Über Ruth Rockel-Boeddrig

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Wer ist Azombo Nsomoto Victor?

Brief von Azombo Nsomoto Victor an Präses Joachim Beckmann, 21.12.1959, Seite 1 (Ausschnitt);
aus: 1OB 017I, Nr.256

Am 8. Januar 1960 erreichte ein Schreiben aus dem fernen Douala, der größten Stadt Kameruns, Präses Joachim Beckmann. In französischer Sprache und sorgfältiger Handschrift fordert der Briefschreiber eindringlich zur ökumenischen Unterstützung der protestantischen Kirchen in Kamerun auf. Der Absender: Azombo Nsomoto Victor. Weiterlesen

“…vorher nicht geahnte Nöte” Mischehenseelsorge in den 1950er Jahren

Die Frage der “Mischehen” zwischen Katholiken und Protestanten trieb die Evangelische Kirche im Rheinland vor allem in den 1950er und 1960er Jahren um. Sogar ein eigener Beauftragter für Mischehenarbeit, der Mehrener Pfarrer Anton Jongen,  wurde berufen, der bereits im Jahr 1958 so mit der Arbeit ausgelastet war, dass er beim Landeskirchenamt um Unterstützung durch einen Hilfsprediger oder Missionar bat (siehe 1OB 017 I, Az. 11-4-8, Bd.1, Nr. 235). In den 1950er Jahren war es vor allem der Zuzug von Evangelischen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten in die sonst eher katholischen Rheinlande, der die Zahl der konfessionsverschiedenen Eheschließungen ansteigen ließ. In beiden Konfessionen war diese Entwicklung unerwünscht.

Am 9. Januar 1958 beschloss die rheinische Synode ein Wort an die Gemeinden in dieser Sache, das 10 Tage später in allen Gottesdiensten verlesen wurde. Weiterlesen

Sommeranfang: Die Urlaubszeit steht bevor

Tipps aus der kirchlichen Presse der 60er Jahre, wie es nicht geht

…aus heutiger Sicht so hoffnungslos konservativ-bürgerlich, dass es fast schon wieder charmant ist. Das Jahr 1968 mit seinen Befreiungsbewegungen wirkt hier noch Lichtjahre entfernt.

Artikel “Zu zweit im Urlaub”, in: Der Weg 29/1960, S.5

Alle Jahre wieder… gestern fand der Schriftgutverwaltungslehrgang statt

Schriftgutverwaltungslehrgang des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland im Haus der Landeskirche, 15.5.2018

Wie auch in den vergangenen Jahren nahmen sich gestern wieder 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zeit, um sich einen Tag lang dem  Thema der Schriftgutverwaltung zu widmen. Dabei waren Verwaltungsmitarbeitende aus Kirchengemeinden und -kreisen, sowie ehrenamtliche Archivmitarbeiter. Trotz sehr unterschiedlicher Voraussetzungen in ihrem jeweiligen Institutionen, waren alle einhellig der Meinung, dass dieses wichtige Arbeitsgebiet häufig stark unterschätzt wird. Der Lehrgang konnte da hoffentlich ein wenig Rüstzeug an die Hand geben!

April Challenge #Archive30 – Tag 28: Unusual item

Lederpeitsche als Geschenk an ehem. Präses Peter Beier, ohne Widmung; aus Bestand: AEKR 6HA 030 (Handakten Präses Peter Beier), 156

Diese Lederpeitsche ist sicherlich einer der ungewöhnlichsten Gegenstände (unusual item), die unser Archiv zu bieten hat. Sie gelangte im Jahr 1997 im Handaktenbestand von Präses Peter Beier in das Landeskirchliche Archiv.
Peter Beier (*1934) war von 1989 bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahr 1996 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Als Besonderheit beinhaltet der Handaktenbestand mehrere Kartons mit Geschenken, die Beier während seiner Amtszeit erhalten hat. Stickereien, Wandtäfelchen, verzierte Kerzen, Gedenkmünzen und Anstecknadeln lassen mit Hilfe von Beschriftungen und Widmungen meist recht eindeutig auf den Schenkenden oder den besonderen Anlass zurückschließen. Viele der Geschenke stammen aus Russland, Indonesien, USA – Länder in denen Beier sich besonders engagierte. Es gibt auch eine maßstabsgetreu Nachbildung einer Bergbaulore, ein Geschenk der Belegschaft einer Zeche, für deren Mitarbeiter Beier sich in der Steinkohlekrise eingesetzt hatte.

