Über Ruth Rockel-Boeddrig

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Sommeranfang: Die Urlaubszeit steht bevor

Tipps aus der kirchlichen Presse der 60er Jahre, wie es nicht geht

…aus heutiger Sicht so hoffnungslos konservativ-bürgerlich, dass es fast schon wieder charmant ist. Das Jahr 1968 mit seinen Befreiungsbewegungen wirkt hier noch Lichtjahre entfernt.

Artikel „Zu zweit im Urlaub“, in: Der Weg 29/1960, S.5

Alle Jahre wieder… gestern fand der Schriftgutverwaltungslehrgang statt

Schriftgutverwaltungslehrgang des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland im Haus der Landeskirche, 15.5.2018

Wie auch in den vergangenen Jahren nahmen sich gestern wieder 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zeit, um sich einen Tag lang dem  Thema der Schriftgutverwaltung zu widmen. Dabei waren Verwaltungsmitarbeitende aus Kirchengemeinden und -kreisen, sowie ehrenamtliche Archivmitarbeiter. Trotz sehr unterschiedlicher Voraussetzungen in ihrem jeweiligen Institutionen, waren alle einhellig der Meinung, dass dieses wichtige Arbeitsgebiet häufig stark unterschätzt wird. Der Lehrgang konnte da hoffentlich ein wenig Rüstzeug an die Hand geben!

April Challenge #Archive30 – Tag 28: Unusual item

Lederpeitsche als Geschenk an ehem. Präses Peter Beier, ohne Widmung; aus Bestand: AEKR 6HA 030 (Handakten Präses Peter Beier), 156

Diese Lederpeitsche ist sicherlich einer der ungewöhnlichsten Gegenstände (unusual item), die unser Archiv zu bieten hat. Sie gelangte im Jahr 1997 im Handaktenbestand von Präses Peter Beier in das Landeskirchliche Archiv.
Peter Beier (*1934) war von 1989 bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahr 1996 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Als Besonderheit beinhaltet der Handaktenbestand mehrere Kartons mit Geschenken, die Beier während seiner Amtszeit erhalten hat. Stickereien, Wandtäfelchen, verzierte Kerzen, Gedenkmünzen und Anstecknadeln lassen mit Hilfe von Beschriftungen und Widmungen meist recht eindeutig auf den Schenkenden oder den besonderen Anlass zurückschließen. Viele der Geschenke stammen aus Russland, Indonesien, USA – Länder in denen Beier sich besonders engagierte. Es gibt auch eine maßstabsgetreu Nachbildung einer Bergbaulore, ein Geschenk der Belegschaft einer Zeche, für deren Mitarbeiter Beier sich in der Steinkohlekrise eingesetzt hatte.

Aber warum schenkte jemand dem Präses eine Lederpeitsche? Zu welchem Anlass? Und vor allem wer? Wir wissen es nicht. Leider besitzt sie weder eine Widmung noch ein Begleitschreiben oder Ähnliches. Hinweise auf die Herkunft sind willkommen!

Mit dem Widget im EKiR-Portal immer zum neuesten Blogartikel

Wer über einen Zugang zum EKiR-Portal, der zentralen Kommunikationsplattform der Evangelischen Kirche im Rheinland, verfügt, der hat nun die Möglichkeit sich mit Hilfe eines Widgets auf seiner persönlichen Startseite immer aktuell über neue Einträge im Blog des landeskirchlichen Archivs informieren zu lassen.

Screenshot Startseite EKiR intern (www.portal.ekir.de), Aufruf am 23.3.2018

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Hans und Lotte Josten: Gründer des Rheinischen Pfarrfrauendienstes

Freizeit des Rheinischen Pfarrfrauendienstes, ca. 1958, eingekreist: Pfarrer Hans Josten und Ehefrau Lotte Josten, aus Bestand: AEKR, 5WV 016 (Rheinischer Pfarrfrauendienst), Nr. 29

Im Sommer 2016 wurde hier bereits über die Neuverzeichnung zweier Bestände zur Geschichte des Rheinischen Pfarrfrauendienstes berichtet.

Diesem Thema widmet sich nun einen neue Vitrinenausstellung des Archivs der EKiR im oberen Foyer des Landeskirchenamtes. Neben der Geschichte des Rheinischen Pfarrfrauen im Allgemeinen stellt die Ausstellung auch zwei der sicherlich wichtigsten und richtungsweisensten Protagonisten des Pfarrfrauendienstes vor: Das Ehepaar Hans und Lotte Josten. Weiterlesen

Presse zum Tag der Archive in Düsseldorf

Die Presse hat heute über den Tag der Archive in Düsseldorf berichtet, der morgen Abend um 18 Uhr im Hetjens-Museum beginnt.

