April Challenge #Archive30 – Tag 17: A Collection – eine Sammlung

Analoge Fotos der Fotosammlung Hans Lachmann werden laufend digitalisiert und für die Recherche und Nutzung aufbereitet.

Neben Schriftgut, werden bei uns auch analoge Fotos archiviert. So sieht es aus, wenn 1000ende Fotos im Archivregal in Fotoschachteln aufbewahrt werden. Die Fotos stammen aus dem Fotografennachlass Hans Lachmann.

Analoge Fotos aus der Fotosammlung Presseverband (8SL 069)

Die Fotos werden laufend digitalisiert, mit Metadaten erschlossen und für die Recherche sowie Nutzung aufbereitet. Im digitalen Bildarchiv Bestand 8SL 046 (Bildarchiv), können die Fotos dann nach Schlagworten durchsucht und in digitaler Form herunter geladen werden.

Aber schauen Sie selbst:
➦ Das Bildarchiv des AEKR 

April Challenge #Archive30 – Tag 16: Something big (etwas Großes)

Petition der evangelischen Bürger Aachens zur öffentlichen Religionsausübung an Kaiser und Reichsstände, 10. April 1559 Aachen, Original-Pergamenturkunde mit 6 beschädigten Siegeln und 92 Unterschriften, H 51 cm x B 61,5 cm, Lizenz: CC-0, aus Bestand: AEKR Düsseldorf 4KG004 (Ev. Kirchengemeinde Aachen), Urkunde 6

Etwas Großes aus dem Archiv der Ev. Kirche im Rheinland? 
– Aber ja, unsere Original-Pergamenturkunde aus dem Bestand 4KG 004 (Ev. Kirchengemeinde Aachen), Nr. 6, misst stolze H 51 cm x B 61,5 cm. Sie ist ein wertvolles Zeugnis zur Reformationsgeschichte und den Auseinandersetzungen um die freie Religionsausübung in Aachen. Die Urkunde wurde bereits mehrfach publiziert sowie in Ausstellungen gezeigt. Zuletzt 2017 in Aachen zum Thema: “Das Ringen um den Rechten Glauben”, siehe auch im Ausstellungskatalog, S. 65.

Urkundenregest:

Adam von Tzevell, Wilhelm Engelbrecht, Joh. vam Hyrtz gen. Lanskronn, Karl
Gronendall, Franz van Endenn, Gyllis van der Kammenn, Hermann Bertolff,
Rolantt van der Cammen, Mylchiel Lewen, Joh. Rulandt, Claeß van Münster,
Claeß van Münster, der Jonge, Caspar Tzegelynn, Tyges van Hoeselt, Wilhelm
Koch, Doechscherre, Claes van Ammell, Peter Noustat, Gerhard Pael, Peter
Tzulben der Junghe, Joh. van Syegen, Jakob Büter (?), Joh. Thyllen, Thys
Symon, der Junge Ratsverwandte, sowie die Bürger Wilhelm Pastoir, Adolf van
Lyntzenich, Baltasar von Lyntzenich, Ludolf von Lintzenich, Joh. Amya,
Christoph van Stommel, Peter van Tzevell, Jakob van Lyntzenich, Servaes van
Collen, der Junste, Her Willem van Blickenberch, Rynhard Borman, Clays Amya,
Peter Rose, Steinmetz, Renert van Failß, Phlipß Thiellenn, Jaspar Clousse,
Walraeff Blanckart, Jakob Schorn, Simon van Theymann, Thys Boutden,
Heinrich Fibis, Geryt Paunell, Efferaet van Nutt, This Buß, Clais Hammer,
Gerleich Radermecher, Michel Klocker, Heinrich Myes, Peter Laubach, Peter
Beck, der Junge, Jan van Dalem, Wilhelm van Roumpen, Lenart faun Fourendall,
Wilhelm Raeloff, Thys van Collen, Johann Steynmetzer, Paul van den Weyer,
Bartholomäus Proeest, Malebrant Kis (?), Franz Meys, Joh. Thonen, Joh. Cuffen
(?), Roloff Cuper, Jan van Enden, Lenart van Enden, Gills Queven (?), Jan
Tiefricze (?), Mathewes Warhoußman, Pierre Moriel, Jakob van Remeyster,
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Den Gefallenen zur Mahnung

Gefallener Pastor wurde postmortal getraut“ – so war es Anfang März in diesem Blog zu lesen.  Dass es aber auch ein eigenes liturgisches Formular für die Trauung Gefallener gab, mit dem sich sogar die Provinzialsynode befasst hat, erscheint auf den ersten Blick noch erstaunlicher. Und doch trägt der § 160 der rheinischen Provinzialsynodalverhandlungen des Jahres 1853 genau diese Überschrift.

