Beiträge von der Archivpflegetagung 2017 online

Bei der diesjährigen Tagung für KirchenarchivpflegerInnen stand die „Archivische Nutzung“ im Mittelpunkt (s. Flyer). Der recht hohen Nachfrage zufolge, können Sie die Beiträge der Tagung nun online nachlesen:

Unser Dank gebührt dem Team des LVR für die gute organisatorische Unterstützung der Tagung.

Meilenstein der Fotografie: Bilder aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg in einer Ausstellung in Hilden

Noch bis zum 4. Februar 2018 zeigt das Wilhelm-Fabry-Museum in Hilden die Ausstellung „Im Felde verwundet – Bilder aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg„.

Neben der gesamthistorischen Bedeutung, ist das auch mediengeschichtlich hoch interessant. Es ist der erste Krieg, der im großen Stil fotografisch dokumentiert wurde. Sicher auch einer der Gründe, warum der Konflikt zwischen Nord und Süd nicht nur in der amerikanischen Alltagskultur heute noch so präsent ist. In einem Exkurs beschäftigt die Ausstellung sich auch mit Technik und Arbeitsweise der frühen Kriegsfotografen, die nicht selten selbst zu Opfern des von ihnen dokumentierten Krieges wurden. Weiterlesen

Theologen im Quartett

Das Theologen-Quartett, ein Spiel der Evangelischen Verlagsanstalt in Leipzig

Der Besuch der Buchmesse dieses Jahr in Frankfurt, führte mich auch zu den Ständen der evangelischen Verlage. Die Evangelische Verlagsanstalt in Leipzig hatte ein Theologen-Quartett ausliegen, das man nach Rücksprache mitnehmen konnte. Ich fragte mich: „ Was mache ich mit einem Quartett?“ Zu Hause angekommen betrachtete ich dieses Kartenspiel mal genauer und stellte fest, dass es sehr interessant und lehrreich ist. Von dem Kirchenvater Tertullian geb. um 160 v. Chr. bis Gerhard Ebeling geb. 1912 werden insgesamt 48 Theologen vorgestellt.  

Die Abbildungen zeigen den Deckel der Verpackung und drei Karten. Der Text stammt aus der Beilage der Spielbeschreibung.

Theologen-Quartett von Wilfried Engemann

 

Die Festnachklänge zum Reformationsjubiläum 1917

Wie verlief das Reformationsjubiläum am 31.10.1917 in Düsseldorf? – Hierzu ist ein Bericht im Düsseldorfer Sonntagsblatt am 11.11.1917 erschienen. Die Abschrift dazu findet sich im Weltkriegsblog: „1914-1918: Ein rheinisches Tagebuch“ zum Nachlesen:

Weitere lesenswerte Beiträge zum Thema des 400 jährigen Reformationsjubiläums:

Norbert Bangert zu den Feierlichkeiten in Hückeswagen vor 100 Jahren

Rainer Neumann: Reformationsjubiläum in Greifswald vor 100 Jahren

Der Weseler Konvent 1568: Schlüsseldatum rheinischer Kirchengeschichte oder Fake-Event?

Spätestens seit seiner 300-Jahr-Feier 1868 gilt der sogenannte Weseler Konvent vom    3. November 1568 gewissermaßen als grundlegende Weichenstellung für die reformierte Kirche in Nordwesteuropa: Damals hätten die dort anwesenden 43 Vertreter niederländischer Flüchtlingsgemeinden erstmals Artikel für eine presbyterial-synodale Kirchenverfassung formuliert.

Der amerikanische Historiker Jesse Spohnholz hat nun hierzu vor einigen Wochen eine 280 Seiten starke Monografie publiziert: „The Convent of Wesel. The Event that never was or The Invention of Tradition“. Dort legt er m. E. überzeugend dar, dass dieser Konvent nie stattgefunden hat. Weiterlesen

Festpredigt zum 400jährigen Reformationsjubiläum 1917

Festpredigt zum Reformationsjubiläum 1917, AEKR Archivbibliothek GB 29 005

Heute vor 100 Jahren wurde anlässlich des 400 jährigen Reformationsjubiläums eine Festpredigt von Pfarrer Karl Theodor Becker in der Christuskirche zu Köln mit dem Titel: „Die Gottestat deutscher Reformation und ihre Siegeskraft“, gehalten.

Die vollständige Predigt zum Nachlesen als PDF.

Eine Abschrift der Seiten 10-12 findet sich im Weltkriegsblog: 1914-1918: Ein rheinisches Tagebuch. Hingewiesen sei an dieser Stelle auch auf die dort zahlreich publizierten Beiträge rheinischer Archive zum Themenschwerpunkt „400 Jahre Reformation“ zu finden im Web auch unter dem Hashtag #400JahreReformation.

Fotos und Filme in Archiven: neue Ausgabe der „Archivpflege in W-L“ ist online

Druckfrisch erschienen ist die neue Ausgabe „Archivpflege in Westfalen Lippe“ Heft 87 / 2017  mit Beiträgen vom Westfälischen Archivtag in Hamm (März 2017) zum Thema Fotos und Filme in Archiven.
Zurecht kritisieren Paul Klimpel und Fabian Rack die Haltung öffentlicher Archive gegenüber Open-Access sowie die Behinderung der Nutzung gemeinfreier Werke : „Was gemeinfrei ist, muss gemeinfrei bleiben. Über die Unzulässigkeit einer vertraglichen Verlängerung urheberrechtlicher Monopolrechte durch öffentliche Archive“ ( S. 39-43);

Wie Open-Access und gemeinfrei funktionieren kann, wurde nachfolgend am Beispiel des Landeskirchlichen Archivs in Düsseldorf aufgezeigt: Soziale Netzwerke: mehr als posten, twittern und bloggen? Möglichkeiten und Chancen bei der Erschließung und Präsentation von Fotos (S. 44-47);

weitere Infos Zu diesem Thema im Web :