Im November vergangenen Jahres erhielten wir weitere Teile des Nachlasses von Paul Schneider von dessen Nachkommen. Es handelt sich dabei überwiegend um private Korrespondenzen.
Teil der Abgabe waren aber auch zwei Tagebücher von Paul Schneider aus den Jahren 1918 bis 1927. Eine Transkription dieser beiden war schon mit früheren Abgaben an unser Archiv abgegeben worden. Nun liegen sie uns auch im Original vor.
Das erste Tagebuch beginnt am 19.11.1918 mit der Entlassung aus dem Militärdienst und begleitet den jungen Paul Schneider dann durch seine Studienzeit. Das zweite Tagebuch schließt 1922 an und endet 1927 nach seinem Amtsantritt in Hochelheim und Dornholzhausen.
Kurze Einträge wie
„24.07.1919 Gestern Abend Konvent, der bis um 12 Uhr dauerte.“,
wechseln sich ab mit längeren Beschreibungen und philosophischen Gedankengängen. Und sogar eine kleine Zeichnung ist dabei – ein schönes Detail, das in den Transkriptionen nicht abgebildet war. Häufig liegen mehrere Wochen oder Monate zwischen den Eintragungen.

Die Tagebücher und alle weiteren hinzugekommenen Originalquellen (ab Nr. 89) können nun auf unserer Homepage abgerufen werden.
