Über Ilona Schröder

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Transkribus jetzt zahlungspflichtig!

In unserem Blog haben wir ja schon mehrmals über Transkribus berichtet. Eine Plattform, die Aspekte der Texterkennung, Layout-Analyse und Transkription von historischen Texten und Dokumenten vereint. Bisher war das Programm für Interessierte und Benutzer kostenfrei, da Transkribus durch das EU-Förderprogramm Horizon2020 (dt: Horizont2020) subventioniert wurde. Dieses ist nun ausgelaufen. Um die Plattform weiterhin anbieten und weiterentwickeln zu können, steigt Transkribus nun auf ein bezahlungspflichtiges Modell um.

Der Transkribus-User muss fortan sogenannte „credit packages“ erwerben, mit denen die „Dienstleistung Transkription“ bezahlt wird. Eine Übersicht über die Transkribus Credits sowie weitere Informationen finden sie hier.

Ein Trostpflaster gibt es für Studierende, Promovierende und Lehrkräfte. Diese sollen unter Umständen „free credit packages“ bekommen bzw. zu vergünstigteren Preisen. Unter „Are you a student?“ bzw. „Are you a teacher?“ kann man sich auf der Homepage für die vergünstigte Transkribus-Version unter Angabe eigener Projekte bewerben.







#nichtnurpapier

Bekanntlich besteht die klassische Archivalie aus Papier und wird zahlreich als Schriftstück, Brief, Plakat, Urkunde, Akte oder sonstiges Dokument aufbewahrt. Hin und wieder finden aber auch Gegenstände ihren Weg ins Archiv, die verwundern und die man dort nicht unbedingt vermuten würde.

Ein solches Sammelsurium an Kuriositäten kann auch das Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland aufweisen. Um einen Eindruck zu vermitteln, was in den Tiefen der Magazine so alles schlummern kann, starten wir auf Twitter die Reihe #nichtnurpapier. Wöchentlich laden wir unter https://twitter.com/Archiv_EKiR Bilder unserer Fundstücke hoch. Eine Verlinkung der Bilder wird es auch auf Facebook geben, sodass sich der Blick auch auf diesen Kanal lohnt.

Den Beginn macht kein Bild, sondern gleich ein Video. Aus dem Bestand 6HA 045 Präses Manfred Kock stammt diese Glocke. Überreicht wurde sie dem Präses am 16. Dezember 1997 anlässlich seiner Befahrung der Saarbergwerke.

Transkribus mit EU Impact Award ausgezeichnet

Bereits zum zweiten Mal wurde dieses Jahr der von der Europäischen Kommission initiierte Horizon Impact Award verliehen. „A prize dedicated to EU-funded projects that have created societal impact across Europe and beyond“.
Die Plattform zur Erkennung und Transkription historischer Dokumente Transkribus gehörte dabei nicht nur zu den zehn nominierten Finalisten.

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Neuer Service des Archivs der Ev. Kirche im Rheinland!

AEKR – 1OB 020 Privinzialkirchenarchiv – Nr. 152

Das Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland bietet auf ihrer Website einen neuen Service an, mit dem es einen Beitrag zur Forschung leisten will. Fortan werden in loser Folge Quellentexte zur Rheinischen Kirchengeschichte online gestellt, die als PDF kostenfrei heruntergeladen werden können. Bei diesen Texten handelt es sich um transkribierte Versionen bisher unedierter Quellen aus dem Archiv. Die Quellen selber weisen thematisch eine weite Bandbreite auf. So ist von den Protokollen reformierter Konvente des 17. Jahrhunderts hin zu Reisetagebüchern oder autobiografischen Zeugnissen alles vertreten.

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„Verschleierte Bilder“- Wenn der Krieg noch nicht zu Ende ist

Verschleierte Bilder – 7NL 135 Sup. Werner Krause Nr. 4

Früher führte ich ein Tagebuch. Dann kam ich in sowjetische Gefangenschaft. Da waren Tagebücher unmöglich. Da war alles so unmöglich, dass ich zu mir selbst sagte: Ich will dies alles nicht registrieren. Es wird genügen, wenn Du nachher aufzeichnest, was an Bildern noch lebendig ist...“.

Mit diesen Worten beginnen die Aufzeichnungen der Erlebnisse eines Kriegsgefangenen in Sowjetrussland. Niedergeschrieben wurden sie vom späteren Superintendenten Werner Krause (7NL 135 Nr.4).

Krause, der mit 23 Jahren am 1. Sept. 1940 in die Wehrmacht einberufen worden war, ging am 10. Mai 1945 als Nachrichtenoffizier und Führer der Stabsbatterie eines Artillerieregiments mit dieser Truppe in Mähren in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

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Findbuch 8SL 030 zum Kirchenkampf online!

Barmer Theologische Erklärung
Barmen am 31. Mai 1934 –
8SL 030 KiKa Walter Schmidt

Auf der AEKR-Website ist jetzt das Findbuch zum Bestand 8SL 030 Kirchenkampf Walter Schmidt online abrufbar.

Dieser Bestand stellt eine Sammlung mannigfachen Materials zum Thema Kirchenkampf dar, die Archivrat Walter Schmidt (1908-1992) zusammentrug.
Wann genau er dies tat, ist nicht mehr zu ermitteln. Das gilt leider auch für die Provenienzen der Unterlagen. Da Walter Schmidt vom 1. Februar 1951 bis zum 31. Dezember 1975 die Leitung des Landeskirchlichen Archives innehatte, ist anzunehmen, dass diese Daten die zeitlichen Eckpunkte seiner Sammlungsaktivität sind.

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Neues Findbuch online: Nachlass des Stadtsuperintendenten Werner Krause (1916-2006)

Stadtsuperintendent Werner Krause – Foto: Hans Lachmann

Das Findbuch zum Nachlass des Stadtsuperintendenten Werner Krause 7NL 135 ist nun auf der Website des Archivs der Ev. Kirche im Rheinland online aufrufbar.

Ganze 26 Jahre lang – nämlich von 1959 bis 1985 – versah Werner Krause engagiert seinen Dienst als Pfarrer in der Johanneskirchengemeinde in Düsseldorf. In dieser Zeit baute er ein enges Vertrauensverhältnis zu seinen Gemeindemitgliedern auf. Dass dieses auch viele Jahre nach seinem Ruhestand hielt, bezeugen zahlreiche Korrespondenzen in diesem Bestand.

Werner Krause selber war kein gebürtiger Rheinländer. Am 28. Dezember 1916 in Krangen im Kreis Preußisch Stargard geboren, verbrachte er Kindheit und Jugend in Lauenburg in Hinterpommern. Dort besuchte er von 1923 an zuerst die Volksschule und wechselte 1927 an das Humanistische Gymnasium. Dabei zeichnete sich beim jungen Krause schon früh eine Begabung für Sprachen ab und spiegelte sich dementsprechend in guten Noten wider.

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