Im ersten Teil des Beitrags wurden die Generationen eins bis drei und die Nachkommen von Pfarrer Hermann Johann Graeber (112) vorgestellt. Heute folgen die Nachkommen seines Bruders Wilhelm Heinrich (114), in der Nachkommentafel in gelb eingefärbt:
WeiterlesenDas Pfarrergeschlecht Graeber: sechs Generationen, 18 Pfarrer (Teil 1)
In der Geschichte unserer Landeskirche sind Pfarrergeschlechter, also die Tatsache, dass zwei oder mehr Generationen einer Familie mindestens einen Pfarrer oder – heute auch – eine Pfarrerin aufweisen, nicht selten. Etliche dieser Familien sind mir in meiner Arbeit begegnet. Mit den Pfarrern mit Namen „Graeber“ soll hier das wohl umfangreichste Pfarrergeschlecht vorgestellt werden: sechs Generationen, 18 Pfarrer; über genau 220 Jahre – 1769 bis 1989 – haben diese ihre Pfarrämter versehen!
Für die Pfarrer namens Graeber hat sich bereits 1930 der rheinische Pfarrer und Kirchenhistoriker Wilhelm Rotscheidt interessiert und „unter gütiger Mitwirkung von Herrn Pfarrer lic. M. W. Graeber in Barmen-Wupperfeld“ einen Beitrag in „Monatshefte für Rheinische Kirchengeschichte“, Jg. 24/1930, veröffentlicht. Hier sind bereits 15 Pfarrer aufgeführt, es fehlen nur die drei Pfarrer der sechsten Generation. Detailliert sind die Angaben zu Veröffentlichungen von und über die Pfarrer, so auch bei Gruch (Die ev. Pfarrerinnen und Pfarrer, Bd. 2, E-J, Bonn 2013).
Im ersten Teil werden hier die drei ersten Generationen und die Nachkommen von (112) Hermann Johann Graeber vorgestellt (in der Nachkommentafel oben in rot eingefärbt):
WeiterlesenSuperintendent Dieter Linz marschierte für den Frieden

Unter dem Hashtag #nichtnurpapier haben wir auf unseren Social Media-Kanälen bereits das ein oder andere Fundstück aus unserem Archiv vorgestellt, mit dem man nicht unbedingt rechnen würde. Zu dieser Kategorie gehört auch dieses Demonstrationsschild.
Weiterlesen„Sichere Kapitalanlage“ im Jahr 1923
Folgende Anzeige veröffentlichte die evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf am 13. Mai 1923 in ihrem „Düsseldorfer Sonntagsblatt“:

Da die Registratur der Kirchengemeinde 1943 bei Luftangriffen zerstört wurde, wissen wir nichts über die Resonanz auf diesen Aufruf. Gesetzt den Fall, dass sich einige treue Gemeindeglieder zur Zeichnung motivieren ließen: Wie erging es ihnen bzw. ihrem Kapitaleinsatz?
WeiterlesenFachtagung der süddeutschen Kirchenarchive in Dresden am 8./9. Mai 2023
Erstmals seit vier Jahren fand am 8. und 9. Mai 2023 nach der pandemiebedingten Zwangspause wieder eine Fachtagung der süddeutschen Kirchenarchive statt. War das letzte Treffen im Frühjahr 2019 von der Archivstelle Boppard ausgerichtet worden, so fuhren diesmal die Bopparder Archivmitarbeiter Dr. Andreas Metzing und Uwe Hauth ans andere Ende der Republik, nämlich nach Dresden, wo die Kolleginnen und Kollegen des Archivs der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens eine abwechslungsreiches Programm zusammengestellt hatten.
WeiterlesenQuasimodogeniti: Eine Jazzgruppe der Kirchlichen Hochschule Wuppertal
Wie jedes ordentliche Archiv verfügen wir über eine Sammlung mit diversen AV-Medien, also Schallplatten, Tonbändern und Videofilmen (und wie fast jedes Archiv kommen wir mit der Digitalisierung dieser gefährdeten analogen Medien kaum hinterher).
Einen originellen Zuwachs erfuhr dieser Bestand jetzt durch eine Schenkung von Prof. Okko Herlyn. Vor fast 50 Jahren war er Mitglied einer Jazzgruppe an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. 1975 produzierten sie die LP „Quazz“; die Trackliste und die Namen der Mitwirkenden finden Sie hier.

Den lateinischen Namen der Gruppe kennt man sonst nur vom kirchlichen Kalender: „Wie neugeborene Kinder“ sollten sich die Gläubigen am ersten Sonntag nach Ostern fühlen, nachdem durch die Auferstehung Jesu der Tod besiegt worden war. Darauf spielt das Bildmotiv der Kinder auf dem Cover an, bei denen es sich um die Kinder der damaligen Dozenten auf dem „Heiligen Berg“ in Wuppertal handelt.
Tanz um den Mai
Wenn heutzutage am 1. Mai ein buntgeschmückter Maibaum aufgestellt wird, dann ist das ein besonderes Ereignis für Jung und Alt. Meist auf einem Festplatz aufgestellt, ist der Baumstamm Mittelpunkt des Maitanzes oder des Maifestes. Heutzutage ist dies eine Tradition, die meines Empfindens nach zunehmend verschwindet und vor allem von den Menschen in der Stadt gar nicht gekannt wird.
Aber auch die symbolische Bedeutung des Maibaumes an sich ist weitgehend in Vergessenheit geraten. In vorchristlicher Zeit wurden Bäume als Symbol der Fruchtbarkeit und des immer wiederkehrenden Frühlings verehrt. So wählte man zum Frühlingsfest einen bestimmten Baum aus und versammelte sich dort, um gemeinsam zu feiern und zu tanzen.



