Über Uwe Hauth

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Biblische Quizkarten

Biblische Quizkarten aus den 60/70er Jahren

Biblische Quizkarten aus den 60/70er Jahren

Zwischen einem Stoß alter Zeitungen die zur Kassation bestimmt waren fand sich ein Bibelquiz über dessen Herkunft nichts bekannt ist. Das Quiz besteht aus 48 Fragekarten mit Antworten. Je nach Schwierigkeit der Frage gibt es 1 bis 4 Punkte. Weiter findet sich auf jeder Quizkarte neben der Nummer ein Datum. Das Deckblatt, ebenso wie die Anleitung sind nicht vorhanden. Es befindet sich in einer Kartenspielbox mit einem transparentem Deckel und einem farbigen Boden. Auf dem Boden steht: „Schmid´s  Münchner  Spielkarten seit 1860.  Die alte deutsche Marken=Spielkarte seit 100 Jahren.“ Wer weiß mehr über dieses Bibelquiz? Gabe es noch andere Ausgaben?

Rätselhafte Handzeichnungen in einem Büchlein

Rätselhafte Handzeichnung im Pfarr-Gefälle Büchlein von 1647, eingebunden mit einer Urkunde, vermutlich ehemalige Wolfer Kloster, aus Bestand: AEKR 4KG 110B (Kirchengemeinde Enkirch),

In dem Bestand 4KG 110B der Evangelischen Kirchengemeinde Enkirch, der in der Archivstelle Boppard neu zugegangen ist und derzeit bearbeitet wird, findet sich ein Pfarr-Gefälle Büchlein von 1647. Es ist mit einer Urkunde eingebunden, die vermutlich aus dem Bestand des ehemaligen Wolfer Kloster stammt.

Beschreibung der Zeichnung: Oben links steht der Schriftzug eines Namens, man kann gut lesen Andreas Tr…..(Rest nicht eindeutig zu entziffern, ich bitte um Hilfe).
Im oberen Teil des Blattes finden sich Notenlinien mit Buchstaben und Noten. Darunter ist ein „Kopfähnliches Symbol“  (Totenkopf) gemalt, dessen Bedeutung ich noch nicht erkennen konnte. Weshalb ich auch hier um Hilfe bitte.

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Das Matthäusevangelium für Blinde

Neu im Bibliotheksbestand AEKR Boppard: Das Evangelium S. Matthäi – zum Gebrauch für Blinde, Stuttgarter Verlag der Privilegierten Bibelanstalt 1857/1858

In den übernommen Büchern der ehemaligen Evangelischen Kirchengemeinde Enkirch, die in den Bibliotheksbestand der Archivstelle Boppard eingegliedert werden, findet sich das Matthäusevangelium für Blinde. Aber nicht in der bekannten Brailleschrift (Punktschrift) für Blinde (Blog LWL), sondern als erhaben geprägte Buchstaben. Ungefähr im 18. Jahrhundert begann man mit der Entwicklung von tastbaren Schriften für Blinde. Diese Schriften in Form von erhabenen geprägten Buchstaben aus dickem Papier waren zwar einigermaßen zu gebrauchen, viele Buchstaben fühlten sich aber ähnlich an. Das erschwerte das Lesen. In dem uns vorliegenden Buch, sind alle Texte in Großbuchstaben geprägt. Das Evangelium liegt in 2 Bänden gebunden vor und hat insgesamt 223 Seiten (Format: 27,5 x 22 cm).

Weitere Informationen finden sich unter folgendem Link im Blindenmuseum Berlin.

Reformationsansprache 1916/1917

Reformationsansprache, aus Bestand: AEKR Boppard Sammlung R. W. Schmidt (unverzeichnet)

In der noch nicht vollständig erschlossenen Sammlung von Dr. R.W. Schmidt in der Evangelischen Archivstelle in Boppard, fand ich bei der Durchsicht folgendes Dokument des Deutschen Evangelischen Kirchenausschuss zu Berlin. In dieser Reformationsansprache an die Gemeinden beim bevorstehenden Jahreswechsel 1916 / 1917 findet sich auch der Bezug auf den 1. Weltkrieg, der 1918 erst zu Ende war und den Deutschland bekanntlich verloren hat, der Satz: „Noch wissen wir nicht, ob das beginnende Jahr uns den Frieden bringt, der eine umfassendere Feier gestattet…“. Das dem nicht so war ist bekannt.

 

 

Theologen im Quartett

Das Theologen-Quartett, ein Spiel der Evangelischen Verlagsanstalt in Leipzig

Der Besuch der Buchmesse dieses Jahr in Frankfurt, führte mich auch zu den Ständen der evangelischen Verlage. Die Evangelische Verlagsanstalt in Leipzig hatte ein Theologen-Quartett ausliegen, das man nach Rücksprache mitnehmen konnte. Ich fragte mich: „ Was mache ich mit einem Quartett?“ Zu Hause angekommen betrachtete ich dieses Kartenspiel mal genauer und stellte fest, dass es sehr interessant und lehrreich ist. Von dem Kirchenvater Tertullian geb. um 160 v. Chr. bis Gerhard Ebeling geb. 1912 werden insgesamt 48 Theologen vorgestellt.  

Die Abbildungen zeigen den Deckel der Verpackung und drei Karten. Der Text stammt aus der Beilage der Spielbeschreibung.

Theologen-Quartett von Wilfried Engemann

 

Glockengießer

Erschienen im Heft „Musik und Kunst“ 20. Jahrgang, 1950 September/Oktober

Konkurrenz oder Mitanbieter, diese Frage stellt sich einem, wenn man die Werbung der Glockengießer in der Veröffentlichung des Heftes „Musik und Kunst“ 20. Jahrgang, 1950 September/Oktober sieht. Dort werben 12 Hersteller von Bronzeglocken um Kunden. In diesen Anzeigen findet man auch Hinweise auf weitere Produkte, die diese Firmen produzieren: dazu zählen Läutewerke, Glockenstühle und Turmuhren.

Spruchkärtchen als Lesezeichen

Spruchkärtchen mit Bibelversen, die ehemals als Lesezeichen benutzt wurden.

Immer wieder finden sich in Büchern oder zwischen Archivalien Spruchkärtchen mit Bibelversen, die als Lesezeichen gedient haben. Bei den Texten auf diesen Kärtchen handelt es sich in der Regel um ein Zitat aus der Bibel oder eine Vers. Diese Kärtchen können aufwendig gestaltet sein und werden mit verschiedenen Drucktechniken hergestellt. Diese Kärtchen dienen der Erbauung, dem moralischen Zuspruch oder erinnern an ein Ereignis. Die hier abgebildeten Kärtchen befinden sich in der Evangelischen Archivstelle Boppard und sind zum Teil als Bildcollage eingerahmt. In diesem Sammlungskonvolut finden sich auch noch Totenzettel und Kärtchen mit Bildnissen der katholischen Kirche.