Presse zum Tag der Archive in Düsseldorf

Die Presse hat heute über den Tag der Archive in Düsseldorf berichtet, der morgen Abend um 18 Uhr im Hetjens-Museum beginnt.

Den Artikel der Rheinischen Post finden Sie hier.

Etwas ausführlicher beschreibt der Artikel in der Westdeutschen Zeitung den kirchlichen Beitrag beim Tag der Archive.

 

Tag der Archive Düsseldorf 2018 – Das Programm ist da!

Am 3. März fällt der Startschuss für den Düsseldorfer Tag der Archive 2018. Eine ganze Woche lang präsentieren die Düsseldorfer Archive aller Sparten ein vielfältiges Programm aus Führungen, Vorträgen, Ausstellungen und einigem mehr.

Den vollständigen Programmflyer zum Stöbern gibt es hier.
Aktuelle Infos gibt es auf der eigenen facebook-Seite des Tags der Archive in Düsseldorf.

Die Bahnhofsmission in Düsseldorf

Bahnhofsmission, Mitarbeiterin mit Sammelbüchse und Spender mit Zigarre und Hut, vermutlich Hauptbahnhof Düsseldorf, Hans Lachmann, Schachtel Nr. 86: Bahnhof/Bahnhofsmission, aus Bestand: AEKR 8SL 046 (Bildarchiv), 6_000805

Ferienzeit – Reisezeit. Heute reist man mit dem Flugzeug in ferne, exotische Länder, ab den 1960ziger Jahren mit dem Zug an die Nordsee oder nach Bayern und Österreich. Heute bilden sich lange Menschenschlangen vor den Abfertigungsschaltern und vor den Gates im Flughafen, früher herrschte ein Gedränge vor den Fahrkartenschaltern des Bahnhofs und auf den Bahnsteigen der Fernverkehrszüge. Wenn einer eine Reise tut, kann er was erzählen. War der Reisende auf solche Verkehrsmittel angewiesen, konnte er in fremden, unbekannten Orten stranden. War es ein Bahnhof, war damals die Bahnhofsmission ein nahezu allen bekannter Anlaufpunkt: Hier wurde ihm geholfen, vor allem mit einer Tasse Kaffee aus der großen Thermoskanne oder mit einem Teller Erbsensuppe. Ging der Koffer verloren, half sie mit Kleidung aus. Nicht nur das: Die zumeist ehrenamtlichen Helfer unterstützten behinderte Zugreisende, aus- und einzusteigen, sorgten dafür, dass Senioren mit ihrem Gepäck den richtigen Zug nahmen, begleiteten alleinfahrende Kinder und Kindergruppen zu den Ferienorten. Und Heiligabend sorgten sie dafür, dass sozial benachteiligte Personen gemeinsam feiern konnten. Finanziell blieben sie weitgehend auf sich gestellt. Ihre Arbeit war auf Spenden angewiesen.

  • Bahnhofsmission, Banner "Bahnhofsmission hilft! Helfen Sie uns helfen!", Hans Lachmann, Schachtel Nr. 86: Bahnhof/Bahnhofsmission, aus Bestand: AEKR 8SL 046 (Bildarchiv), 6_000805

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Das Matthäusevangelium für Blinde

Neu im Bibliotheksbestand AEKR Boppard: Das Evangelium S. Matthäi – zum Gebrauch für Blinde, Stuttgarter Verlag der Privilegierten Bibelanstalt 1857/1858

In den übernommen Büchern der ehemaligen Evangelischen Kirchengemeinde Enkirch, die in den Bibliotheksbestand der Archivstelle Boppard eingegliedert werden, findet sich das Matthäusevangelium für Blinde. Aber nicht in der bekannten Brailleschrift (Punktschrift) für Blinde (Blog LWL), sondern als erhaben geprägte Buchstaben. Ungefähr im 18. Jahrhundert begann man mit der Entwicklung von tastbaren Schriften für Blinde. Diese Schriften in Form von erhabenen geprägten Buchstaben aus dickem Papier waren zwar einigermaßen zu gebrauchen, viele Buchstaben fühlten sich aber ähnlich an. Das erschwerte das Lesen. In dem uns vorliegenden Buch, sind alle Texte in Großbuchstaben geprägt. Das Evangelium liegt in 2 Bänden gebunden vor und hat insgesamt 223 Seiten (Format: 27,5 x 22 cm).

