Das Rundfunkreferat zu Besuch im Archiv

Die Mitarbeitenden des Rundfunkreferats zu Besuch im Archiv der EKiR, 16.5.2024
Die Mitarbeitenden des Rundfunkreferats zu Besuch im Archiv der EKiR am 16.5.2024

Den vier Mitarbeitenden des Rundfunkreferats NRW eröffnete sich eine bisher unbekannte Welt. Anlässlich eines Beratungstermins mit Mitarbeitenden des Archivs der EKiR zur Übernahme der älteren Aktenbestände der Rundfunkarbeit erhielten sie auch die Möglichkeit, sich einmal hinter den sonst verschlossenen Türen der Archivmagazine umzuschauen. Dabei konnten sie sich zum einen von der fachgerechten Lagerung ihrer eigenen Altbestände überzeugen und zum anderen auch einen kleinen Einblick in die weiteren im Archiv verwahrten Quellen nehmen.

Wir haben uns sehr gefreut über das Interesse und die Wertschätzung unserer Arbeit, die uns entgegengebracht wurden, und freuen uns auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Die Top Five Statements bei Archivpflegeterminen

Die Archivpflege, also die archivfachliche Beratung der Kirchengemeinden und Kirchenkreise vor Ort, nimmt in der Evangelischen Kirche im Rheinland traditionell einen zentralen Stellenwert ein. Der Sprengel der EKiR, der immer noch exakt der preußischen Rheinprovinz entspricht und sich damit über vier Bundesländer erstreckt, wird von den beiden Archivstandorten Düsseldorf (für den NRW-Teil) und Boppard aus betreut.

In den allermeisten Fällen kommt es dabei zu erfolgreichen Absprachen, die entweder zu einer professionellen Archivordnung oder aber zu räumlich-technischen Sicherungsmaßnahmen führen. Ausnahmen bestätigen jede Regel. Auf der empirischen Grundlage von 28 Berufsjahren und vielen hundert Ortsterminen von Saarbrücken bis Emmerich sei hier eine zugegeben höchst subjektive Auswahl gemeindlicher Reaktionen präsentiert:

Nr. 5: „Wir haben alles an Düsseldorf abgegeben.“

Diese beliebte Reflexantwort auf alle externen Anfragen zu einer Einsicht in die örtlichen Archivbestände ist quantitativ der Klassiker. Es lässt sich aber fast immer befriedigend aufklären, dass die fraglichen Unterlagen doch in der Gemeinde liegen.

Nr. 4: „Wir müssen erst den regionalen Datenschutzbeauftragten konsultieren.“

Ein wissenschaftlicher Benutzer erhielt auf seine Anfrage bei einer Kirchengemeinde erst einmal gar keine Antwort und nach mehrfacher Nachfrage dann diese Auskunft. Ohne jetzt über das grundsätzliche Verhältnis von Archivrecht und Datenschutz zu sinnieren, ist dieser Satz besonders originell, da es im fraglichen Fall um Schriftgut aus dem 18. Jahrhundert ging.

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Schriftgutlehrgang An Sieg und Rhein in Wahlscheid

Am 20. März 2019 fand in Wahlscheid der zweite Teil des Schriftgutverwaltungslehrgangs für Gemeindesekretärinnen des Kirchenkreises An Sieg und Rhein statt. Neun Damen und ein Herr waren im Gemeindehaus zusammengekommen, um sich über den Umgang mit dem Einheitsaktenplan, die Behandlung von Kassationsfällen und Fragen der elektronischen Kirchenbuchführung zu informieren. Die logistischen Rahmenbedingungen – ein angenehmer, heller Tagungsraum sowie ausreichend Tee, Kaffee und sonstige Verpflegung – waren von Frau Petra Jacob von der Kirchengemeinde Wahlscheid perfekt organisiert worden.

Schriftgutlehrgang AEKR

Das Thema Kassation – hier eine der Folien aus der Präsentation in dem Lehrgang – stieß bei den Teilnehmerinnen auf besonders großes Interesse. Schriftgutlehrgang an Sieg und Rhein in Wahlscheid

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Schriftgutlehrgang im Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel

Teilnehmer des Schriftgutlehrgangs im Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel bei der Arbeit am Aktenplan

Gestern fand im Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel ein Fortbildungstag zum Thema „Schriftgutverwaltung und Aktenführung“ statt.

Der Kirchenkreis hatte die Initiative ergriffen und die Referentin des Landeskirchlichen Archivs sowie die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltungen in die Jugendbildungsstätte Merzbach eingeladen. Weiterlesen