Aber warum schenkte jemand dem Präses eine Lederpeitsche? Zu welchem Anlass? Und vor allem wer? Wir wissen es nicht. Leider besitzt sie weder eine Widmung noch ein Begleitschreiben oder Ähnliches. Hinweise auf die Herkunft sind willkommen!

Mit dem Widget im EKiR-Portal immer zum neuesten Blogartikel

Wer über einen Zugang zum EKiR-Portal, der zentralen Kommunikationsplattform der Evangelischen Kirche im Rheinland, verfügt, der hat nun die Möglichkeit sich mit Hilfe eines Widgets auf seiner persönlichen Startseite immer aktuell über neue Einträge im Blog des landeskirchlichen Archivs informieren zu lassen.

Screenshot Startseite EKiR intern (www.portal.ekir.de), Aufruf am 23.3.2018

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Hans und Lotte Josten: Gründer des Rheinischen Pfarrfrauendienstes

Freizeit des Rheinischen Pfarrfrauendienstes, ca. 1958, eingekreist: Pfarrer Hans Josten und Ehefrau Lotte Josten, aus Bestand: AEKR, 5WV 016 (Rheinischer Pfarrfrauendienst), Nr. 29

Im Sommer 2016 wurde hier bereits über die Neuverzeichnung zweier Bestände zur Geschichte des Rheinischen Pfarrfrauendienstes berichtet.

Diesem Thema widmet sich nun einen neue Vitrinenausstellung des Archivs der EKiR im oberen Foyer des Landeskirchenamtes. Neben der Geschichte des Rheinischen Pfarrfrauen im Allgemeinen stellt die Ausstellung auch zwei der sicherlich wichtigsten und richtungsweisensten Protagonisten des Pfarrfrauendienstes vor: Das Ehepaar Hans und Lotte Josten. Weiterlesen

Presse zum Tag der Archive in Düsseldorf

Die Presse hat heute über den Tag der Archive in Düsseldorf berichtet, der morgen Abend um 18 Uhr im Hetjens-Museum beginnt.

Den Artikel der Rheinischen Post finden Sie hier.

Etwas ausführlicher beschreibt der Artikel in der Westdeutschen Zeitung den kirchlichen Beitrag beim Tag der Archive.

 

Tag der Archive Düsseldorf 2018 – Das Programm ist da!

Am 3. März fällt der Startschuss für den Düsseldorfer Tag der Archive 2018. Eine ganze Woche lang präsentieren die Düsseldorfer Archive aller Sparten ein vielfältiges Programm aus Führungen, Vorträgen, Ausstellungen und einigem mehr.

Den vollständigen Programmflyer zum Stöbern gibt es hier.
Aktuelle Infos gibt es auf der eigenen facebook-Seite des Tags der Archive in Düsseldorf.

Die Vorbereitungen für den Tag der Archive laufen auf Hochtouren

In diesem Jahr wird aus dem Tag der Archive in Düsseldorf erstmalig eine Woche der Archive!

Vom 3. bis zum 10.März präsentieren sich die Düsseldorfer Archive mit vielfältigen Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten. Von Archivführungen über Ausstellungen bis hin zu Vorträgen ist für jeden etwas dabei. Der Startschuss fällt bei der gemeinsamen Eröffnungsveranstaltung am 3. März um 18 Uhr im Hetjens-Museum in der Düsseldorfer Altstadt. Der Flyer mit dem vollständigen Programm folgt in Kürze!

Redaktionssitzung der kirchlichen Archive für das Ökumenische Kirchendomino beim Tag der Archive in Düsseldorf 2018

Die kirchlichen Archive in Düsseldorf beteiligen sich unter anderem mit einem Ökumenischen Kirchendomino, das die ganze Woche über im Café im Foyer der Johanneskirche und im maxhaus ausliegen wird. Auf spielerische Weise können Interessierte so die Vielfalt der kirchengeschichtlichen Überlieferung in Düsseldorf und die Verknüpfungspunkte zwischen den Archiven kennenlernen.