Über Ilona Schröder

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Findbuch 8SL 030 zum Kirchenkampf online!

Barmer Theologische Erklärung
Barmen am 31. Mai 1934 –
8SL 030 KiKa Walter Schmidt

Auf der AEKR-Website ist jetzt das Findbuch zum Bestand 8SL 030 Kirchenkampf Walter Schmidt online abrufbar.

Dieser Bestand stellt eine Sammlung mannigfachen Materials zum Thema Kirchenkampf dar, die Archivrat Walter Schmidt (1908-1992) zusammentrug.
Wann genau er dies tat, ist nicht mehr zu ermitteln. Das gilt leider auch für die Provenienzen der Unterlagen. Da Walter Schmidt vom 1. Februar 1951 bis zum 31. Dezember 1975 die Leitung des Landeskirchlichen Archives innehatte, ist anzunehmen, dass diese Daten die zeitlichen Eckpunkte seiner Sammlungsaktivität sind.

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Neues Findbuch online: Nachlass des Stadtsuperintendenten Werner Krause (1916-2006)

Stadtsuperintendent Werner Krause – Foto: Hans Lachmann

Das Findbuch zum Nachlass des Stadtsuperintendenten Werner Krause 7NL 135 ist nun auf der Website des Archivs der Ev. Kirche im Rheinland online aufrufbar.

Ganze 26 Jahre lang – nämlich von 1959 bis 1985 – versah Werner Krause engagiert seinen Dienst als Pfarrer in der Johanneskirchengemeinde in Düsseldorf. In dieser Zeit baute er ein enges Vertrauensverhältnis zu seinen Gemeindemitgliedern auf. Dass dieses auch viele Jahre nach seinem Ruhestand hielt, bezeugen zahlreiche Korrespondenzen in diesem Bestand.

Werner Krause selber war kein gebürtiger Rheinländer. Am 28. Dezember 1916 in Krangen im Kreis Preußisch Stargard geboren, verbrachte er Kindheit und Jugend in Lauenburg in Hinterpommern. Dort besuchte er von 1923 an zuerst die Volksschule und wechselte 1927 an das Humanistische Gymnasium. Dabei zeichnete sich beim jungen Krause schon früh eine Begabung für Sprachen ab und spiegelte sich dementsprechend in guten Noten wider.

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„probatum est“ – Rezepte gegen allerlei Krankheiten

Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein“ – Voltaire

Ach ja, wenn es doch nur so einfach wäre, etwas für die Gesundheit zu tun. Aber wenn die Nase erstmal läuft, der Kopf brummt, der Hals kratzt oder die Glieder schmerzen, dann ist Voltaires Vorsatz schnell vergessen. Von einem „glücklichen Gemütszustand“ ist man in der Regel dann auch eher weit entfernt.

Bei Beschwerden und Leiden will man nur eins: ein Heilmittel, am besten ein Allheilmittel. Der gleiche Wunsch galt auch für Menschen, die in einer Zeit vor Penicillin, Asperin und Co. lebten. Sie mussten sich anders behelfen. Wie? Das zeigt der Bestand 4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf. Er enthält nämlich eine Vielzahl an Arzneirezepten, die nicht nur Auskunft über die Arten der Übel geben, sondern auch darüber, wie die Menschen damals gegen sie vorgingen.

Es finden sich Rezepte „pro hamoroides“ oder gegen Blattern, d.h. Pocken, Zahnschmerzen, Wassersucht, Magenkrämpfe, Geschwülste, (kaltes) Fieber und „mensium fluxus“, sprich Menstruationsbeschwerden u.v.m. Im Kampf gegen alle möglichen Indispositionen griffen die Düsseldorfer dabei auf Salben, Pulver, Tees, Wickel oder angesetzte Tränke zurück. Wie Frau Rockel-Boeddrig in ihrem Beitrag zutreffend schrieb, sind die Rezepte nicht ohne Mühe zu entziffern (auch sicherlich nicht alle für voll zu nehmen) und nur fragmentarisch enthalten. Dafür sind sie umso interessanter!

