Porträt über Präses Joachim Beckmann

Das „Portal Rheinische Geschichte“ bietet Ihnen eine umfassende Informationsplattform zur rheinischen Geschichte. Neben Informationen und Quellen zur rheinischen Regional- und Landesgeschichte werden auch verschiedene Recherche-Instrumente digital bereitgestellt.

Neu in der Sparte „Rheinische Köpfe“ ist ein Porträt über Präses Joachim Beckmann erschienen, der im „Dritten Reich“ maßgeblich an der Konstituierung der Bekennenden Kirche beteiligt war. Lesen Sie mehr… 

In unserem Bestand befinden sich folgende Unterlagen über Präses Joachim Beckmann:
– 7NL 113 Präses Joachim Beckmann
– 6HA 003 Handakten Präses Beckmann
– 6HA 004 Kirchenkampfakten Beckmann

Professor Joachim Beckmann, Präses der Ev. Kirche im Rheinland Foto: vermutlich Hans Lachmann, Fotosammlung: 10.B/37

Professor Joachim Beckmann, Präses der Ev. Kirche im Rheinland
Foto: vermutlich Hans Lachmann, Bestand: AEKR Düsseldorf, Fotosammlung: 10.B/37

Joachim Beckmann - Amtsenthebung 1934, aus Bestand: AEKR Düsseldorf (Pers. Akte 51), H 239

Joachim Beckmann – Amtsenthebung 1934, aus Bestand: AEKR Düsseldorf (Pers. Akte 51), H 239

„Es herrschen Grausen und Tod“ – Drei Gedichte von Präses Heinrich Held zum Ende des Zweiten Weltkriegs

Präses Heinrich Held

Pfarrer Heinrich Held 1940, Foto: Becker

Seit seiner Zeit als Hilfsprediger in der Kirchengemeinde Wesseling hat es sich Heinrich Held zur Gewohnheit werden lassen, Worte von anderen und eigene Gedanken in Notizbüchern festzuhalten („Lesefrüchte“). In seinem Nachlass findet sich eine gebundene Kladde (Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland, Signatur: 7NL 008, Nr. 88), der er den Titel „Carmina de tempore huius saeculi“ gegeben hat, wörtlich übersetzt: Gesänge von der Zeit dieses Jahrhunderts. Hier hat er ab dem Jahr 1943 handschriftlich Gedichte und Worte von berühmten oder auch gänzlich unbekannten zeitgenössischen Autoren notiert.

Viele dieser Gedichte von Werner Bergengruen, Hermann Hesse, Paul Ernst, Hermann Burte, Hermann Claudius, Siegfried Goes, Friedrich Ernst Peter, Paul Grauf Hohenstein, Walter Bauer, Hans Faihst, Wilhelm Dorn, Richard Euriger, Wilhelm Langewiesche, um nur einige Namen zu nennen, sind unveröffentlicht. Sie verbreiteten sich unter der Hand oder fanden sich verstreut in Zeitungen und Zeitschriften. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich der nationalsozialistischen Sicht auf die Ereignisse entzogen. So manches Gedicht ist in der Not abgefasst, situationsbedingt. Sie beschreiben jedoch nicht nur das traumatisierende Kriegsgeschehen und das sich abzeichnende katastrophale Ende des 2. Weltkriegs, sondern befassen sich mit der Wende, die die deutsche Geschichte mit dem Nationalsozialismus nahm. Weiterlesen

Nachlass des Pfarrers Werner Dümling (1914-2006)

Bezirkshelferausflug zur Rurtalsperrel 1955

Bezirkshelferausflug der Evangelischen Kirchengemeinde Wichlinghausen zur Rurtalsperrel 1955

Pfarrer Werner Dümling hat das Gemeindeleben der Evangelischen Kirchengemeinde Barmen-Wichlinghausen über seine gesamte Amtszeit von 1951 bis 1979 hinweg mit seiner Kamera begleitet. Er fing die unbeschwerten Momente enger Verbundenheit der Gemeindeglieder ein, die wohl typisch für die Aufbruchjahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind.

Werner Dümling, geboren am 24. Juli 1914 in Hamburg, war von 1947 bis 1948 Lagerpfarrer für Kriegsgefangene in Nordwales/Großbritannien, anschließend von 1948 bis 1950 Landeswart der Schülerbibelkreise im Rheinland und über 28 Jahre, von 1951 bis 1979 Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Barmen-Wichlinghausen.

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