Save the Date: Offene Archive 2.2 – Konferenz 2015

Mit einer Tagung in Siegen, im Kulturhaus LYZ, wird  am 3. und 4. Dezember 2015 die Konferenzreihe „Offene Archive 2.2“ zum Thema: „Social Media im deutschen Sprachraum und internationalen Kontext“ fortgesetzt. Die Veranstalter Stadtarchiv Speyer, ICARUS, Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein und das LWL-Archivamt für Westfalen freuen sich über Ihre Teilnahme. Die Anmeldung ist seit März 2015 über das LWL-Archivamt möglich: Tel.: +49 251/ 591-3890, E-Mail: lwl-archivamt@lwl.org

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Kontakt: Thomas Wolf, Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein

Wer zum Thema mitdiskutieren möchte kann sich über den Twitter-Hashtag #archive20 aktiv beteiligen.

Das Tagungsblog, Programm und weitere Informationen >>

Das Plakat und der Flyer sind online.

Schriftgutlehrgang am 12.5.2015 im FFFZ Düsseldorf

Muster eines Aktenverzeichnisses

Muster eines Aktenverzeichnisses

Etwa 70 Minuten der täglichen Arbeitszeit verbringt ein Verwaltungsmitarbeiter bzw. eine Verwaltungsmitarbeiterin im Durchschnitt damit, bestimmte Informationen zu suchen, besagen Studien. Zeit, die – gerade angesichts der sinkenden Stunden- und Mitarbeiterzahlen in den Verwaltungen – sicherlich sinnvoller genutzt werden kann.  Eine gut geordnete und übersichtliche Registratur kann Abhilfe schaffen. Aber wie kommt man zu so einer Registratur? Wie kann man den wachsenden Papierbergen Herr werden? Und wie fügen sich digitale Dokumente und Emails in die tägliche Aktenführung ein?

Das Archiv der EKiR versucht Antworten zu geben: Gestern fand der jährliche Schriftgutverwaltungslehrgang statt. Weiterlesen →

Ergänzung zum Blogpost – Wanderausstellung „erfasst, verfolgt, vernichtet“

Das LVR-Landeshaus in Köln bietet vom 17.4. bis 22.6.2015 einen Einblick in die Wanderausstellung der DGPPN „erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und Behinderte Menschen im Nationalsozialismus“.

Alle Informationen zur Ausstellung, dem Programmheft und den Begleitveranstaltungen finden sie auf der LVR Homepage.

Das Denkmal der „Grauen Busse“ vor dem Landeshaus in Köln-Deutz, mit dem der LVR an den Massenmord an fast 10.000 Psychiatriepatientinnen und –patienten während des Nationalsozialismus erinnert. Foto: Lothar Kornblum / LVR.

 

Eine Ergänzung zum bereits veröffentlichten Blogpost vom 25.02.2015

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPN)

Synodaler Archivtag im Kirchenkreis An der Agger

Am Mittwoch, den 29. April 2015, geht es im Kreiskirchenamt Dieringhausen von 17.30 – 20.00 Uhr um alle Fragen rund um Archiv und Registratur. Dieses abendliche Tagungsformat hat sich in anderen Kirchenkreisen der EKiR schon vielfach bewährt: Die ehrenamtlichen Archivverantwortlichen der Kirchengemeinden aus der Region treffen sich zum fachlichen Austausch zu Themen wie der sachgerechten Unterbringung von Archivgut, Notfallmaßnahmen bei Wasserschäden oder Rechtsfragen bei der Benutzung. Ferner erhalten sie grundlegende Informationen zur Organisation von Ordnungsmaßnahmen und zur Kassation von Schriftgut.

Die Tagung wird gemeinsam organisiert von Hans-Joachim Söhn, dem Synodalarchivpfleger des Kirchenkreises An der Agger und dem landeskirchlichen Archiv. Herr Superintendent Jürgen Knabe wird die Teilnehmer begrüßen.

Kirche unterm Preußenadler – eine Veranstaltungsreihe

Glaube, Konfession und Politik im Rheinland des 19. Jahrhunderts

KircheuntermPreußenadler

Eine Veranstaltungsreihe der Evangelischen Archivstelle Boppard mit Lesungen aus Originalquellen zum Preußenjahr 2015

Der Übergang des Rheinlands an Preußen im Jahr 1815 war für die Kirchen im Rheinland und insbesondere im katholisch geprägten Raum Koblenz ein tiefer Einschnitt. Erstmals wurde das Land von einer evangelischen Obrigkeit regiert. Während für die evangelischen Diasporagemeinden nun ein Aufschwung einsetzte, hatten die rheinischen Katholiken manche Auseinandersetzung mit Berlin durchzustehen. Auch das Miteinander der beiden Konfessionen war nicht immer einfach.

Anhand von zeitgenössischen Originaltexten, gelesen von Kammerschauspieler Hermann Burck an authentischen kirchlichen Orten, wird die historische Epoche der Kirche unterm Preußenadler wieder lebendig. Die Veranstaltungsreihe der Evangelischen Archivstelle Boppard beleuchtet die vielfältigen Aspekte der preußischen Kirchenpolitik im Rheinland, die in mancherlei Hinsicht bis heute ihre Spuren hinterlassen hat.

 

 

Wanderausstellung „erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“

„Dann ist der Mord an uns allen freigegeben“ – aufrüttelnde Predigt des Bischofs Clemens August von Galen gegen das Euthanasieprogramm der Nazis.

Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten hat die Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Stiftung Topographie des Terrors eine Wanderausstellung konzipiert.

Es geht um den Mord und die Zwangssterilisation an Kranken sowie behinderten Menschen im Nationalsozialismus und die Frage der Auseinandersetzung  mit dem Geschehen von 1945 bis heute. Mit Fotos und Dokumenten zahlreicher Archive werden die Aktionen der Euthanasie im Dritten Reich reflektiert, die Akteure  der Verbrechen aufzeigt sowie an die Opfer gedacht.
Eines dieser Dokumente ist eine Predigtabschrift des Bischofs Clemens August von Galen (6 Seiten) aus dem Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland:

Predigt Clemens August von Galen in der Lambertikirche Münster Predigt Clemens August von Galen in der Lambertikirche Münster Predigt Clemens August von Galen in der Lambertikirche Münster Predigt Clemens August von Galen in der Lambertikirche Münster Predigt Clemens August von Galen in der Lambertikirche Münster Predigt Clemens August von Galen in der Lambertikirche Münster
– Bestand : AEKR 6HA 004 (Kirchenkampfakten Beckmann), B30. (PDF/ 600 KB)

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