Einige Beispiele:

Von einem Dr. Hummel z.B. stammt eine Verschreibung gegen Husten aus dem Jahre 1772. Er empfiehlt einen Tee aus „Althee“ (Echter Eibisch), „Sternanis“ und „Glycyrzhiza“ (Süßhölzer) anzusetzen. Dieser muss „des Abends bey dem Schlafen gehen gedrunken werden“ .

Rezept gegen Husten – AEKR 4KG 005 (Kirchengemeinde Düsseldorf) Nr. 296

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Kochrezepte aus dem 18. Jh. – Teil V.

Das Jahr neigt sich dem Ende, damit auch der Dezember und die Reihe mit den Koch-und Backrezepten aus dem Düsseldorf des 18. Jahrhunderts.
Zum Abschluss möchte ich Ihnen daher ein Rezept reichen, mit dem Sie ja vielleicht das neue Jahr einläuten.

Koch- und Backrezepte 18. Jh., Bestand: AEKR, 4KG 005 (Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf – Bestand Düsseldorf I), 296

Neujahr Kuchen zu Mergen
vorerst nimpt man Milch und macht die warm, thut darein Zucker und ein wenig mehl und gember (
niederländisch für Ingwer) und ein wenig Saltz und thun ein ey oder drey darein und ein wenig muscaten blumen und gestoschen Knell etwaß von einer Zetron schall und dann ein Stiche oder 5 born und schmilst die und thut die noch dazu

Viel Spaß und Backfreude mit diesem Rezept!

Kochrezepte aus dem 18. Jh. – Teil IV.

Der Weihnachtskarpfen gilt vielen Menschen in Deutschland – wie auch in Mittel- und Osteuropa – als ein traditionelles Weihnachtsgericht. Dieses darf dann selbstverständlich an den Feiertagen nicht auf der Festtafel fehlen.
Da Weihnachten nun sprichwörtlich schon „kurz vor der Tür steht“, möchte ich Ihnen aus diesem Anlass zwei Zubereitungsvarianten des hierzulande beliebten Fisches vorstellen.

1. Karpfenrezept

Carp mit dem Blut zukochen
schrab den Carp und thu ihn
auff und nimb was eßig
und wasch das blott aus und
dan get saltz und rotten wein
darauff dan nimpt get wasser
und ölig und las daß kochen
und dan den Carp mit dem
Blodt darein getahn und woll
Botter Blum beschaten gemer
peper negel
(Nelke) und
was drugen weck daß die Brut was sein wirdt und dan gessen.

Koch- und Backrezepte 18. Jh., Bestand: AEKR, 4KG 005 (Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf – Bestand Düsseldorf I), 296

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Neues Findbuch zum Bestand der Landeskirchenmusikschule jetzt online!

Schüler der Landeskirchenmusikschule in Düsseldorf, Fotograf: Hans Lachmann, Bestand: AEKR, 2LR 007

Auf der Website des Archivs lässt sich fortan das Findbuch zum Bestand 2LR 007 Landeskirchenmusikschule online einsehen.

Die Landeskirchenmusikschule (LKMS) wurde 1949 ins Leben gerufen, um Kirchenmusiker professionell ausbilden zu können. Der Bedarf an qualifizierten Organisten, Chorleitern und Kantoren für den Dienst in evangelischen Gemeinden sollte auch langfristig und vor allem weitgehend selbst gestillt werden. Gab es innerhalb der Rheinischen Kirche vor dem Krieg ca. 25 hauptamtliche Stellen für Kirchenmusiker, so stieg die Anzahl der Stellen bis in die 1970er Jahre an die 300 an!

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Kochrezepte aus dem 18. Jh. – Teil III.

Nach Frikadellen und Zuckererbsen wechseln wir diese Woche wieder zu einer Nachspeise, nämlich zu einem Backrezept.

Diesmal geht es beim Rezept um einen roten Kuchen, was – vom Namen zumindest her – doch schon mal zu der Weihnachtszeit passt.

Koch- und Backrezepte 18. Jh., Bestand: AEKR, 4KG 005(Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf – Bestand Düsseldorf I), 296
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