Über Marlis Stempel

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Der Hugenottennachfahre Friedrich Wilhelm de Landas hatte ein Herz für die Armen

Im Archiv der Ev. Kirche im Rheinland befindet sich in der biografischen Sammlung ein Zeitungs-Ausschnitt aus dem „Weg“ von 1985 ( Das evangelische Düsseldorf 25.8. Nr. 35  ). Dieser Artikel ist anlässlich einer Ausstellung im Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf über die Hugenotten geschrieben worden (Bestand 8 SL 045).

In dem Artikel wird Friedrich Wilhelm de Landas vorgestellt, der ein großer Gönner der armen Leute war. Er versorgte sie auf seinem Gut Korreshof in Mettmann mit Geld und Kleidung. Eine Straße ist in Mettmann nach dem bekannteren Hugenotten-Nachfahren Dr. Adolf Nourney genannt.Die Bild-Reproduktion ist von Hans Lachmann. Es zeigt die Verhaftung eines hugenottischen Familienvaters in Frankreich.

Es gibt im Archiv auch eine Plakatsammlung mit Plakaten zum Deutschen Hugenottentag, (Bestand 8 SL 049). Siehe auch Archiv-Katalog: 100 Jahre Deutscher Hugenotten Verein 1890-1990 oder der Zeitschriftenbestand: Der deutsche Hugenott

Aus der “Aktion Dritte Welt Handel” wird “Eine Welt Handel”

Zeitungsartikel: “Aktion Dritte Welt Handel” löst sich auf, © Paulinus-Trierer Bistumsblatt 14. Mai 1978, 104 Jg., Nr. 20, S. 3;

In der Zeitschriften- und Zeitungsausschnittsammlung des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland zu den rheinischen Kirchengemeinden und Kirchenkreisen  finden sich einige kirchenhistorisch interessante Beiträge. Unter anderem der Zeitungsausschnitt zur “Aktion Dritte Welt Handel e.V.”  Der Faire Handel wurde seit  Anfang der 70-iger Jahre von evangelischen und katholischen Jugendverbänden unterstützt. Zitat “Forum Fairer Handel”: “Die Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend (aej) und der Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ), initiierten 1970 in 70 Städten “Hungermärsche” und mobilisierten dafür 30.000 Teilnehmer*innen. Aus Kritik an der offiziellen Entwicklungspolitik heraus gründeten sie die “Aktion Dritte Welt Handel” mit dem Ziel, politische Bewusstseinsbildung zu betreiben. Das Motto hieß: Lernen durch Handeln.” Es ist somit Potestaktion und zugleich ein ökumenisches Projekt von der Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend Deutschland, Stuttgart, der Wirtschaftsstelle für Missionsgesellschaften, Hamburg, Brot für die Welt und Misereor Deutschland. Weiterlesen

Karlheinz Brust, Siegelzeichner der Rheinischen Kirche

Karlheinz Brust, aus Kirn; Siegelzeichner, Foto: privat;

Im Siegelbestand des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland befinden sich 47 Kirchensiegel des Künstlers Karlheinz Brust. Das Kirchensiegel von Bergen habe ich ausgewählt, weil es im Siegelbild wesentliche Bezugspunkte der Kirchengemeinde zeigt. Die Kirchengemeinde Bergen bestand 1973 zunächst auf einer Nachzeichnung des alten Siegelbildes, anstatt auf den Vorschlag von Karlheinz Brust einzugehen, ein neues Siegelbild zu wählen, das der Siegelordnung der Rheinischen Kirche eher entspricht. Deswegen führte Karlheinz Brust einen Schriftwechsel mit Archivrat Walter Schmidt. Walter Schmidt schrieb daraufhin dem Presbyterium der Gemeinde, dass sie im “Benehmen mit dem Grafiker eine Neugestaltung des Siegelbildes” vornehmen sollte. Meinungsverschiedenheiten wegen alter Siegelbilder gab es mit einigen Kirchengemeinden. Walter Schmidt übte häufig Kritik an alten Siegelbildern. In den Siegelakten der EKiR finden sich dementsprechend “Klartexte” von Walter Schmidt, in denen er sein Missfallen über alte Siegelbilder gegenüber den Kirchengemeinden zum Ausdruck bringt. Weiterlesen

Henk Schilling, Siegelzeichner der Evangelischen Kirche im Rheinland

Henk Schilling, Foto: Familie Schilling

Henk Schilling, Grafiker, Glasfenstergestalter, Siegelzeichner, geboren am 7. November 1928, gestorben am 24. Februar 2005.

Im Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland sind 22 Siegel von Henk Schilling vorhanden. Nachfolgend eine Auswahl an Siegeln und Biografie von Tochter Miriam Schilling mit Erläuterungen zum künsterlischen Werden und Wirken Schillings:

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Herbert Westphal, Siegelzeichner der Evangelischen Kirche im Rheinland

Siegel der Kirchengemeinde Mettmann, 1969, aus Bestand: AEKR Düsseldorf 8SL 038 (Siegelsammlung)

Herbert Westphal, Graphiker und Siegelzeichner, geboren am 8. Mai 1922 und  gestorben am 13.Juni 1985 in Solingen-Höhscheid. Er hat für zahlreiche Kirchengemeinden Kirchensiegel gezeichnet. Der Schwerpunkt seiner grafischen Arbeiten liegt in seiner Heimatstadt Solingen. Im Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland sind 57 von ihm entworfene Kirchensiegel rheinischer Kirchengemeinden überliefert.

