Gib an Weihnachten ohne Murren!

Plakat des Hilfswerk der Evangelischen Kirche mit Aufruf zum Weihnachtsopfer 1945, aus Bestand: AEKR Düsseldorf 8SL 049 (Plakatsammlung), 1454

Plakat des Hilfswerk der Evangelischen Kirche mit Aufruf zum Weihnachtsopfer 1945, aus Bestand: AEKR Düsseldorf 8SL 049 (Plakatsammlung), 1454

Die Sprache der frühen kirchlichen Plakate unterscheidet sich doch sehr von der heutigen… Auch heute finden an vielen Orten Sammlungen für Flüchtlinge statt. Heute werden die Spender allerdings eher umworben und durch Denkanstöße zum freiwilligen Geben motiviert. Dagegen wirkt der Aufruf zum Weihnachtsopfer des Hilfswerks der Evangelischen Kirche aus dem Jahr 1945 mit seinen deutlichen Worten eher wie der moralische Holzhammer. Ob ein solcher Aufruf heute noch Erfolg hätte?!

Ein schönes Zeitdokument!

Geläut für den Christbaum

Zubehör für den Weihnachtsbaum 1907, Evangelischer Hausfreund : Wochenbl. für Stadt u. Land Kreuznach, 15. Dezember 1907, Nr. 50, S.399, aus Bestand: AEKR Bibliothek ZK 028

Zubehör für den Weihnachtsbaum 1907, Evangelischer Hausfreund : Wochenbl. für Stadt u. Land Kreuznach, 15. Dezember 1907, Nr. 50, S.399, aus Bestand: AEKR Bibliothek ZK 028

In der Zeitschrift  “Evangelischer Hausfreund” Wochenblatt für Stadt und Land Kreuznach fand ich in den Ausgaben Anfang des 20. Jahrhunderts, Anzeigen über Geläute für den heimischen Weihnachtsbaum. Die Zeitschrift wurde von Pfarrer Petry aus Züsch herausgegeben. Der Druck erfolgte bei R. Voigtländer. Nachfahren und die Expedition übernahm Ph. Schwab. Beide Firmen hatten ihren Sitz in Bad Kreuznach. Auch heute noch finden sich Weihnachtsgeläute an Christbäumen, wenn auch nicht mehr so häufig wie damals. In der Anzeige von 1907 findet sich noch weiteres Zubehör für den Weihnachtsbaum.

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Weihnachtspäckchen nach drüben

Plakat zur Weihnachtspaketaktion des LKA für Mitarbeiter der Partnerkonsistorien, 1957, 8SL 049 (Plakatsammlung), Nr. 790

An vielen Stellen innerhalb unserer Landeskirche werden dieser Tage, so wie alle Jahre wieder, Weihnachtpäckchen für Bedürftige eingesammelt. Empfänger sind häufig Flüchtlinge, die aus Syrien und anderen Ländern zu uns kommen.

Auch in unserer Landeskirche hat das Tradition. Bereits seit 1949 organisierte das Landeskirchenamt jährliche Geschenkaktionen unter den Mitarbeitern.  Empfänger waren aber damals die Mitarbeiter  der Konsistorien in der Deutschen Demokratischen Republik in Greifswald, Dessau und Görlitz.

Dein Brief, Dein Päckchen, Dein Paket nach drüben!  lautete der Slogan.

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