„Acta betreffend: der Verfahren gegen Kandidaten der Theologie, welche in Kriminaluntersuchungen geraten sind, sonstige Disziplinarangelegenheiten, Anzeigen über unwürdiges Betragen von Kandidaten; Rehabilitierung und Wiederaufnahme in die Liste der wahlfähigen Kandidaten“. Diese Anmerkung findet sich auf dem Aktendeckel der Nummer 1791 des Bestandes 1OB 002 – Evangelisches Konsistorium der Rheinprovinz. Die Akte, die von 1838 bis in das Jahr 1940 reicht, inkludiert unterschiedliche Fälle. Von eher schlichteren Ehestreitigkeiten bis hin zu spektakulären Spionagevorwürfen.
WeiterlesenSchlagwortarchiv: Rheinische Kirchengeschichte
Zwei Stahlschränke voller Wissen. Die Findmittel der Gemeindearchive

Auf unserer Website finden Sie unter Externe Bestände digitalisierte Findmittel bzw. Repertorien einzelner Gemeindearchive der Rheinischen Landeskirche. Zuletzt wurden die Repertorien der Kirchengemeinde Bonn und Rheydt zu den bis dahin zehn durchsuchbaren PDF-Dateien hinzugefügt. Die Auswahl richtet sich nach der historischen Relevanz der Bestände. Warum Sie dort nicht die Findmittel aller Rheinischen Gemeindearchive finden, möchte ich bei dieser Gelegenheit kurz erläutern.
WeiterlesenNeues Findbuch: Der MBK-Rheinland – Mehr als der Name verrät
Das Kürzel MBK stand ursprünglich für Mädchen-Bibelkreise und umschrieb die zwanglosen Bibeltreffen von Schülerinnen und Lehrerinnen aus der Gründungszeit in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Aber als sich der rheinische Verband dem Bund der MBK 1920 anschloss, verbarg sich bereits mehr dahinter. Natürlich war die Arbeit mit Schülerinnen und jungen Frauen immer ein Kerngeschäft, wobei auch dort die Bibeltreffen nur einen kleinen Teil des Programms beschreiben, viel bedeutender für die Vereinsmitglieder waren die jährlichen Freizeiten und Wochenenden, dies geht zumindest aus dem im Archiv der EKiR gelagerten Bestand hervor. Zahlreiche, liebevoll gestaltete Freizeitberichte von jungen Teilnehmerinnen bis in die 60er Jahre bezeugen die Beliebtheit und dankbare Annahme des Angebots. Begleitet wurden die Mädchen von sogenannten Reisesekretärinnen, die ihr Engagement nicht selten lebenslang dem MBK widmeten. Die Arbeit fruchtete. Viele der Mädchen übernahmen mit dem Heranwachsen ebenfalls Aufgaben der Vereinsarbeit.
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