Herbert Westphal hatte 1982 seinen Lebenslauf anlässlich einer Ausstellung „6000 Jahre Siegelkunst der Stadt Solingen“ im Jahr 1982 wie folgt formuliert:

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Vorgestellt: Siegelzeichner Werner Schramm

Pfr. Rosenkranz, gezeichnet von seinem Neffen Werner Schramm 1969; AEKR Düsseldorf 8SL046 (Bildarchiv), 018_041Rosenkranz, © Werner Schramm

Wikipedia: Selbstbildnis von Werner Schramm CC BY-SA 3.0 de, Link

Werner Schramm (geboren am 21. September 1898 in Duisburg, gestorben am 24. Juli 1970 in Düsseldorf) zeichnete u. a. Siegel für die Evangelische Kirche im Rheinland. Das Archiv hat zwanzig Kirchen-Siegel von ihm gesammelt.

In der Hauptsache malte er aber Portraits. Er porträtierte u.a.  Albert Rosenkranz und Ernst Stoltenhoff. Sehen Sie nachfolgend die Siegel von Werner Schramm:

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Vorgestellt: Ingrid Drobny, Siegelzeichnerin der Evangelischen Kirche im Rheinland

Ingrid Drobny,  geboren am 24. Februar 1935, Foto: Website Drobny Design

Ingrid Drobny ist eine vielseitige Grafikerin, u. a. hat sie in den Jahren 1952-2010 Kirchensiegel für rheinische Kirchengemeinden gezeichnet.

Im Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland liegen aus dieser Zeit 22 Siegel vor.

Für das Blog des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland beantwortet Ingrid Drobny Fragen zur grafischen Gestaltung von Kirchensiegeln und zur Siegelordnung:

 

 

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Gemeindebriefe: eine Quellengruppe mit viel Potential

Im Archiv der Ev. Kirche im Rheinland werden seit 1946 gedruckte Gemeindebrief-Ausgaben gesammelt. Die Sammlung umfasst zur Zeit 890 alte und neue Gemeindebrief-Titel. Es ist eine Quellengruppe für historisch und regional Interessierte. Sie finden dort neben Terminhinweisen biografische und kirchenhistorische Aufsätze. Der Altbestand weist Lücken auf. Die Gemeinden bewahren in der Regel ihre Gemeindebriefausgaben auf und können auch dort eingesehen werden. Insbesondere 2017 gibt es zu Aufsätze zur Geschichte der regionalen Reformation. Allerdings sind diese Aufsätze nicht in einem Register erschlossen. Die Gemeindebrief-Redaktionen äußern sich auch zu gesellschaftspolitischen Themen wie zum Beispiel Entwicklungshilfe. Diese Themen wiederholen sich in den Gemeindebriefen, weil die Probleme, die angesprochen werden, bis heute nicht gelöst sind.

Beispiele: Thema Entwicklungshilfe mit Zitaten von Indhira Ghandi und anderen, in: „Über den Tellerrand geschaut“, in: „Deine Gemeinde“ Ev.-Reformierte Gemeinde Elberfeld, Nov./Dez. 1969

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Walter Sauer, Siegelzeichner der Evangelischen Kirche im Rheinland

Sauer Walter, Düsseldorfer Grafiker Kirchensiegel, Foto um 1980 von Inge Sauer (Privatbestand);

Siegel sind kleine Kunstwerke“

Walter Sauer war ein Düsseldorfer Grafiker, Produktgestalter und Maler, der neben innovativen Entwicklungen im Bereich des Industrie-Designs auch zahlreiche neue Kirchensiegel für die Evangelische Kirche im Rheinland entworfen hat. Sein Talent für klare Formgebung führte zu einer Neugestaltung von Zeichen und Siegeln, die der traditionellen Gattung ein ebenso modernes wie zeitloses Erscheinungsbild gaben. Walter Sauer war  an der Siegelordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland beteiligt, indem er dem Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland Vorschläge für die Formulierung der Siegelordnung unterbreitete. Er arbeitete in diesem Bereich eng mit Archivrat Walter Schmidt zusammen.

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Wohin fliegt der Geusendaniel?

Der Geusenengel, oder auch Geusendaniel genannt, auf dem Kirchturm von der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen

Der Geusenengel, oder auch Geusendaniel genannt, auf dem Kirchturm von der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen

Der Geusendaniel ist ein Symbol der Evangelisch-Reformierten Gemeinden. Heute findet man diesen speziellen Engel auf einigen Kirchtürmen der Reformierten Kirchengemeinden zum Beispiel der Hofkirche in Jüchen, der Otzenrather Kirche, in Frechen, in Goch, in Wassenberg-Dalheim, in Kirchherten. Doch was posaunt der Engel heraus?

 

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