Protokoll der 8. Rheinischen Provinzialsynode 1853, S. 276

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Brutalismus light – Die Architektur des Landeskirchenamtes Düsseldorf

Mitte der 1960er Jahre herrschte in dem gründerzeitlichen Dienstgebäude des Landeskirchenamtes an der Düsseldorfer Inselstraße drangvolle Enge. Der 1936 vom damaligen Konsistorium bezogene Bau war nur für die Hälfte der nunmehr erreichten Mitarbeiterzahl ausgelegt. Es herrschte Konsens, einen “nüchternen” Verwaltungsbau neu auf kirchlichem Grundstück im Stadtteil Derendorf zu errichten, “dem man nicht ansehen sollte, dass es sich um ein Landeskirchenamt handelt” (so die entsprechende epd-Pressemitteilung).

Landeskirchenamt der EKiR und Archiv in Düsseldorf- damals und heute, Collage mit Fotos u.a. Harro Bleckmann und Hans Lachmann

Die 1965 für den Bauwettbewerb einberufene Preisjury war hochkarätig besetzt. Ihr gehörten an u. a. der für den Wiederaufbau Rotterdams maßgebliche niederländische Architekt Jo van den Broek,  die prominenten deutschen Architekten Dieter Oesterlen und Oswald Mathias Ungers sowie -last but not least- der einflussreiche Düsseldorfer Baudezernent Friedrich Tamms. Der ehemalige Mitarbeiter Albert Speers hatte Düsseldorf in dem Jahrzehnt zuvor konsequent im Sinne der “autogerechten Stadt” umgestaltet. Von den 76 (!) eingereichten Entwürfen erhielt der Kölner Architekt Ulrich von Bonin den mit 12.000 DM dotierten ersten Preis. Weiterlesen

Mit dem Widget im EKiR-Portal immer zum neuesten Blogartikel

Wer über einen Zugang zum EKiR-Portal, der zentralen Kommunikationsplattform der Evangelischen Kirche im Rheinland, verfügt, der hat nun die Möglichkeit sich mit Hilfe eines Widgets auf seiner persönlichen Startseite immer aktuell über neue Einträge im Blog des landeskirchlichen Archivs informieren zu lassen.

Screenshot Startseite EKiR intern (www.portal.ekir.de), Aufruf am 23.3.2018

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“Nichts für Angsthasen” – Altern im Heim

Ev. Altenheim Otto-Ohl-Haus in Düsseldorf-Garath, Fotograf: Hans Lachmann, Schachtel Nr. 117: Altenheim, aus Bestand: AEKR 8SL046 (Bildarchiv),00_02701_0115

Mae West, eine Hollywood-Ikone, Schauspielerin, Sängerin, portraitiert von Salvator Dali, prägte dieses Bonmot, als es mit ihrer Karriere und ihrem Leben im Alter bergab ging: “Alt werden ist nichts für Feiglinge”. Jeder möchte lang leben, aber keiner alt werden, feixten bereits die Schriftsteller und Satiriker Jonathan Swift und Johann Nestroy. Alzheimer, Demenz, Parkinson, Schlaganfall gepaart mit Unbeweglichkeit und Einsamkeit, sind die Schreckgespenster, die jedem drohen und den Weg ins Altersheim bahnen – die letzte Station des modernen Lebens. Und noch etwas lässt sich sagen: Altern im Altersheim ist überwiegend weiblich. Dies zeigen die Fotografien von Hans Lachmann. >> Diashow Weiterlesen

Neuerscheinung: “Düsseldorfer Erinnerungsorte”

Was haben die Königsallee, Heinrich Heine, Fortuna Düsseldorf und das Kom(m)ödchen gemein? Sie können Menschen als identitätsstiftende Erinnerungsorte (“lieux de mémoire”) dienen, ganz so wie es das anregende Konzept des französischen Historikers Pierre Nora in den 1980er Jahren entwickelt hat. Über 120 solcher Orte, Personen oder Ereignisse bündelt ein neues Buch, das von Benedikt Mauer (Stadtarchiv) und Enno Stahl (Heine-Institut) herausgegeben worden ist.

