Back to the roots – von Papier zu Stein

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Im September 1906, sendet die Königliche Regierung,  Abteilung für Kirche- und Schulwesen ein Schreiben an alle Gemeinden, das aufgrund der erstatteten Berichte, der letzten drei Jahre und die seither gemachten Erfahrungen, es der Förderung der Schreibens dient, wenn man von dem Schreiben auf der Schiefertafel auf das Schreiben in Hefte umstellt.

 

Wegfall der Schiefertafel an Volksschulen, Koblenz 20.09.1906; aus Bestand: AEKR Boppard (Sammlung Dr. Schmidt), unverzeichnet.

Zuerst sollte der Wegfall der Schiefertafel für die Schüler der drei oberen Altersjahre erfolgen.Wo es aber die Verhältnisse gestatten, darf diese Anordnung schon vom Beginn des vierten Schuljahres ab durchgeführt werden. Auf den Schiefertafeln wurde mit einem Griffel geschrieben. Am dem Holzrahmen waren in der Regel eine Griffel- und eine Schwammdose angebracht. Die Benutzung der Schiefertafel war in früheren Zeiten dem Mangel an Papier geschuldet. Ebenso hat man mit Schwamm und Wasser eine einfache Möglichkeit Fehler wegzuwischen. Heute werden in einigen Grundschulen schon wieder Schiefertafel verwendet, da man festgestellt hat, das durch das Schreiben auf der Tafel die Schüler eine schönere Handschrift entwickeln und der Papierverbrauch rückläufig ist, da man alles wegwischen kann und die Fläche neu beschriften. Auf der einen Seite der Schiefertafeln waren Schreiblinien aufgemalt und auf der anderen Seite Karos für die Rechenaufgaben.

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