Den Artikel der Rheinischen Post finden Sie hier.

Etwas ausführlicher beschreibt der Artikel in der Westdeutschen Zeitung den kirchlichen Beitrag beim Tag der Archive.

 

Tag der Archive Düsseldorf 2018 – Das Programm ist da!

Am 3. März fällt der Startschuss für den Düsseldorfer Tag der Archive 2018. Eine ganze Woche lang präsentieren die Düsseldorfer Archive aller Sparten ein vielfältiges Programm aus Führungen, Vorträgen, Ausstellungen und einigem mehr.

Den vollständigen Programmflyer zum Stöbern gibt es hier.
Aktuelle Infos gibt es auf der eigenen facebook-Seite des Tags der Archive in Düsseldorf.

Die Vorbereitungen für den Tag der Archive laufen auf Hochtouren

In diesem Jahr wird aus dem Tag der Archive in Düsseldorf erstmalig eine Woche der Archive!

Vom 3. bis zum 10.März präsentieren sich die Düsseldorfer Archive mit vielfältigen Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten. Von Archivführungen über Ausstellungen bis hin zu Vorträgen ist für jeden etwas dabei. Der Startschuss fällt bei der gemeinsamen Eröffnungsveranstaltung am 3. März um 18 Uhr im Hetjens-Museum in der Düsseldorfer Altstadt. Der Flyer mit dem vollständigen Programm folgt in Kürze!

Redaktionssitzung der kirchlichen Archive für das Ökumenische Kirchendomino beim Tag der Archive in Düsseldorf 2018

Die kirchlichen Archive in Düsseldorf beteiligen sich unter anderem mit einem Ökumenischen Kirchendomino, das die ganze Woche über im Café im Foyer der Johanneskirche und im maxhaus ausliegen wird. Auf spielerische Weise können Interessierte so die Vielfalt der kirchengeschichtlichen Überlieferung in Düsseldorf und die Verknüpfungspunkte zwischen den Archiven kennenlernen.

 

Goldene Worte zu Weihnachten

Das Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland wünscht allen Nutzern und Freunden des Archivs fröhliche und gesegnete Weihnachten!

aus Bestand: 8SL 049 Plakatsammlung, Nr. 1833

In diesem Jahr tun wir das mit einem Plakat aus der Serie der Goldenen Worte aus dem Jahr 1957 mit einem Zitat des württembergischen Theologen Karl Heim (1874-1958).
Heim ist vor allem für seine philosophische Auseinandersetzung mit Naturwissenschaft und Theologie bekannt, die er in seinem mehrbändigen Werk „Der evangelische Glaube und das Denken der Gegenwart“ niedergelegt hat. Ein Thema, dass auch 60 Jahre später noch aktuell ist.

Bei der Gestaltung des Plakats blieben die Herausgeber ihrer Philosophie treu und verzichteten auf aufwendige Grafikelemente, um das Wort in den Mittelpunkt zu stellen. Mehr zur Serie und zu den Goldenen Worten in der Plakatsammlung unseres Archivs finden Sie hier. Die Serie erscheint bis heute im Kreuz Verlag.

Meilenstein der Fotografie: Bilder aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg in einer Ausstellung in Hilden

Ausstellung „Im Felde verwundet“, zu sehen im Wilhelm-Fabry-Museum Hilden, © Library of Congress Prints and Photographs Division/Michael Ebert

Noch bis zum 4. Februar 2018 zeigt das Wilhelm-Fabry-Museum in Hilden die Ausstellung „Im Felde verwundet – Bilder aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg„.

Neben der gesamthistorischen Bedeutung, ist das auch mediengeschichtlich hoch interessant. Es ist der erste Krieg, der im großen Stil fotografisch dokumentiert wurde. Sicher auch einer der Gründe, warum der Konflikt zwischen Nord und Süd nicht nur in der amerikanischen Alltagskultur heute noch so präsent ist. In einem Exkurs beschäftigt die Ausstellung sich auch mit Technik und Arbeitsweise der frühen Kriegsfotografen, die nicht selten selbst zu Opfern des von ihnen dokumentierten Krieges wurden. Weiterlesen