Buch mit Lebensbildern des rheinischen Protestantismus jetzt in Koblenz vorgestellt

Über diese Neuerscheinung, an der auch unser Archiv mitgewirkt hat, haben wir bereits kurz im Blog informiert. Nach einer ersten öffentlichen Buchvorstellung in der Saarbrücker Schlosskirche fand nun in der Koblenzer Buchhandlung Reuffel eine weitere Veranstaltung statt.

Rheinland-Pfalz TV  hat hierüber in seiner Nachrichtensendung vom 12.12. einen achtminütigen Bericht ⇩ ausgestrahlt (13:55 – 21:55). Vor allem die Interviews mit einigen der insgesamt 40 an dem Buch beteiligten Autorinnen und Autoren vermitteln einen lebendigen Eindruck von der Vielfalt der Zugänge und Themen.

Sendung vom 12.12.2018 from RLP.TV on Vimeo.

Karl Barth: 50. Todestag und das Karl Barth Jahr 2019

Heute vor 50. Jahren starb Karl Barth, der als „Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“ gilt

Karl Barth

Bekennende Kirche, Theologische Schule Elberfeld, Professor Karl Barth, Fotograf: unbekannt, Fotosammlung: Nachlass Heinrich Lücke, 7NL 030

Aber wer war er eigentlich und warum wird ihm aktuell in den Medien große Aufmerksamkeit gewidmet?

„Er stellte sich gegen Adolf Hitler, protestierte gegen die Wiederaufrüstung der Bundesrepublik, warnte vor einer geistlosen Konsum-Gesellschaft. Der streitbare Schweizer Theologe Karl Barth (1886-1968) war jahrzehntelang die mutigste und prägnanteste Stimme des Protestantismus.“ (Stephan Cezanne/ epd) via ekir.de

Zu seinen Ehren hat der Reformierte Bund einen Webauftritt “Karl Barth 2019. Gott trifft Menschen“ sowie auch eine Wanderaustellung konzipiert, die vom 09. Dezember bis 27. Januar in der Bonner Kreuzkirche zu sehen ist.

Wer Karl Barth live hören möchte, findet einen Interview-Ausschnitt auf der interaktiven Website  „Widerstand!? –Evangelische Christinnen und Christen im Nationalsozialismus“ . Die Website vereint auch Quellen verschiedener Archive u.a. zu seiner Person bzw. zum Thema des Nationalsozialismus.  

Weitere Infos zu Karl Barth finden sich auch hier im Blog im bereits publizierten Blogbeitrag von Herr Flesch „Ein Brief des Theologen Karl Barth vom 16. August 1945”.

Personalzuwachs im Archiv der EKiR

Wir haben Verstärkung im Boot und sagen WILLKOMMEN:

Andreas Steinberg

Personalzuwachs im Archiv der EKiR, Andreas Steinberg

Fortan unterstützt uns im Archiv Herr Andreas Steinberg. Er ist gelernter Mediengestalter und wird uns mit seinen speziellen IT-fachlichen Kompetenzen bei den Zukunftsfeldern Digitalisierung und Onlinebereitstellung von Archivalien tatkräftig zur Seite stehen. Wir freuen uns auch auf viele spannende Blogbeiträge von ihm.

Wir verabschieden Marlis Stempel in den Ruhestand

Abschied Marlis Stempel in den Ruhestand

Heute verabschieden wir uns von unserer Kollegin Marlis Stempel, die nach über 27 Jahren in den Ruhestand tritt. Sie hat uns über viele Jahre sehr engagiert und fleißig bei der Erfassung und Bestandspflege von archivischen Sammlungen unterstützt: Gemeindebriefsammlung; Siegelsammlung; und neue angelegte biografische Sammlung; Daneben wirkte Sie im Bereich Retro-Erfassung von Findmitteln mit und verfasste zahlreiche Blogartikel.

Wir sagen Danke und wünschen alles Gute.

Privat wird Sie sich weiterhin für den Verein Turner-Syndrom Vereinigung Deutschland e.V. engagieren. 

Escape The Archive – Escape Room

Ein spielerisches Konzept zum Kennenlernen der Archivarbeit-  im Archiv des Bistums Speyer, via : Archive2.0

weitere Infos dazu auf der Seite des Bistums Speyer: Escape the Archive – Die Premiere

Weitere „Escape the Archive“ Angebote mitlerweile auch beim Stadtarchiv Krefeld:  „Das Erbe der Seidenbarone“

Gottesdienstplakat

Ankündigung evangelischer und katholischer Gottesdienste in der Stadt Linz am Rhein

Plakat, Ankündigung evangelischer und katholischer Gottesdienste in der Stadt Linz am Rhein, von A. Schulte in Linz; aus Bestand: AEKR Boppard Sammlung R. W. Schmidt (unverzeichnet)

In der noch nicht ganz erschlossen Sammlung von Dr. K. W. Schmidt in der Evangelischen Archivstelle Boppard findet sich ein Plakat, auf dem die katholische und die evangelische Pfarrkirche ihre Gottesdienste ankündigen. Das Plakat stammt vermutlich aus der Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts und hat die Größe von DIN A3.  Es zeigt Abbildungen beider Kirchen sowie Telefonnummern beider Pfarrämter. Umrandet wird das Plakat von Motiven des ausgehenden Jugendstils. Der Druck erfolgte durch A. Schulte in Linz, vermutlich im Auftrag der Stadt. In der Stadt Linz am Rhein scheint es ein friedliches Miteinander der beiden Konfessionen gegeben zu haben. 

Weiß jemand die genaue Datierung?

Film zu automatischer Handschriftenerkennung auf YouTube

Über das Tool Transkribus zur automatischen Erkennung von Handschriften ist im Archivblog schon öfter berichtet worden. Nun hat in Wien die zweite Userkonferenz stattgefunden. Von den im Web verfügbaren Präsentationen dieser Tagung sei der Beitrag von Mark Ponte aus dem Stadtarchiv Amsterdam herausgegriffen. Er zeigt die Einsatzmöglichkeiten von Transkribus als Hilfsmittel bei dem großen niederländischen Crowdsourcing-Projekt VeleHanden, bzw. demonstriert umgekehrt, wie das Tool durch die Leistung der ehrenamtlichen Helfer fortentwickelt werden kann.

Bei dieser Gelegenheit produzierte Euronews einen anschaulichen Dokumentationsfilm zu Transkribus, der jetzt auf Youtube eingestellt ist. Wohltuend entspannt dabei agieren die österreichischen Kollegen, ohne ständig mit weißen Baumwollhandschuhen zu wedeln…