Im Youtube Channel „The Great War“ wird wöchentlich die Geschichte des Ersten Weltkriegs von 1914 bis 1918 nacherzählt.
siehe auch bei Facebook: https://www.facebook.com/TheGreatWarYT
und auf Twitter: https://twitter.com/WW1_Series
Im Youtube Channel „The Great War“ wird wöchentlich die Geschichte des Ersten Weltkriegs von 1914 bis 1918 nacherzählt.
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„Lieber Freund! Heute will jemand von uns Abschied nehmen, der 27 Jahre unserer Gemeinde treu gedient hat, nun aber auch des Königs Ruf folgen muß. Unsere Vaterunserglocke! Sie, die kleinste unserer 3 Glocken, ist für tüchtig befunden, ihre eherne Stimme in vielfachen Schrei aufgelöst über das Schlachtfeld erschallen zu lassen.Sie, die einsam soll hinein gezerrt werden ins nächste Schlachtgewühl. Sie, die dem Dienste Gottes gedacht war, soll mithelfen im sündengeborenen Streit der Völker dieser Erde. Sie, die wie mit Kinder Stimme freundlich und friedvoll, entsang im Chor ihrer großen Schwestern soll nun in andrer Gestalt Schmerzensschreie auslösen und Herzen zerreißen. Sie, die erhaben über den Raub der Erde mit ihrem Klang nur einziehen wollte in den Frieden der Ewigkeit, soll nun Tod und Verderben speien“
Mit diesen martialischen Worten beginnt die Predigt des Pfarrers Johannes Hanke am 8. Juli 1917 in Eckardtsheim, einer Zweiganstalt der von Bodelschwing’schen Anstalten Bethel. Weiterlesen
Immer wieder finden sich im Bestand unserer Archivbibliothek Bücher, in denen handschriftliche Vermerke oder eingeklebte Zettel Hinweise auf deren Vorbesitzer oder auf besondere Umstände des Zugangs zur Bibliothek geben. Darüber haben wir gelegentlich berichtet (z.B. Chamisso – Gesangbuch) . In der Bibliothek befindet sich das großformatige Werk „Handschriftenproben des sechzehnten Jahrhunderts nach Strassburger Originalen“ aus dem Jahr 1902, dass in zwei Schubern „102 Tafeln in Lichtdruck mit Text“ enthält. In beide Schuber ist auf der Innenseite des Deckels ein Blatt mit einer handschriftlichen Mitteilung des früheren landeskirchlichen Archivars, Pfarrer D. Lic. Albert Rosenkranz, (über ihn ausführlicher nur seine Lebenserinnerungen), eingeklebt. Weiterlesen
Der junge rheinische Theologe Carl Sachsse (1889-1966) hatte im Oktober 1913 sein erstes Examen bestanden. 1915 meldete er sich als Kriegsfreiwilliger. Bewandert in der türkischen Sprache, legte er 1916 am orientalischen Seminar in Berlin die Dolmetscherprüfung ab und wurde im September dieses Jahres mit dem neugebildeten deutschen Asien-Korps an die Sinaifront verlegt. Dort brachte er es in der Armee-Kraftwagenkolonne 708 bis zum Vizefeldwebel.
In Absprache mit seinen militärischen Vorgesetzten und dem evangelischen Propst zu Jerusalem hielt er aber auch regelmäßig Feldgottesdienste sowie Truppengottesdienste in der 1898 von Wilhelm II. eingeweihten Erlöserkirche in Jerusalem.
Im Archiv der EKiR hat sich ein kleiner Fundus von acht seiner Kriegspredigten 1917-18 erhalten (8SL 045, Nr. 472). Sie sind ein seltenes Zeugnis für die geistliche Truppenbetreuung an diesem wenig erforschten Frontabschnitt des Ersten Weltkrieges. Sachsses Predigt aus der Passionszeit 1917 sei hierfür näher untersucht. Weiterlesen

AEKR Düsseldorf Bibliothek ZK 814 k Sonntagsblatt für die Evangelische Gemeinde Hückeswagen, 5. November 1916, Nr.45, Jg.19;
Kürzlich erhielt das Archiv einige Nummern des „Sonntagsblatt für die Evangelische Gemeinde Hückeswagen“ aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.
Zufällig ist auch die Ausgabe vom 5. November 1916 dabei, deren Erscheinen also heute genau 100 Jahre zurückliegt. Es ist die Nummer 45 des im 19. Jahrgang erscheinenden Sonntagsblattes, das von den Hückeswagener Pfarrern August Bergfried und Friedrich Julius Stiehl herausgegeben wurde; diese umfasst vier Seiten, der Druck ist sehr blass (im Original).

Kapitänleutnant Hellmuth von Mücke, dahinter Konsul Walter Rößler; aus Bestand: AEKR Düsseldorf 7 NL002 (Nachlass OKR Helmut Rößler), 14 – Album 7
Dieser aktuelle Fund aus unseren historischen Fotobeständen zeigt einen Herrn mit zeittypischem Panama-Hut und einen Offizier in türkischer Uniform, der sich mit Blumen im Arm zur Weiterfahrt anschickt. Ersterer ist der deutsche Konsul Walter Rößler (1871-1929), Vater des späteren rheinischen Oberkirchenrates Helmut Rößler. Aus seinen Fotoalben stammt die Aufnahme. Wer aber war jener in der Bildunterschrift genannte „v. Mücke“, den er damals in der mittlerweile vom Bürgerkrieg so schwer heimgesuchten nordsyrischen Stadt verabschiedete? Weiterlesen
![Histoire ancienne des Égyptiens, des Carthaginois, des Assyriens, des Babyloniens, des Mèdes et des Perses, des Macédoniens, des Grecs/ par Rollin, Charles; Paris : Huet [u.a.], 18XX, AEKR Archivbibliothek: Aa 2 012](https://blog.archiv.ekir.de/wp-content/uploads/2015/07/AEKR_Aa2_012-300x255.jpg)
Histoire ancienne des Égyptiens, des Carthaginois, des Assyriens, des Babyloniens, des Mèdes et des Perses, des Macédoniens, des Grecs/ par Rollin, Charles; Paris : Huet [u.a.], 1805, AEKR Archivbibliothek: Aa 2 012