

Die Corona-Krise hat uns aktuell dazu veranlasst den Prozess der Bilddigitalisierung im Homeoffice gleich mit mehreren Mitarbeitern voran zu treiben und Arbeitsprozesse zu überdenken und zu optimieren. Unsere Fotos befinden sich verteilt in drei Magazinräumen. Wir haben uns dazu entschieden, den Fotobestand im Keller 33 zunächst fortzusetzen. Hier befindet sich die Fotosammlung des Fotografen Hans Lachmann mit einer Unmenge an Bildmaterial, verpackt in Schachteln und alphabetisch nach Themen sortiert. Hinzu kommt, dass das Archiv die Verwertungsrechte an diesem Bestand besitzt und die Veröffentlichung der Bilder somit rechtlich gesehen unkompliziert ist.

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Digitales Gemeindebrief-Archiv

Digitalisierte Gemeindebriefausgaben als PDF. Abrufbar auf der homepage der Lutherkirchengemeinde, Düsseldorf.

In einem beispielgebendem Projekt der Evangelischen Lutherkirchengemeinde Düsseldorf ist ein digitales Gemeindebrief-Archiv entstanden welches nahezu den gesamten Bestand der gedruckten Gemeindebriefausgaben der Lutherkirchengemeinde Düsseldorf enthält, beginnend mit der ersten Ausgabe im Jahr 1950, bis zur aktuellen Ausgabe.

Unter der technischen Leitung von Herrn Andreas Weiner(ehrenamtlich) wurden die Gemeindebriefe digitalisiert und bearbeitet und letztlich auf der website der Lutherkirchengemeinde für die Öffentlichkeit abrufbar gemacht.

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Archiv der EKiR beteiligt sich am Projekt Time Machine

Das Big-Data-Projekt Time Machine will nichts weniger als ein „Google der Vergangenheit“ schaffen. Mittels KI sollen riesige Mengen digitalisierter historischer Quellen, aber auch etwa 3D-Aufnahmen von Bauwerken so verlinkt werden, dass virtuelle Spaziergänge durch die europäische Geschichte möglich sind. Eine fünfteilige Dokumentation auf ARTE zeigt anschaulich einige Anwendungsbeispiele.

Dies klingt -zumal für nüchterne Archivare- erst einmal arg visionär. Es birgt aber erhebliches Potential, zumal viele renommierte Forschungseinrichtungen beteiligt sind. Immerhin hatte es das Projekt in die Finalrunde des EU-Flaggschiff-Programms geschafft. Nach dessen Abschaffung wird sich 2020 entscheiden, ob und in welchem Volumen Time Machine künftig gefördert wird.

Unser Archiv ist schon seit einigen Jahren Mitglied des Netzwerkes Icarus. In dessen Portal Matricula werden auch rheinische Militärkirchenbücher unserer Archivstelle Boppard eingestellt. Icarus ist bei Time Machine engagiert. Wir haben uns aufgrund der guten Erfahrungen daher entschieden, auch hier reguläres Mitglied zu werden. Dies ist zur Zeit mehr als bescheidene Geste der Unterstützung zu verstehen, kann aber je nach Projektfortschritt auch praktische Bedeutung gewinnen.

Am 10./11. Oktober 2019 findet in Dresden die erste Time Machine Conference statt.