Der Abschnitt “Evangelisch sein in Düsseldorf” thematisiert dabei neben den üblichen Verdächtigen wie der Neander- und der Johanneskirche auch Unbekannteres, so das Pfarrhaus von Joachim Beckmann im Stadtteil Bilk. Zum evangelischen Markenkern Düsseldorfs gehört selbstverständlich auch das Diakonissenmutterhaus in Kaiserswerth.

Das reich bebilderte Buch ist im Klartext Verlag Essen erschienen und ab sofort zum Preis von 19,90 Euro im Handel zu erwerben.

Hans und Lotte Josten: Gründer des Rheinischen Pfarrfrauendienstes

Freizeit des Rheinischen Pfarrfrauendienstes, ca. 1958, eingekreist: Pfarrer Hans Josten und Ehefrau Lotte Josten, aus Bestand: AEKR, 5WV 016 (Rheinischer Pfarrfrauendienst), Nr. 29

Im Sommer 2016 wurde hier bereits über die Neuverzeichnung zweier Bestände zur Geschichte des Rheinischen Pfarrfrauendienstes berichtet.

Diesem Thema widmet sich nun einen neue Vitrinenausstellung des Archivs der EKiR im oberen Foyer des Landeskirchenamtes. Neben der Geschichte des Rheinischen Pfarrfrauen im Allgemeinen stellt die Ausstellung auch zwei der sicherlich wichtigsten und richtungsweisensten Protagonisten des Pfarrfrauendienstes vor: Das Ehepaar Hans und Lotte Josten. Weiterlesen

Aus der “Aktion Dritte Welt Handel” wird “Eine Welt Handel”

Zeitungsartikel: “Aktion Dritte Welt Handel” löst sich auf, © Paulinus-Trierer Bistumsblatt 14. Mai 1978, 104 Jg., Nr. 20, S. 3;

In der Zeitschriften- und Zeitungsausschnittsammlung des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland zu den rheinischen Kirchengemeinden und Kirchenkreisen  finden sich einige kirchenhistorisch interessante Beiträge. Unter anderem der Zeitungsausschnitt zur “Aktion Dritte Welt Handel e.V.”  Der Faire Handel wurde seit  Anfang der 70-iger Jahre von evangelischen und katholischen Jugendverbänden unterstützt. Zitat “Forum Fairer Handel”: “Die Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend (aej) und der Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ), initiierten 1970 in 70 Städten “Hungermärsche” und mobilisierten dafür 30.000 Teilnehmer*innen. Aus Kritik an der offiziellen Entwicklungspolitik heraus gründeten sie die “Aktion Dritte Welt Handel” mit dem Ziel, politische Bewusstseinsbildung zu betreiben. Das Motto hieß: Lernen durch Handeln.” Es ist somit Potestaktion und zugleich ein ökumenisches Projekt von der Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend Deutschland, Stuttgart, der Wirtschaftsstelle für Missionsgesellschaften, Hamburg, Brot für die Welt und Misereor Deutschland. Weiterlesen

Rätselhafte Handzeichnungen in einem Büchlein

Rätselhafte Handzeichnung im Pfarr-Gefälle Büchlein von 1647, eingebunden mit einer Urkunde, vermutlich ehemalige Wolfer Kloster, aus Bestand: AEKR 4KG 110B (Kirchengemeinde Enkirch),

In dem Bestand 4KG 110B der Evangelischen Kirchengemeinde Enkirch, der in der Archivstelle Boppard neu zugegangen ist und derzeit bearbeitet wird, findet sich ein Pfarr-Gefälle Büchlein von 1647. Es ist mit einer Urkunde eingebunden, die vermutlich aus dem Bestand des ehemaligen Wolfer Kloster stammt.

Beschreibung der Zeichnung: Oben links steht der Schriftzug eines Namens, man kann gut lesen Andreas Tr…..(Rest nicht eindeutig zu entziffern, ich bitte um Hilfe).
Im oberen Teil des Blattes finden sich Notenlinien mit Buchstaben und Noten. Darunter ist ein „Kopfähnliches Symbol“  (Totenkopf) gemalt, dessen Bedeutung ich noch nicht erkennen konnte. Weshalb ich auch hier um Hilfe bitte.

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