Kochrezepte aus dem 18. Jh. – Teil II.

Diese Woche geht es bei den Kochrezepten etwas deftiger zu. Mit „Fricatellen“ und „Zockererbsen“ betreten wir den Bereich der guten alten Hausmannskost. Gerichte, die auch noch heute gerne zubereitet werden.

Zu Beginn ein einfaches Beilagenrezept – Zuckererbsen.

Zuckererbsenrezept 18. Jh. Bestand: 4KG 005 (Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf – Bestand Düsseldorf I), 296
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Kochrezepte aus dem 18. Jahrhundert

Weihnachtszeit ist Schlemmerzeit. Plätzchen, Kekse, Christstollen, Bratäpfel, Glühwein, Gänse-oder Entenbraten, Klöße, Rotkohl und und und… Die Auswahl an Köstlichkeiten ist riesig. Selbstredend greift man da – nicht nur an den Feiertagen – gerne und oft zu.

Koch- und Backrezepte 18. Jh., Bestand: 4KG 005 (Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf – Bestand Düsseldorf I), 296

Auch das Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland kann zu dieser Jahreszeit mit dem einen oder anderen kulinarischen Tipp aufwarten. Der Bestand 4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf – Bestand I, Nr. 296 „Kochrezepte und ärtzliche Verordnungen“ hält ca. 130 unterschiedliche Rezepte parat. Die Kochrezepte stammen von einer ortsansässigen Familie, die sich seit dem 18. Jahrhundert erhalten haben und somit Einblick in die damalige Esskultur gewähren.

Im Hinblick auf die kommenden Feiertage möchte ich Ihnen im Dezember wöchentlich ein Rezept vorstellen. Zu dem Originalrezept reiche ich eine Transkription, sodass das Rezept zu Hause gerne nachgebacken werden kann!

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Das Reformationsjubiläum 1917 in Weltkriegsblogs

Schier unaufhaltsam dräut das 500-jährige Reformationsjubiläum kommenden Dienstag heran. Das seit über drei Jahren mit Erfolg betriebene Gemeinschaftsblog „1914-1918: Ein rheinisches Tagebuch“ ruft nun die beteiligten Archive dazu auf, die Präsenz der entsprechenden Feiern am 31. Oktober 1917 in den Blick zu nehmen: Welche Schichten der zunehmend kriegsmüden Bevölkerung wurden überhaupt erreicht, wie und worüber wurde berichtet? Die entsprechenden Quellenzeugnisse sollen bis zum 11.11.2017 veröffentlicht werden.

Den Aufruf sowie ein Beispiel aus dem gutsituierten bürgerlichen Düsseldorf finden Sie bei den Kollegen von augias.net.