Die Kirche schweigt nicht! – Evangelische Pressedienst

Werbeblatt aus Bestand: AEKR Boppard; Vorderseite; 165 x 118 mm

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Morde, Raubüberfälle, Ehebrüche, Erpressungen usw.

– Die Kirche schweigt nicht !

Ende der 40er Jahre  beginnt sich die Evangelische Kirche in Deutschland in Bezug auf das Medium Film neu auszurichten. 1948 wird Werner Heß zum ersten Filmbeauftragten der Evangelischen Kirche bestimmt. Im Rahmen der Fachpublizistik spielt seit 1949 der „Evangelische Filmbeobachter“ eine Rolle. „Mit dieser Zeitschrift etabliert die Kirche ein kulturkonservatives und von protestantisch-missionarischer Moral geprägtes Instrument, mit dem sie ihr Wächteramt wahrnehmen kann. Durch die Filmkommentare im Filmbeobachter sollen das Publikum zu einem Urteil befähigt und in letzter Konsequenz so erhofft man sich , mehr Qualität im Filmangebot erreicht werden (Dannowski, 1989).“ Als grundlegende Orientierung der Evangelischen Filmarbeit in den 50er Jahre kann man sagen: „Das Verhältnis zum Film kann auf der einen Seite als ein instrumentell-pädagogisches beschrieben werden. Man versucht das Potential des Films für religiöse Anliegen zu nutzen. Auf der anderen Seite sieht man sich dazu gezwungen, der moralischen Zersetzungskraft des Films bewahrpädagogisch zu begegnen (Hermann, 2001).“

Der  Evangelischen Film-Beobachter erscheint von 1948-1971 und war der Vorgänger der heutigen Zeitschrift epd Film – Zeitschrift des Gemeinschaftswerkes der Evangelischen Publizistik.

Werbeblatt aus Bestand: AEKR Boppard; Rückseite; 165 x 118 mm

Werbeblatt aus Bestand: AEKR Boppard; Rückseite; 165 x 118 mm

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