Die Gustav-Adolf-Kirche zum Selberbauen

Inmitten eines Konvoluts von Plakaten, vermutlich aus dem Kirchenkreis Simmern, fand sich ein Bastelbogen für eine Spendenbox in Form einer nicht näher spezifizierten Gustav-Adolf-Kirche. Herausgegeben wurde der Bogen von der Frauenarbeit des Gustav-Adolf-Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland. Das Diaspora-Werk war im südlichen Teil unserer Landeskirche sehr aktiv.

Bastelbogen Gustav-Adolf-Kirche, herausgegeben von der Frauenarbeit des Gustav-Adolf-Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland, ca. 1960, aus: Bestand 8SL 049 (Plakatsammlung), Nr. 2438

Die Ausarbeitung ist detailreich und liebevoll gestaltet. Von der aufgesetzten Dachluke bis zum Geländer des Turmumlaufs reichen die Bausteine. Auf beiden Seiten des Daches sind Schlitze mit dem Hinweis „Geldeinwurf“ markiert. Rund um die Turmspitze läuft die Umschrift „Zum Wiederaufbau der zerstörten Kirchen in unserer Diaspora“.

Der Bau gelingt mit mithilfe der markierten Klebeflächen tadellos, wenn auch mein Modell etwas windschief ausgefallen ist.

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Über Ruth Rockel-Boeddrig

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Ein Kommentar zu „Die Gustav-Adolf-Kirche zum Selberbauen

  1. Oh wie schön, dass erinnert mich an meine Kinder- und später Konfirmandenzeit. Auch wir in der Pfalz hatten so einen Bastelbogen der Kirche mit Spardose – für besondere Sammelzwecke.

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