Das neue Schuljahr startet!

In Nordrhein-Westfalen beginnt das neue Schuljahr 2025/2026. Das Team des Archivs der EKiR wünscht allen Schülerinnen und Schülern einen tollen Start und allen Erstklässlerinnen und Erstklässlern zudem prall gepackte Schultüten!

Wer in alten Bildern zum Thema Schule, Schulstart, Unterricht o.Ä. stöbern möchte, kann das in unserem Medienpool oder in unserer Slide-Show „Schulbeginn in NRW – eine Zeitreise in Bildern“ tun.

Schulkind mit Tornister in der Gemeinde Quierschied; Fotograf: Hans Lachmann; Datum: ca. 1956; Ort: Saarbrücken ; Signatur: AEKR 8SL046 (Bildarchiv), BRD_1956_1180; Schachtel BRD 29(16/1362).

Jugend

Die Jugend… Ein Begriff der keine genaue Definition zulässt. Der Duden beschreibt die Jugend beispielsweise als „Zeit des Jungseins“. Gleichzeitig folgt auch eine biologische Definition, indem Jugend als „Entwicklungszeit“ klassifiziert wird. Doch meines Erachtens nach beschreiben diese stumpfen Definitionen nicht den tatsächlichen Kern! Jugend ist vielmehr eine Erinnerung an unbeschwerte Zeiten, an die erlebte Freiheit oder scheinbar unendliche Sommer. Kurzum beschreibt die Jugend vielmehr ein Gefühl. Die folgende Slideshow versucht dieses Gefühl zu greifen und nostalgische Erinnerungen zu wecken:

  • Eine Pfadfinderin baut ein Zelt auf.
    Fotograf: Hans Lachmann
    Datum: 1.2.1995 - 2.6.1996
    Signatur: AEKR 8SL046 (Bildarchiv), 019_0399
    Schachtel: 825 (6/33659)

Weitere Bilder finden Sie in unserem Online-Bildarchiv.

Stetige Erweiterung unseres digitalen Angebots – Archivportal unterstützt die Recherche

In den letzten Monaten haben wir wieder eine ganze Reihe neuer Findbücher im Archivportal NRW online gestellt. Damit wächst unser digitales Angebot stetig weiter – und das Recherchieren im Archiv wird immer einfacher und ergiebiger.

Gerade unser Online-Archiv bietet viele praktische Funktionen: Recherchen sind archivübergreifend möglich, man kann sich Trefferlisten individuell zusammenstellen oder gezielt in bestimmten Beständen suchen. Es lohnt sich also, regelmäßig reinzuschauen und so einen Besuch in unserem Archiv optimal vorzubereiten. Auch für uns Archivare stellt das Portal eine Arbeitserleichterung dar, wenn Nutzende im Vorfeld schon wissen, welche Bestände für sie von Interesse sind. Auch in Zukunft ist mit weiteren Optimierungen in der Handhabung und im Hinblick auf die Nutzerfreundlichkeit der Plattform zu rechnen.

Unterstützend hat das Landesarchiv NRW wirklich hilfreiche Erklärvideos bei YouTube eingestellt, die dem Nutzenden das Portal erklären und einem das Suchen nach Quellen vereinfachen.

YouTube Kanal des NRW Landesarchivs, abgerufen am 14.08.2025

Für die überregionale Suche empfehlen wir außerdem das Archivportal-D, das Recherchen in Archiven aus dem gesamten Bundesgebiet ermöglicht.

Wir freuen uns über alle, die unser digitales Angebot in Anspruch nehmen und stehen bei Fragen gerne zur Verfügung!

Jubiläumsfeiern und Mitarbeitendenausflüge des Landeskirchenamtes Düsseldorf 1949-1989

In den Handakten des vormaligen Verwaltungsdirektors Gerhard Gooßes  finden sich zwei umfängliche Aktenordner mit den versammelten Programme aller Gemeinschaftsveranstaltungen des Landeskirchenamtes seit der Nachkriegszeit. Einige dieser Events seien hier schlaglichtartig vorgestellt.

Erstaunlich, zumindest von ihrem quantitativen Umfang, ist die Gelegenheitslyrik, die anlässlich von runden Dienstjubiläen oder Verabschiedungen vorgetragen wurde. So sei aus dem 18-seitigen (sic!) Epos zum 25-jährigen Dienstjubiläum von Oberkirchenrat Helmut Rößler im Jahr 1953 nur die kleine Passage zitiert, die sich mit seiner selbst für Archivare schwer lesbaren Handschrift beschäftigt:

„Mit den Männern der BK/ er die KL gegründet hat;/ nun ist er Oberkirchenrat/ und hat zu tun an allen Ecken,/ ich möcht´ in seiner Haut nicht stecken./ Der Aktenbock schwillt täglich an,/ er ist ein vielgeplagter Mann./ Und was besonders schlimm dabei:/ dass seine fleiß´ge Schreiberei/ man oftmals nicht entziffern kann,/ die andern müssen raten dann./ Und manches Mal Verdruß entsteht,/ wenn´s Raten mal daneben geht./ Doch wenn dann sein Gesang ertönt,/ ist aller wieder ausgesöhnt/ ´ne schlechte Schrift ist halb so schlimm,/ hat man dabei ´ne gute Stimm./ Drum bitten wir ihn jetzt im Chor:/ Sing, Bruder Rößler, uns was vor!“

Ende der 1960er Jahre wurden die Hausfeiern vom klassischen Betriebsausflug abgelöst. So ging es 1976 für einen anstrengenden langen Tag in die aus Düsseldorfer Sicht bereits exotische Gegend an Nahe und Glan:

Programm des Mitarbeiterausfluges nach Meisenheim vom 01.07.1976. Aus Bestand AEKR 6HA 067(Verwaltungsdirektor Gerhard Gooßes).

Mit PSG ist das Paul-Schneider-Gymnasium in Meisenheim gemeint, das sich bis heute in Trägerschaft der Rheinischen Kirche befindet. Mutig von den damaligen Dezernenten im LKA (und sicherlich nicht von unbeträchtlichem Unterhaltungswert) war es, sich im Hallenfußball mit den Lehrern des PSG zu messen.

Zeittypisch sind die bei den Ausflügen jeweils alternativlos angebotenen Menufolgen: 1982 ging es in den Hunsrück, wobei eine Gruppe stationär in Boppard blieb, eine weitere Gruppe sehenswerte Kirchen der Gegend besichtigte und die dritte Gruppe im Soonwald wanderte. Man musste freilich schon sehr viel wandern, um zunächst die mittags angebotene Speck-Grießsuppe mit Spießbraten und hausgemachtem Kartoffelsalat zu bewältigen, ehe einen das Abendessen mit der Hunsrücker Schlachtplatte (Wellfleisch, Blutwurst, Leberknödel, kleine Brühwurst und Sauerkraut) endgültig komatös in den Bussessel zur Heimfahrt beförderte. Vergleichsweise stellt da das 1983 im Ratskeller von Aachen angebotene Schnitzel Lugano schon fast Schonkost dar.

Last but not least gab es immer schon die persönlichen Geburtstagsfeiern von Mitarbeitenden, für die das Landeskirchenamt bereits 1961 gewisse regulative Vorgaben machte:

Weisung des Landeskirchenamtes der Evangelischen Kirche im Rheinland betreffend Persönliche Feiern in den Diensträumen des Landeskirchenamtes. Aus Bestand AEKR 6HA 067(Verwaltungsdirektor Gerhard Gooßes).