Weitere Informationen finden sich unter folgendem Link im Blindenmuseum Berlin.

Kirchenordnungen: Eine unendliche Reformdebatte

Karte ohne Pins, Josef Niessen, Geschichtlicher Handatlas der deutschen Länder am Rhein. Mittel- und Niederrhein, Köln 1950, S. 20,Archivbibliothek LR1/211

Kirchenordnungen bilden seit dem 16. Jahrhundert so etwas wie die Verfassungstexte evangelischer Landeskirchen.

Anlässlich einer Fachtagung in Emden zur möglichen Reform der rheinischen Kirchenordnung skizzierte dieser Vortrag (PDF) die große Vielfalt an lutherischen, reformierten und reformkatholischen Kirchenordnungen, die im Gebiet des Rheinlandes teilweise bis zur französischen Zeit in Geltung standen.

Immer wieder -und bis in die Gegenwart- wechselten dabei Phasen detailverliebter Einzelregelungen mit Versuchen einer Verschlankung und Konzentration auf das Wesentliche ab. So widmete sich die immerhin 360 Seiten starke Kirchenordnung der Wild- und Rheingrafschaft von 1693 mit Inbrunst der genauen Speisenfolge, wie sie bei der auf 12-14 Uhr angesetzten Mittagspause während der Pfarrerkonvente gehandhabt werden sollte: …  Weiterlesen →

Die Vorbereitungen für den Tag der Archive laufen auf Hochtouren

In diesem Jahr wird aus dem Tag der Archive in Düsseldorf erstmalig eine Woche der Archive!

Vom 3. bis zum 10.März präsentieren sich die Düsseldorfer Archive mit vielfältigen Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten. Von Archivführungen über Ausstellungen bis hin zu Vorträgen ist für jeden etwas dabei. Der Startschuss fällt bei der gemeinsamen Eröffnungsveranstaltung am 3. März um 18 Uhr im Hetjens-Museum in der Düsseldorfer Altstadt. Der Flyer mit dem vollständigen Programm folgt in Kürze!

Redaktionssitzung der kirchlichen Archive für das Ökumenische Kirchendomino beim Tag der Archive in Düsseldorf 2018

Die kirchlichen Archive in Düsseldorf beteiligen sich unter anderem mit einem Ökumenischen Kirchendomino, das die ganze Woche über im Café im Foyer der Johanneskirche und im maxhaus ausliegen wird. Auf spielerische Weise können Interessierte so die Vielfalt der kirchengeschichtlichen Überlieferung in Düsseldorf und die Verknüpfungspunkte zwischen den Archiven kennenlernen.

 

Katholische Reformationen: Eine Tagung in Aachen

Am 17.-18. Februar 2018 veranstalten das Institut für Katholische Theologie der RWTH Aachen und die dortige Bischöfliche Akademie eine wissenschaftliche Tagung unter dem Titel „Katholische Reformationen“. Warum der Hinweis darauf in einem „evangelischen“ Blog? Nun, weil es bei den Themen um die Lebenswirklichkeit in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts geht. Nachträgliche Etikettierungen helfen nicht weiter beim Verständnis dafür, wie umfassend damals der Wunsch nach Reformen in der Kirche war. Die regionalen Schwerpunkte liegen dabei auf Sachsen und dem Rheinland.

Alle Informationen zur Tagung sowie den Flyer mit dem vollständigen Programm finden Sie hier. Anstelle des hier noch angegebenen Vortrages von Dieter Weiß wird Götz-Rüdiger Tewes sprechen über „Reform(ation)en und Luthergegnerschaft in Köln“.