Posterausstellung zum Reformationsjubiläum ab jetzt zu bestellen

„Here I stand… Martin Luther, die Reformation und die Folgen“: Unter diesem Titel hat das Deutsche Historische Museum in Berlin zusammen mit weiteren Kultureinrichtungen eine Ausstellung von 30 Postern im Format DIN A 1 erarbeitet. Sie zeigt die wichtigsten Stationen der Reformationsgeschichte und ihre Auswirkungen bis in die Gegenwart. Als Besonderheit lassen sich ferner 3D-eingescannte Originalexponate herunterladen und mit einem 3D-Drucker ausdrucken.

Bei Bestellung bis zum 30.7.2016 beträgt der Preis 40,–€, danach 50,–€. Die Auslieferung erfolgt ab dem 11.10.2016. Alle Informationen, Bestellformulare und Beispielseiten der Ausstellung finden Sie hier.

Aus evangelischen Archiven 55 (2015) jetzt online

Der neue Jahresband der Zeitschrift des Verbandes kirchlicher Archive ist jetzt auch online abrufbar. Er bietet wieder einen Überblick über aktuelle Projekte der landeskirchlichen und diakonischen Archive im Bereich der EKD. Das Spektrum reicht von Kirchenkampfsammlungen über historische Gemeindeverzeichnisse bis hin zu einer Studie über die Bibel als Bildmotiv bei Siegeln. Auch Fragen der archivischen Praxis wie die Einführung von Standards oder der Stellenwert der gemeindlichen Archivpflege werden behandelt. Die Fahne des Web 2.0 hält Tatjana Klein hoch, die unser rheinisches Weblog als Interaktions- und Kommunikationsinstrument vorstellt.

Synodalprotokolle als Quellen der regionalen und lokalen Kirchengeschichte

Sitzungsberichte der Convente der Reformierten Klever Classis von 1671 bis 1719, bearb. v. H. Kleinholz u. M. Knieriem

Sitzungsberichte der Convente der Reformierten Klever Classis von 1671 bis 1719, bearb. v. H. Kleinholz u. M. Knieriem

Protokolle wurden schon vor Jahrhunderten verfasst, um Verhandlungsergebnisse schriftlich festzuhalten. Meist wurden und werden diese zu Beginn der nächsten Zusammenkunft des Gremiums genehmigt und bilden so eine wichtige historische und rechtliche Quelle. Im kirchlichen Bereich sind Protokolle der Verhandlungen der Synoden oder der Sitzungen der Presbyterien und Konsistorien verbreitet.

Auch im Gebiet unserer rheinischen Kirche sind ganze Serien von Protokollen überliefert; diese beginnen teilweise bereits im späten 16. Jahrhundert. Eine größere Tradition zum Führen von Protokollen gab es im Bereich der reformierten Gemeinden oder deren Synoden.

Sitzungsberichte der Convente der Reformierten Klever Classis von 1671 bis 1719

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Protokolle des Rheinischen Bruderrates 1933-1944

Rat der rheinischen BK, am linken Rand: Joachim Beckmann, Paul Humburg, Johannes Schlingensiepen und Heinrich Held;  aus Bestand: AEKR Düsseldorf 8SL 046 (Bestand Bildarchiv), 0200_0002

Rat der rheinischen BK, am linken Rand: Joachim Beckmann, Paul Humburg, Johannes Schlingensiepen und Heinrich Held; aus Bestand: AEKR Düsseldorf 8SL 046 (Bestand Bildarchiv), 0200_0002

Die Bekennende Kirche im Rheinland beschloss auf Ihrer Synode in Barmen am 18./19. Februar 1934 die Bildung eines Bruderrates. Dieses Leitungsgremium sollte möglichst wöchentlich tagen und sich um die laufenden Geschäfte der BK kümmern. Insgesamt 440 hektografierte Protokolle aus dem Zeitraum 1933-1944 sind in verschiedenen Nachlässen und Sammlungen überliefert. Die Texte bilden eine wahre Fundgrube für die vielfältigen kirchenpolitischen Konflikte auf Gemeindebene in der NS-Zeit. Das Archiv wird 2016 eine vollständig annotierte Transkription als Online-Edition veröffentlichen. Weiterlesen

Neue Biografie zu Konsul Walter Rößler erschienen

Biografie Walter Rößler von Kai SeyffarthWalter Rößler (1871-1929) war von 1910 bis 1918 deutscher Konsul im syrischen Aleppo. Als im Frühjahr 1915 die Regierung des Osmanischen Reiches den Völkermord an der armenischen Minderheit einleitet, ist Rößler einer der wenigen Diplomaten, die sich aktiv für die Rettung der Verfolgten einsetzen. Zu ihm ist nun erstmals eine wissenschaftliche Biografie erschienen, die auch Unterlagen unseres Archivs verwertet hat. Weiterlesen

Aus evangelischen Archiven 54 (2014) jetzt online

Der neue Jahresband der Zeitschrift des Verbandes kirchlicher Archive ist jetzt auch online im Volltext verfügbar. Er bietet einen aktuellen Überblick über Entwicklungen in den Archiven der Landeskirchen und Diakonie auf EKD-Ebene. Der „rheinische“ Beitrag beschäftigt sich mit den Chancen externer Erschließung in kirchlichen Archiven. Neben der Erschließung durch Ehrenamtliche und professionelle Dienstleister wird hierbei auch verstärkt das Crowdsourcing in den Blick genommen.