Walter Sauer, Siegelzeichner der Evangelischen Kirche im Rheinland

Sauer Walter, Düsseldorfer Grafiker Kirchensiegel, Foto um 1980 von Inge Sauer (Privatbestand);

Siegel sind kleine Kunstwerke“

Walter Sauer war ein Düsseldorfer Grafiker, Produktgestalter und Maler, der neben innovativen Entwicklungen im Bereich des Industrie-Designs auch zahlreiche neue Kirchensiegel für die Evangelische Kirche im Rheinland entworfen hat. Sein Talent für klare Formgebung führte zu einer Neugestaltung von Zeichen und Siegeln, die der traditionellen Gattung ein ebenso modernes wie zeitloses Erscheinungsbild gaben. Walter Sauer war  an der Siegelordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland beteiligt, indem er dem Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland Vorschläge für die Formulierung der Siegelordnung unterbreitete. Er arbeitete in diesem Bereich eng mit Archivrat Walter Schmidt zusammen.

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Wohin fliegt der Geusendaniel?

Der Geusenengel, oder auch Geusendaniel genannt, auf dem Kirchturm von der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen

Der Geusenengel, oder auch Geusendaniel genannt, auf dem Kirchturm von der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen

Der Geusendaniel ist ein Symbol der Evangelisch-Reformierten Gemeinden. Heute findet man diesen speziellen Engel auf einigen Kirchtürmen der Reformierten Kirchengemeinden zum Beispiel der Hofkirche in Jüchen, der Otzenrather Kirche, in Frechen, in Goch, in Wassenberg-Dalheim, in Kirchherten. Doch was posaunt der Engel heraus?

 

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Wie kommt der Kohl ins Bild?

Das alte Siegel der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Gruiten

Das alte Siegel der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Gruiten

Im Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland befindet sich ein altes Siegelbild der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Gruiten. Das Siegelbild zeigt einen Kohlstrauch, über den die Sonne aufgeht. Die Umschrift lautet: „Siggilum Gruitenae Nova Luce Resurgo“ übersetzt „Siegel von Gruiten, im neuen Licht stehe ich wieder auf“. Welcher Sinn steckte hinter dem Siegelbild? Wie kommt der Kohl ins Bild? Weiterlesen

Die Lutherrose im Gemeindesiegel

Siegel der Evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde Mönchengladbach Rheindahlen

Siegel der Evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde Mönchengladbach-Rheindahlen

Die Evangelische Martin-Luther-Kirchengemeinde Mönchengladbach-Rheindahlen hat in ihrem Siegel die Luther-Rose in Anspielung auf den Namen Lutherkirche beziehungsweise Martin-Luther-Kirchengemeinde. Hans Rosocha senior gestaltete das Siegel.

Zitat aus Aus dem Wikipedia Beitrag: Lutherrose: „Die Luther-Rose ist ein Symbol der evangelisch-lutherischen Kirchen. Sie war das Siegel, das Martin Luther ab 1530 für seinen Briefverkehr verwendete. […]

 

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Das Siegel der Evangelischen Kirchengemeinde Pfalzdorf

Siegelumschrift "Die Wüste wird zum Acker werden. Jesajas 32,15 ", zum Symbol: ein Bauer pflügt den Acker mit dem Pferd und Pflug, darunter der Text: Kirchensiegel der Evangel. Westgemeinde Pfalzdorf, ein Siegelabdruck aus den fünfziger Jahren, außer Geltung gesetzt August 1967, siehe auch: Chronik der Evangelischen Kirchengemeinde Pfalzdorf von Werner Scheler Gruch: Pfalzdorf Pfalzdorf luth [ab 1817 Ost] Pfalzdorf ref [ab 1817 West] Pfalzdorf ref [ab 1817 West] Pfalzdorf [Vereinigung von Ost und West Pfalzdorf 1921, beide bereits seit 1817 un] Ein altes Kirchensiegel der Evangelischen Kirchengemeinde Pfalzdorf. Die Evangelische Kirchengemeinde Pfalzdorf feiert 275 Jahre Pfälzer Aussiedler am Niederrhein. 1741 zogen Pfälzer in die Gocher Heide.

Siegelumschrift „Die Wüste wird zum Acker werden. Jesajas 32,15 „, zum Symbol: ein Bauer pflügt den Acker mit dem Pferd und Pflug, darunter der Text: Kirchensiegel der Evangel. Westgemeinde Pfalzdorf, ein Siegelabdruck aus den fünfziger Jahren, außer Geltung gesetzt August 1967, siehe auch: Chronik der Evangelischen Kirchengemeinde Pfalzdorf von Werner Scheler Jochen Gruch: Pfalzdorf luthrisch [ab 1817 Ost] Pfalzdorf ref [ab 1817 West] Pfalzdorf [Vereinigung von Ost und West Pfalzdorf 1921, beide bereits seit 1817 uniert].

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Vorgestellt: Jutta Müller-Zantop, die Zeichnerin von Kirchensiegeln

Ein Selbstportrait von Jutta Müller-Zantop

Ein Selbstportrait von Jutta Müller-Zantop

Jutta Müller-Zantop

Jutta Müller-Zantop heute

Jutta Müller-Zantop hat seit den 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts für die rheinischen Kirchengemeinden zahlreiche Kirchensiegel gestaltet. Ihre Spezialität ist es, neue Siegelbilder nach alten Siegelbildern der Kirchengemeinde zu gestalten. Dabei arbeitet sie die Geschichte, die das alte Siegelbild zeigt, in einer prägnanten und stilisierten Zeichnung heraus.

Mir gefällt an ihrer Arbeit besonders, dass Jutta Müller-Zantop ­das Siegelbild aus kunst- und kulturhistorischer Sicht beschreibt. Sie recherchiert beispielsweise, wie ein Symbol in der Kunstgeschichte gedeutet wird und wie die Symbole früher gezeichnet wurden. Dies ist in den Siegelakten der rheinischen Landeskirche nachzulesen.

Der Katalog „Kirchliche Siegel 1961-1999“, den Frau Müller-Zantop für die Ausstellung Mai 1999 in der St. Petri-Pauli-Kirchengemeinde in Soest erstellte, ist bis heute eine anschauliche Zusammenstellung zum Kirchlichen Siegelwesen.

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Das Siegel der Evangelischen Kirchengemeinde Birk

Gezeichnet von Herbert Schuffenhauer, Kölner Maler und Bildhauer,
geboren am 11. Dezember 1910, gestorben am 24. Januar 2013

Das Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland hat in seiner Siegelsammlung ca. 40 Kirchensiegel, die von Herbert Schuffenhauer gestaltet wurden. Eines davon ist das Kirchensiegel der Evangelischen Kirchengemeinde Birk.

Siegel der Evangelischen Kirchengemeinde Birk von Herbert Schuffenhauer

Siegel der Evangelischen Kirchengemeinde Birk

Herbert Schuffenhauer schrieb zu dem Siegel: „Das Siegel der Evangelischen Kirchengemeinde Birk ist ein Rundsiegel mit einer im Uhrzeigersinn umlaufenden Legende. In Versalien erscheint der Text: EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE BIRK  Das Siegel zeigt ein ‚Ökumene Schiff‘ in frontaler Ansicht, belegt mit einer nach rechts fliegenden, blatttragenden Taube. Das Siegel wird von einer durchlaufenden Linie eingefasst. Das Siegelbild weist auf den Namen der Kirche ‚Friedenskirche‘ hin.“

 

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