In meinem Blogbeitrag vom 23. Juli 2021 berichtete ich von der Bergung der durch das Ahrhochwasser beschädigten Akten und schrieb: „Die Akten werden in ein Kühlhaus verbracht und eingefroren, damit die Schäden nicht fortschreiten. Zu einem späteren Zeitpunkt werden diese Akten dann gefriergetrocknet und restauratorisch behandelt.“Bericht aus Bad Neuenahr: Bergung von Akten aus dem Gemeindearchiv.
Im April 2025 wurden die auf zwei Europaletten gelagerten Akten dann von dem Gutachter der Versicherung, dem Restaurator und mir in einem Kühlhaus in Troisdorf besichtigt, um die Kosten für die Gefriertrocknung zu ermitteln.

Nach Abschluss der Besichtigung wurden die gefrorenen Akten in den Transporter der Restaurierungsfirma verladen und zur Gefriertrocknung nach Kornwestheim gebracht. Nachdem die Trocknung abgeschlossen war, inspizierten zwei Mitarbeiterinnen des Büros der Kirchengemeinde gemeinsam mit mir die getrockneten und verschmutzten Akten, die in ebenso verschmutzten Kisten lagerten. Wir bestimmten, welche Akten restauriert werden müssen und welche entsorgt werden können.

Die Akten, die restauriert werden sollten, lagerten wir auf den Tischen, die zur Vernichtung vorgesehenen Akten hingegen in Kartons.

Restaurierung

Kassation
Bei der Besichtigung der Akten zeigte sich, wie wichtig gut beschriftete Aktendeckel und eine kompakte Lagerung sind. Je dichter die Lagerung war, desto weniger Schmutz konnte eindringen. Ca. ein Drittel der Akten wurde zur Kassation ausgesondert, die übrigen werden restauriert. Wenn die Restaurierung abgeschlossen ist, werde ich in einem weiteren Blogbeitrag darüber schreiben, wie es mit den Akten weitergeht.