Das Siegel der Evangelischen Kirchengemeinde Pfalzdorf

Siegelumschrift "Die Wüste wird zum Acker werden. Jesajas 32,15 ", zum Symbol: ein Bauer pflügt den Acker mit dem Pferd und Pflug, darunter der Text: Kirchensiegel der Evangel. Westgemeinde Pfalzdorf, ein Siegelabdruck aus den fünfziger Jahren, außer Geltung gesetzt August 1967, siehe auch: Chronik der Evangelischen Kirchengemeinde Pfalzdorf von Werner Scheler Gruch: Pfalzdorf Pfalzdorf luth [ab 1817 Ost] Pfalzdorf ref [ab 1817 West] Pfalzdorf ref [ab 1817 West] Pfalzdorf [Vereinigung von Ost und West Pfalzdorf 1921, beide bereits seit 1817 un] Ein altes Kirchensiegel der Evangelischen Kirchengemeinde Pfalzdorf. Die Evangelische Kirchengemeinde Pfalzdorf feiert 275 Jahre Pfälzer Aussiedler am Niederrhein. 1741 zogen Pfälzer in die Gocher Heide.

Siegelumschrift „Die Wüste wird zum Acker werden. Jesajas 32,15 „, zum Symbol: ein Bauer pflügt den Acker mit dem Pferd und Pflug, darunter der Text: Kirchensiegel der Evangel. Westgemeinde Pfalzdorf, ein Siegelabdruck aus den fünfziger Jahren, außer Geltung gesetzt August 1967, siehe auch: Chronik der Evangelischen Kirchengemeinde Pfalzdorf von Werner Scheler Jochen Gruch: Pfalzdorf luthrisch [ab 1817 Ost] Pfalzdorf ref [ab 1817 West] Pfalzdorf [Vereinigung von Ost und West Pfalzdorf 1921, beide bereits seit 1817 uniert].

Pfarrer Armin Rosen von der Evangelischen Kirchengemeinde Pfalzdorf schreibt dazu im „Gemeindeboten“ Ausgabe Oktober bis Dezember 2016: „Es gibt etwas zu feiern: Pfälzerinnen und Pfälzer, Migranten aus dem Hunsrück, kamen nicht weiter. Auf dem Weg nach Amerika strandeten sie auf der Gocher Heide. Vorher hatte es nur wenige Menschen hierher verschlagen. Aus Goch trieb man regelmäßig die Kühe auf die Heide – daran erinnert noch heute unsere Kuhstraße. Also kein Ort der ersten Wahl – eher ein Notbehelf, Land, das keiner so recht haben wollte. Aber die Migranten blieben und machten aus dem Land eine neue Heimat. Zwei Stichworte prägten den Herbst 1741 im Gocher Land: ‚Migranten‘ und ‚Gott‘. Ab 1543 flüchtete die Calvinisten aus den Niederlanden (die Geusen) ins Herzogtum Kleve. In Goch trafen sie auf eine Minderheit von Lutheranern – 1577 verschmolz man zu einer Gemeinde. Aber evangelisch war im Gocher Land immer eine Minderheit: Die ‚Zugezogenen‘, die den ‚Einheimischen‘ den ‚Raum zum Leben‘ streitig machten. Und so kann man sich die ‚Begeisterung‘ der Mehrheit vorstellen: Schon wieder tauchen evangelische ‚arme Schlucker‘ auf. Aber neben wirtschaftlicher Not war die Sehnsucht der Pfälzer nach Glaubensfreiheit der Grund, alles stehen und liegen zu lassen. Endlich in Freiheit an Gott glauben zu können – das war ihr Ziel. Und, dass Gott sie begleiten und in der Fremde eine neue Heimat geben würde, war ihre Hoffnung: ‚Die Wüste soll zum Acker werden!‘ war ihr Leitspruch. Mit dem Jubiläum 2016 fragt uns Gott: ‚Wofür kannst Du Gott in deinem Leben danken?‘ – ‚Wie hältst du es z. B. mit den Migranten deiner Zeit? – Wie wichtig bin ich Dir – dein Herr und Schöpfer?‘ “

Siegelumschrift "Evangelische Kirchengemeinde Pfalzdorf", Symbol: Kornähren, die zu einem Kreuz formiert sind, in Geltung gesetzt in Amtsblatt 6/1967 Pfalzdorf luth [ab 1817 Ost] Pfalzdorf ref [ab 1817 West] Pfalzdorf ref [ab 1817 West] Pfalzdorf [Vereinigung 1921, beide bereits seit 1817 un]

Siegelumschrift „Evangelische Kirchengemeinde Pfalzdorf“, Symbol: Kornähren, die zu einem Kreuz formiert sind, in Geltung gesetzt in Amtsblatt 6/1967

Das heutige Siegel der Evangelischen Kirchengemeinde Pfalzdorf zeigt Kornähren, die zu einem Kreuz formiert sind. Der Kölner Maler und Bildhauer Herbert Schuffenhauer zeichnete 1967 das Siegel.

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Literatur kann in der Bibliothek des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland ausgeliehen werden:

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.